Skip to content

Schlagwort: WSV Einheit Neustrelitz

Sommerfest 2020 Abteilung Rudern

Eine schon lange Tradition in unserer Abteilung wurde auch in diesem Jahr, trotz aller Einschränkungen durch Corona, wieder durchgeführt. Auch die hohen Temperaturen konnten uns nicht daran hindern, eine Ausfahrt nach Havelberge zu machen.

Insgesamt waren 11 Aktive bei dieser Ausfahrt dabei. Nach einer kurzen Rast im Restaurant Havelberge und einer kurzen Erfrischung ging es gegen Nachmittag wieder zurück nach Neustrelitz.

Anlandung in Havelberge, zur Abkühlung erstmal in der Woblitz baden.

Dort wurde alles für die Party mit den Ehepartnern vorbereitet. Es gab wieder Schwein vom Spieß und jeder Ruderkamerad hat noch leckeren Salat oder andere Köstlichkeiten mitgebracht. Bei Livemusik von Dietmar und Peter und gutem Essen wurden dann wieder alte Anekdoten und Geschichten zum bestem gegeben und die Stimmung war hervorragend. Gegen Abend wurde die Temperatur wieder angenehm und wir konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.

Vielen Dank an alle Beteiligten und Organisatoren.
Hoffentlich wieder im kommenden Jahr bei bester Gesundheit zum Sommerfest 2021.

Sven Thorsten Hartmann
Ruderwart

Mehr als 100 Jahre Rudern in Neustrelitz

Wanderrudern ist Kult

Vor über 100 Jahren, am 15. November 1911, einem Mittwoch, wurde aus einer Idee Realität. Von sieben Studierenden des Technikums Alt-Strelitz wurde der Ruderclub Neustrelitz ins Leben gerufen. So wechselvoll, wie die Geschichte Deutschlands in diesen 100 Jahren war, so wechselvoll war auch die Geschichte des Rudersports in Neustrelitz.

Das alte Bootshaus vom WSV

Ihr erstes Standquartier war das Restaurant Helgoland, welches auch Namensgeber für den Ruderclub war. 1912 wurden dann die ersten Boote in Berlin erworben und auf dem Wasserweg nach Neustrelitz überführt. Mitbegründer und 1. Vorsitzender des Vereins war Hans Ries aus Berlin, welcher auch als großer Förderer in Erscheinung trat.

Ausfahrt im Doppelachter Königin Luise

Das schwerwiegendste Ereignis für diesen jungen Club war der Brand des Bootshauses neben dem Restaurant Helgoland am 11. März 1913, dem 18 Boote, darunter 5 inzwischen vom Ruderclub beschaffte Boote, zum Opfer fielen. Wie die jüngste Geschichte beweist, war dieser herbe Rückschlag für den Verein und seine Mitglieder kein Grund zu kapitulieren. Schon am Tage nach dem Brand war in der „Landeszeitung ´´ zu lesen:

´´ Wie wir erfahren, beabsichtig der Ruderclub „Helgoland´´ nicht, sich infolge der Vernichtung seiner Boote aufzulösen. Es werden sofort neue Boote bestellt, damit der gesunde und erfrischende Rudersport in unserer Stadt nicht wieder einschläft!„
(Auszug aus der Festrede 100 Jahre Rudern in Neustrelitz)

So hat alles angefangen im Jahr 1911, mittlerweile sind es nun schon 109 Jahre Rudern in Neustrelitz. Noch immer rudern wir gemeinsam jeden Mittwoch über den Zierker See.
Auch an den Wochenenden treffen wir uns gelegentlich zu gemeinsamen Ausfahrten und gemütlichen Grillabenden.
Unsere Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und erfreuen sich der Entspannung und Erholung, die der Wanderrudersport mit sich bringt. Wir sind 20 aktive Ruderer im Alter von 30 bis 80 Jahren.
Im Winter halten wir uns in unserer Sporthalle auf dem Ruderergometer oder im Kraftraum fit.

Erschöpft, aber glücklich nach einer Ausfahrt auf dem Zierker See

Interessenten, die den Rudersport erlernen oder wieder damit anfangen möchten, sind uns jederzeit herzlich willkommen. Treffpunkt ist jeden Mittwoch ab 16:30 Uhr an der Bootshalle auf dem Gelände des Wassersportvereins Neustrelitz.

Sven Thorsten Hartmann
Ruderwart

Ehrungen für das Ehrenamt zur Jahreshauptversammlung

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 06.03.2020 wurden verdienstvolle Mitglieder für ihren besonderen Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement im Verein geehrt.
Ein großes Dankeschön geht an:

Angelika Petrzak (Prellball)
Regina Ebeling (Gymnastik)
Heidi Böttcher (Gymnastik)
Carolin Reichert (Budo)
Renee Wieden, (Budo)
Reiner Brendler (Nordic Walking)

  

 

Klaus Schönwald begrüßte als Versammlungsleiter die 50 anwesenden Mitglieder, darunter war der Vorstand mit Martin Kley, Karsten Dudziak sowie Angret Krüger anwesend. Joachim Stahnke wurde als Ehrengast begrüßt. Der 1. Vorsitzende Martin Kley stellte einen ausführlichen Jahresbericht vor. Aus den einzelnen Sportabteilungen gab es dazu noch Ergänzungen. Die Schatzmeisterin Angret Krüger präsentierte den Finanzbericht und der Kassenprüfer Klaus Schönwald berichtete über die Kassenprüfung. Die Berichte wurden einstimmig angenommen.
Es erfolgte eine einstimmige Wahl des Kassenprüfers Klaus Schönwald.
Dem Antrag auf Erhöhung des Kinderbeitrages wurde zugestimmt.

In der Versammlungspause und auch noch nach der Versammlung gab es einen regen Austausch unter den Mitgliedern. Die Jahreshauptversammlung war ein sehr informatives Treffen der interessierten Mitglieder im Verein.

70 Jahre Sportvereinigung „Einheit“ Neustrelitz

Am Sonnabend, dem 29.Juni feierten die Neustrelitzer Sportfreunde 70 Jahre ihrer Sportvereinigung „Einheit“.

Im feierlich ausgestalteten Kulturquartier der Residenzstadt in der Schloßstraße konnten sie zahlreiche Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und von den polnischen Partnervereinen herzlich begrüßen.

Dies tat der 1. Vorsitzende des Wassersportvereins „ Einheit“, Martin Kley. Der WSV sieht sich als der Rechtsnachfolger der SV Einheit sowie der BSG „Einheit“ Neustrelitz und hält als solcher die Traditionen der Neustrelitzer Sportler wach.

Martin Kley konnte viele ehemalige Mitglieder der Sportvereinigung im Vortragsraum des Kulturquartiers persönlich begrüßen.

Anschließend stellte der langjährige Vereinssportlehrer und Geschäftsführer des WSV, Hans Ebeling, in einem Vortrag Eckpunkte der Vereinsgeschichte in Bildern und Worten dar. Immer wieder durch den Beifall unterbrochen, konnte er wichtige Eckpunkte der Vereinsgeschichte und Persönlichkeiten des Vereins vorstellen, die besondere Verdienste um die Entwicklung des Sports in Neustrelitz hatten. Ebenfalls unter Beifall hob er die befreundeten Vereine aus Kiel und Bremen hervor, die nach der politischen Wende dem WSV bei der Bewältigung der neuen Rahmenbedingungen für den Sport halfen.

Mit Hilfe von Veröffentlichungen in der Presse dokumentierte er das vielfältige Sportleben des heutigen Wassersportvereins.

Im Anschluss konnte der 1.Vorsitzende einige verdienstvolle Persönlichkeiten und Vereine mit einem Ehrengeschenk auszeichnen.

Bei einem leckeren Buffet und vielen guten Gesprächen bis kurz vor Mitternacht klang dieser stimmungsvolle Abend aus.

Am Sonntag ging es dann auf dem Gelände des WSV in der Zierker Nebenstraße trotz der großen Hitze sportlich zu. Dazu waren ehemalige aktive Sportler, Eltern und ehrenamtliche Helfer des Vereins eingeladen. Bereits um 7:00 Uhr begaben sich die Ruderer mit ihrem Achter „ Königin Louise“ auf das Wasser des Zierker Sees um ein paar Kilometer zu absolvieren. Nach der Eröffnung durch den Vorstand des WSV begann Neptun mit einer zünftigen Taufe von jungen Sportlern das sportliche Geschehen.

An vielfältigen Aktivitäten konnten sich die Gäste bis Nachmittag beteiligen. Mit einer gemütlichen Kaffeetafel endete der schöne Sporttag beim WSV.

Großer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern, die dieses Fest zu einem Höhepunkt in der sportlichen Geschichte des Vereins werden ließ

Hans Ebeling

29.06.2019 im Kulturquartier Neustrelitz

Der Moderator ist Klaus Schönwald.

Viele Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft sind der Einladung gefolgt.

Hans Ebeling erzählt die Geschichte des Vereins.

Geschäftsführer Andree Lawrenz übergibt gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden, Martin Kley, eigens für diesen Anlass gezeichnete Bilder von Wilfried Neumann.

Verdienstvolle Persönlichkeiten und Vereine erhalten die Geschenke.

Sportfreund Havlischek überreicht dem Verein den „ goldenen Basketball“ für besondere Verdienste um den Basketballsport in M/V.

Ilse und Wolfgang Vöge werden als Vertreter der Bremer Kanuwanderer herzlich begrüßt und überreichen ein Erinnerungsgeschenk.

Bei gutem Essen entwickeln sich interessante Gespräche.

Trainer Klaus Dieter Schönwald ( Mitte) begrüßt ehemalige Sportler seiner Traingsgruppen.

Die Abendsonne strahlt.

Die Wanderkanuten haben viel zu erzählen.

Die Mitarbeiter des Vereins genießen den Abend.

Bremer Kanufreunde

Am nächsten Tag wird auf dem Vereinsgelände gefeiert.

Alle suchen Schatten in der großen Hitze.

Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden Martin Kley

Ausfahrt der Ruderer

Bootsaustellung

Schattenplätze sind beliebt.

Neptun kommt auch.

Wer wird getauft?

Felice wird getauft.

Mary Kate entkommt nicht.

Andree wehrt sich stark.

Und muss dann auf die Knie gehen.

Die „Kesse Krabbe“ Nele

wird ins Wasser geworfen.

Die Fänger haben Spaß.

Anpaddeln

Am 13.04.2019 fand die traditionelle Wassersaisoneröffnung mit dem „Anpaddeln“ im Wassersportverein statt. Die Ruderer, die Kanuten und die Drachenbootsportler holten ihre Boote raus und machten eine Ausfahrt auf dem Zierker See. Das Wetter zeigte sich von seiner kühlen aber sonnigen Seite. Nach dem Anpaddeln wurde noch in geselliger Runde gegrillt und die Kinder erfreuten sich am Lagerfeuer mit dem Knüppelkuchen.

   Bootstaufen „Lieps“ und „Labus“

  Bootstaufe des neuen Ruderbootes


Diesjährige Kenterkönigin wurde Emely Kley. Sie fiel als Erste im März diesen Jahres ins Wasser. Die Wassertemperatur lag bei ca. 6 Grad.

Ehrungen zur Jahreshauptversammlung 2019

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 08.03.2019 wurden einige Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Ein großes Dankeschön für ihren Einsatz im Verein geht an:

Wolfram Dugall (Seniorensport)
Eckhardt Frisch (Seniorensport)
Katharina Vorberger (Gymnastik)
Ulf Zerbel (Triathlon)
Ullrich Siemer (Rudern)
Knuth Deeth (Fitness)
Robert Leu (Fitness)
Mike Stepputat (Karate)
Dietmar Jörs (Nordic Walking)

Anpaddeln bei Kaiserwetter

Neptun hatte wieder einmal ein Einsehen mit den Sportlern des Wassersportvereins Einheit Neustrelitz. Bei idealem Wetter feierten sie mit der Hilfe vieler fleißiger Helfer, für die schon hier gedankt sei, am Sonnabend auf ihrem Vereinsgelände am Zierker See ihre Saisoneröffnung. Rund 150 Sportler der Abteilungen Kanurennsport, Drachenboot, Kanuwandern, der Budoabteilung sowie der Triathleten, Eltern der Kinderabteilung und Gäste trafen sich am großen Flaggenmast, um den Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden des WSV, Martin Kley und des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Neustrelitz, Christian Butzki zu folgen. Dieser war in seiner Funktion im Aufsichtsrat der Stadtwerke Neustrelitz GmbH zu den Wassersportlern gekommen. Er hatte die ehrenvolle Aufgabe mit einem kräftigen Guss Wasser aus dem Zierker See einige durch die Stadtwerke gesponserte Rennkajaks für die Kinder-und Jugendabteilung des Vereins zu taufen.

Sie sind vor allem für die Rennkanuten des Landesleistungsstützpunktes Neustrelitz gedacht, vor denen eine interessante Paddelsaison steht. Fünf Sportler haben bereits in den vergangenen Wochen bei zentralen Test des Landeskanuverbandes ihre sportlichen Leistungen nachgewiesen. Für die Erfüllung der Landesnormen erhielten sie die Auszeichnung als D-Kader des Verbandes. Stolz nahmen Erik Ratsch, Jonas Ratsch, Franz Kubis, Vincent Stoltenfeld und Iiro Rantanen ein Kader T-Shirt in Empfang. Durch den amtierenden Landestrainer Tom Schuldt erhielten sie ihre Leistungsaufträge für die Saison 2018. Zielstellung für alle ist die Qualifikation für die Deutsche Kanurennsportmeisterschaften in Hamburg. Dazu müssen alle die Finals der Norddeutschen Meisterschaften in Wolfsburg erreichen.

Auf dem Weg zu diesen Wettkampfhöhepunkten liegen vor den Paddlern des WSV mehrere interessante Regatten unter anderem in Brandenburg, Lübeck, Friedersdorf, Neubrandenburg sowie im polnischen Walcz.

Auch die Rudersportler eröffneten ihre Saison mit einer ersten Ausfahrt ihres „Flaggschiffs“ dem Ruderachter Königin Louise.

Die Drachenbootsportler der Strelitzdragons, wollen ihren heimischen Höhepunkt mit dem Drachenfest auf dem Glambecker See in Neustrelitz im September wieder optimal vorbereiten.

In Celle werden sich die Wanderkanuten in diesem Jahr zu ihren Canadiertagen einfinden und auf der Havel der Saale, der Elbe, in Norwegen und vielen anderen Gewässern ihren schönen Sport ausüben.

Nach der Begrüßung ging es für eine kleine Ausfahrt in die unterschiedlichsten Bootsklassen . In lagestabilen Booten konnten die Gäste auch probepaddeln.

Anschließend fand der erste Kanu Sprintcup des Vereins über 100 m im Einer statt. 28 Sportler stellten sich dem Starter.

Hier die Sieger in den einzelnen Altersklassen:

2008 und jünger: Kimon Koch, 2007: Frithjof Grimme; 2006 weiblich: Emely Kley; 2004/5 männlich: Franz Kubis; 2003 weiblich: Inga Kricke; 2003 und älter: Fritz Schramma; Canadier Felice und Dirk Brand im Zweier. Alle erhielten eine schöne Erinnerungsurkunde.

Mit einer Bratwurst vom Grill, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen konnten sich die Wassersportler im Anschluss stärken.

Hans Ebeling


Foto: Kricke: Vizepräsident des Landeskanuverbandes Karsten Dudziak (2.v.rechts) stellt ein wertvolles Paddel für alle Finalteilnehmer der Deutschen Meisterschaften in Aussicht. Die vorn stehenden Sportler von links: Jonas Ratsch, Franz Kubis,Vincent Stoltenfeld und Iiro Rantanen. ( Erik Ratsch befand sich noch beim Training in Neubrandenburg)

Traditionelles Anpaddeln am 21.04.2018

Der Wassersportverein lädt seine Mitglieder am 21.04.2018 zum traditionellen Anpaddeln ein.

Wo:            WSV Gelände

Wann:          10:00 Uhr – ca. 15:00 Uhr

Programm:

  • 10:00 Uhr Eröffnung am Flaggenmast
  • danach gemeinsame Ausfahrt
  • ab 11:30 Uhr Regatta „Sprintcup“

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Grill liefert Bratwürste und am Lagerfeuer gibt es Knüppelkuchen. Alle Kanuten können ihre Eltern und Geschwister mitbringen. Probepaddeln für Interessierte!

Über Kuchenspenden würden wir uns sehr freuen!

Der Vorstand WSV

 

 

Saisonstart der Kanuten mit Beteiligung der Ruderer und Freunden aus dem Land


Die Fahrt führte auf dem Flossgraben kurz hinter Fürstensee bis in die Woblitz bei Kein Quassow und endete an der Schleuse Voßwinkel.

Bei herrlichem Wetter kämpfte sich die Gruppe über zahlreiche Hindernisse hinweg und durch fast unduchdringliche Schilfwälder bis zur Woblitz, wo dann in entspannter Paddelei der Kammerkanal und die Schleuse erreicht wurde. Es wird wohl die letzte Fahrt von Kanuten auf diesem Kurs gewesen sein. Von einem Nachpaddeln auf diesem Kurs wird dringend abgeraten. Ist er doch nur durch ganz erfahrene Kanuwanderer zu bewältigen.

Hans Ebeling