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Pfingsten auf der Oberwarnow – Bericht von der Wanderfahrt 3. bis 5. Juni 2017 von Kessin nach Schwaan – Sandhagen

Endlich wieder einmal ein Pfingsten auf der Oberwarnow – alte Rostocker Rudertradition! Da auch noch Berliner Ruderfreunde von Kessin aus starten wollten und die Schleuse am Mühlendamm noch immer unpassierbar ist, mussten wir zwei Boote fertig machen und mit dem Trailer anreisen. Ruderkamerad André Oemcke sorgte für den Transport des C-Gig-Zweiers „Anker“ und des Dreiers „Schwaan“.

Die Wanderruderer des RRC (Foto: Druckrey)

Am Samstag, 3. Juni, trafen wir uns früh auf dem ORC-Gelände. Die Berliner Ruderfreunde von Ägir kamen mit Kindern etwas später. Nach dem Anschlagen war unsere Gruppe Bernhard Radder, Wolfgang Krutzke, Tim Jakobs, Dagmar Haase, Hans Druckrey, mit Rudergast Petra Bertram (SC Magdeburg) und Fahrtenleiter Gerhard Tonn ruderklar und startete mit dem „Anker“ und der „Schwaan“: „Alles vorwärts – Los!“ In Papendorf wurden wir von einem Fernsehteam des WDR begrüßt, interviewt und gefilmt. Die Fernsehleute waren wohl überraschter als wir, uns hier zu begegnen. Sie stürzten sich förmlich auf uns Wassersportler. (Wenn wir in einigen Wochen in der Reihe „Wunderschön“ im WDR gezeigt werden, sollte sich niemand wundern.)

Die Filmcrew des WDR war überrascht uns zu finden und nutze die Möglichkeit gleich zu einem Interview (Foto: Druckey)

Nach dieser besonderen Pause ruderten wir in den Regen hinein. Unter der Eisenbahnbrücke zwischen Benitz und Zeez, einige km vor Schwaan, nutzten wir die Trockenheit zu einer kleinen Pause. Am Campingplatz Sandgarten hinter Schwaan wurden wir von den Frauen Krutzke und Tonn erwartet. Inzwischen ließ glücklicherweise der Regen nach, so dass wir uns ohne Nässe einrichten konnten. Nachdem die Boote gesichert und die Zelte aufgestellt waren, gab es erstmal Kaffee und Kuchen. Die Frauen waren mit unseren Sachen und ihren Kindern angereist. Es war eine muntere Gesellschaft und ein schöner, geselliger Abend! Tonner stand bald wieder am Grill.

Die Brücke zwischen Benitz und Zeez bot uns Schutz vor dem Regen (Foto: Druckey)

Doch der Pfingstsonntag weckte uns mit Regen. Glücklicherweise hatte Tonner einen Pavillon mitgebracht, unter dem wir Schutz finden konnten. In Bützow mussten wir unser bestelltes Mittagessen (Kartoffelsuppe) absagen. Erst am späten Nachmittag kamen wir zu einer kleinen Rudertour, die jedoch nicht bis nach Bützow führte. Zwar schien nun wieder die Sonne, doch wurde es richtig kalt. In der Nacht haben einige von uns mit dieser Kälte kämpfen, wenn nicht leiden müssen.
Nach dem Frühstück packten wir ein. Marion und Rita holten wieder unsere Sachen – ein dickes Dankeschön an die beiden Rudererfrauen fürs Fahren! Die Heimfahrt verlief ruhig. Eine längere Pause machten wir wieder in Papendorf – die Fernsehleute waren längst weg. Dafür erfreuten uns Jugendliche mit fröhlicher, lauter Bum-Bum-Musik. Ruderfreund Köhler ließ uns vom ORC-Hof, nachdem wir die Boote abgeschlagen und aufgeladen hatten. Die beiden Boote wurden am Dienstag von André transportiert, von uns gründlich gereinigt und vor dem Gewitter in die Bootshalle unseres RRC gelegt. Es war eine schöne, gelungene Pfingstfahrt. Ein Lob unserem Anreger, Organisator und Fahrtenleiter Tonner. Und unser Wanderruderfreund Wolfgang Krutzke hat es bestimmt einmal genossen, nicht – wie sonst fast immer – Leitung und Organisation zu haben, sondern wie wir „einfach mal mit zu rudern“. Wanderrudern ist (auch) so schön!

Die gemütliche Abendrunde entschädigte etwas für den Regen (Foto: Druckey)

Berichterstatter: Hans Druckrey

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