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Monat: August 2019

Gelungene Generalprobe

Die Nachwuchsruderer des Rostocker Ruderclubs bei der Greifswalder Sommerregatta (Foto: RRC)

2 Wochen vor dem Bundeswettbewerb konnten alle Boote, die dort an den Start gehen, ein letztes Mal bei der Regatta in Greifswald ihre Fortschritte überprüfen. Zuerst gingen Ruben und Wilson im Doppelzweier der Altersklasse 14 an den Start. Mit einem souveränen Sieg in ihrem Lauf und der schnellsten Zeit insgesamt, sicherten sie sich den 1. Platz.

Nur kurze Zeit später gingen Paul und Claas an den Start. Beim Bundeswettbewerb dieses Jahr als Steuermänner beteiligt, traten sie hier auch selbst an. Mit mehreren Bootslängen Anstand konnten sie den Doppelzweier der 11-Jährigen gewinnen.

Als nächstes wurde es für den gesteuerten Doppelvierer der 13-Jährigen ernst. Paul, Tibor, Willi und Louis mit Steuermann Paul traten gegen das Boot der ORC an. Für einen Sieg reichte es noch nicht ganz, der Abstand zu den Konkurrenten aus Kessin konnte jedoch seit dem Landesentscheid deutlich verringert werden.

Ähnlich erging es den dreizehnjährigen Mädchen im gesteuerten Doppelvierer. Annelie, Emma, Sarah, Aileen mit Steuermann Claas hatten (etwas unglücklich) gleich zwei Krebse während ihres Rennens und mussten sich mit dem 2. Platz zufriedengeben.

Amelie ruderte als Zwölfjährige bei den zwei Jahre älteren Mädchen mit, da in der Altersklasse 13 kein Rennen zustande gekommen war. Souverän fuhr sie sich jedoch auf den dritten 3. Platz.

Marten, der als Leichtgewicht im Einer bei den schweren dreizehnjährigen Jungs mitrudern musste, konnte sich nichtsdestotrotz einen hervorragenden 3. Platz von sieben Ruderern erkämpfen.

Noch am Samstag wurden die Boote abgeladen und angeschlagen, sodass die letzten 2 Wochen noch voll zur intensiven Vorbereitung auf Bundeswettbewerb in München genutzt werden können!

Ein großes Dankeschön geht sowohl an Tino für den Transporter, als auch an Philipp und Friedrich für die tolle Betreuung der Sportler bei der Regatta!

Text: RRC/MM

Fotos: RRC/MM

Seenpokal: Die Bilder

Kasseler Mannschaft beim Schweriner Seenpokal.

Das schnellste Boot war nach 56:30 Minuten wieder da. Auf der Strecke hin und zurück zur Adamsbucht waren Boote aus Schwerin und aus Kassel unterwegs. Ausführliche Zeiten weiter unten.

Die Strecke für den Seenpokal wäre eigentlich eine große Umfahrt gewesen. Allerdings war der Wind vor allem an der Werderecke derart böig, dass Regattaleiter Hartwig Kühl entschied, die Strecke in eine Hin- und Rücktour zu verwandeln. Die Boote fuhren darum über den Innensee, Standengraben, Heidensee und Ziegelaußensee zur Adamsbucht und dann wieder zurück.

Nadelöhr waren der Stangengraben und der Werderkanal, wo ordentlich Schiffsverkehr herrschte und die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte manches Ruderboot zum Runterschalten veranlassten.

Die SRG hatte den Seenpokal in dieser Art zum ersten Mal ausgeschrieben. Der enge Kontakt unseres Trainers René Flaschmann zu seiner ehemaligen Wirkungsstätte in Kassel führte dazu, dass viele gut gelaunte Rudergäste von der Uni Kassel mit an den Start gingen.

Nach der spaßigen Fahrt auf Zeit gabs dann noch Baden für die einen, gigantische Sektflaschen für die Sieger der einzelnen Rennen, Kuchen und Eis aus Mueß (von Emils Vater) und schließlich ein meisterliches Grillbüffet für alle.

Rennboote

Kategorie Team Zeit
D4x MM SRG/Potsdam 56:30
D4x JM SRG 59:54
D4x MF SRG 1:07:35

Gig-Vierer Männer

Kategorie Team Zeit
Gig-D4x+ MM SRG 1:08:00

Gig-Vierer offene Klasse

Kategorie Team Zeit
Gig-D4x+ mixed Kassel 1:07:04
Gig-D4x+ mixed Kassel 1:14:03

Gig-Vierer Anfänger-Besatzungen

Kategorie Team Zeit
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Phillipp) 1:14:03
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Emil) 1:16:02
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Flint) 1:16:27
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Jostein) 1:24:50
Gig-D4x+ mixed SRG 1:29:25

Hanse Sail Ausfahrt 2019

Am 11.08.2019 trafen sich zahlreiche Mitglieder der HSG Ruderabteilung zur alljährlichen Ausfahrt anlässlich der Hanse Sail 2019. Begleitet wurden sie von Freunden und Bekannten, die unter anderem extra aus Hamburg angereist waren.

Wie es bereits aus den vergangenen Jahren Tradition ist, führte die Ausfahrt an den Strand des IGA-Parks. Bei der diesjährigen Fahrt waren ein Doppelzweier sowie unser Doppelachter vertreten.

Während der sonnigen Fahrt durch den Stadthafen konnten die vielen teilnehmenden Schiffe der Hanse Sail von der ruhigen Wasserseite aus bestaunt werden. Bei dem schönen Wetter verging die Ruderzeit wie im Flug, sodass wir nach knapp zwei Stunden unser Ziel erreichten. Nach dem Anlegen am Strand konnten wir mit Kaffee und Kuchen die auslaufenden Segler sowie sogar ein kleines Schlepperballett genießen.

Frisch gestärkt ging es auf die Rückfahrt, auf der nach einem Steuermannswechsel auch die sportliche Ertüchtigung nicht zu kurz kam. Nach der Ankunft am Vereinsgelände ließen wir den Tag beim gemeinsamen Grillen und vielen netten Gesprächen ausklingen.

Vielen Dank auch an unseren Ruderkameraden Lutz für die alljährliche Organisation und die tolle Durchführung!

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Rudertour im Mondlicht

Ruderboot-Bug im Abendlicht spiegelt sich auf glattem Wasser.
Absolut ruhiges Wasser an der Reppiner Burg

Der Schweriner See wie ein Spiegel, der Mond gütig milde lächelnd, das Buffet SRG-vielfältig. Das Mondscheinrudern hatte jede Menge Wow-Effekte. Das ging schon mit der Teilnehmerzahl los: 24 Ruderinnen und Ruderer wollten am Mittwochabend zur Reppiner Burg rudern, dazu in jedem Boot ein weißes Rundumlicht mitnehmen und außerdem: unter dem aufgehenden Mond picknicken.

Organisator Martin Deimel hatte zu diesem Zweck die Sicherheitslampen, die Ruderboot nach Sonnenuntergang mit sich führen müssen überprüft und repariert. Und dann gings los: Über den ruhig daligenden See und im gleißend orangeroten Sonnenuntergangslicht fuhren vier Boote Richtung Reppiner Burg.

Panorama-Aufnahme eine Ruderachters.
Bug und Heck mit drauf: Panoramablick im Achter im letzten Sonnenlicht

Jedes einzelne Boot legte zwischendurch Fotopausen ein. Allein schon der Sonnenuntergang direkt hinter dem Schweriner Schloss: Wow. Und dann die Sandbucht an der Reppiner Burg: Wow, wie warm das Wasser ist. Und wow: Was es alles zum Picknick gab: Lachröllchen, Blaubeeren, Überbackene Brötchen, Kekse, Laugenstanden, Erdbeeren.

Während sich also die Sonne allmählich über der Hauptstadt schlafen legte, dräute der Mond hinter den hohen Bäumen und der Burgruine. Erst als die Boote wieder Richtung Bootshaus aufbrachen, blinzelte er durchs Laub der Bäume – wie ein Camembert. Kaum waren die Gigs auf offenem Wasser, gab es wieder Wow-Momente. Der See lag immer noch wie ein Spiegel da. Und darin leuchteten nur der Mond, die Hohchäuser vom Dreesch und unsere kleinen, einen Meter hohen Sicherheitsfunzeln.

Nach einer vorsichtigen Rückfahrt durch die Mondbeschienene, aber dennoch rabenschwarze Nacht über dem Wasser, landeten alle Boote glücklich am Steg. Vielen Dank, Martin Deimel, für Initiative und Organisation.

Mondrudern am Mittwoch

Mondrudern am Mittwoch, 14. August.

Ja, man kann auch noch später am Tag rudern als am Mittsommerwochenende: Wenn man das nötige Equipment mitbringt. Dazu gehört ein schickes weißes Rundumlicht von einem Meter Höhe für jedes Boot, den einen oder anderen gestandenen SRG-Fahrensmann (oder eine SRG-Fahrensfrau) – und was zum Picknicken. Dann muss nur noch der Mond aufgehen, möglichst voll natürlich und eine abendliche Ausfahrt milde belächeln. Dann kanns ja losgehen: Fast-Vollmondrudern am Mittwoch, 14. August 2019 (dann ist fast Vollmond 😉

Das ist der konkrete Plan: Eine Tour bis zur Reppiner Burg, das sind gut 15 Kilometer. Während die Sonne allmählich versinkt, taucht der Mond auf. Das Ziel: Ein schickes Picknick, zu dem jeder Teilnehmer etwas mitbringt. Das wird bestimmt eine wundervolle Spättour. Start ist um 19:30 Uhr.

Am Blauen Brett im Bootshaus hängt eine Liste, auf der Ihr Euch anmelden könnt. Organisator ist Martin Deimel, er hat den Termin wetterbedingt von Donnerstag auf Mittwoch vorgezogen!

Foto: „Mondaufgang“ von Thomas Fietzek – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mondaufgang.jpg#/media/File:Mondaufgang.jpg

Der RRC in der Presse – Silber und Bronze für MV bei den Junioren-WM in Tokio

Die den deutschen „Vierer ohne“ bildende „Landesauswahl MV“ mit Noreen Junges (Stralsunder RC), Maike Böttcher (Greifswalder RC Hilda 1892), Tori Schwerin (Olympischer RC Rostock) und Lena Kolwey (Stralsund) lag auf dem Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio (Pazifik) von Beginn an sicher auf Platz drei. 100 Minuten später wurde der Achter mit Schlagfrau Mathilda Kitzmann vom Rostocker Ruder-Club Vize-Weltmeister. Gratulation dem wie erhofft medaillendekorierten Quintett und ihrem Heim-Trainer am Bundesstützpunkt Kessin, Ulf Kraemer!

Der konstant durchziehende Start-Ziel-Dritte im „Vierer ohne“ benötigte 7:06,71 Minuten für die 2000 Meter. Nur China (7:01,42) und Italien (7:05:08) waren schneller. „Wir sind mit Bronze sehr zufrieden, da wir bei dieser großen Hitze und Gegen-, teilweise seitlichem Wind unsere beste Leistung abrufen konnten. Mit Rumänien (Vierter in 7:07,31 – d. Red.) wurde es zum Schluss etwas knapp, aber den dritten Platz wollten wir uns nicht mehr nehmen lassen“, befand Tori Schwerin, die nun Bio-Wissenschaften studieren möchte und noch überlegt, ob in Rostock oder Potsdam.

Den Achter, zu dem auch Steuermädchen Janne-Marit Börger (Ratzeburg) sowie Emma Kögler (Potsdam), Olivia Clotten (Neuss), Lene Mührs (Kettwig), Svea Pichner (Lübeck), Kristin Wagner, Klara Kerstan (beide Potsdam) und Clara Oberdorfer (Ulm) zählten, trennten nach 6:35,93 nur ein paar Zehntelsekunden von Weltmeister China (6:35,34).

„Bis circa 1000 Meter waren wir noch vorne, dann haben sich die Chinesinnen echt stark nach vorne gekämpft. Am Ende sind wir noch mal rangefahren, für Gold hat es aber nicht mehr gereicht. Trotzdem freuen wir uns unglaublich doll! Für uns war es ein echt gutes Rennen“, berichtete Mathilda Kitzmann, die jetzt „zum Glück noch eine Woche Sommerferien hinten ranhängen darf“, bevor die 17-Jährige in einer der Hochbegabten-Klassen des Christophorus-Gymnasiums ihr Abitur in Angriff nimmt. In der Nacht zu Dienstag kehren die MV-Ruderinnen von den JWM, die zugleich als Test für die olympischen Ruder-Wettbewerbe 2020 dienten, nach Hause zurück.

Rudern im Salzwasser ist ungewöhnlich

Die Junioren-WM waren zugleich das „Test Event“ für die olympischen und paralympischen Ruder-Wettbewerbe 2020. Sie finden statt auf dem Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio (Pazifik). Die Regattastrecke ist in einen Kanal zwischen zwei „unnatürlichen“ Inseln integriert, die auch unter der Bezeichnung „Zentrale Wellenbrecher“ bekannt sind. Salzwasser ist im Übrigen für das klassische Sport-Rudern ungewöhnlich.

Text: Peter Richter/NNN Quelle: https://www.nnn.de/25091142 ©2019

Silber bei der Juniorenweltmeisterschaft

Die RRC Nachwuchsruderin Mathila hat als Schlagfrau vom Deutschlandachter bei der Juniorenweltmeisterschaft in Tokyo Silber gewonnen! Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg.

Foto: TK/RRC