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Kategorie: Rostocker Ruder-Club

Meldungen des Rostocker Ruder-Clubs von 1885 e.V.

Frühjahrsregatta in Berlin Grünau

Aurelia-Maxima Katharina in Grünau (Foto: Janzen)

Nicht nur in Köln und Fürstenwald waren die Sportler des Rostocker Ruderclub dieses Wochenende vertreten, sondern auch an der altehrwürdigen Regattastrecke in Berlin Grünau. Aurelia-Maxima startete dort im Juniorinnen B Einer über 1 500 m gleich viermal. Bei allen Rennen überquerte sie auch die Ziellinie als erste und konnte so u.a. Ruderinnen aus Potsdam, Dresden, Magdeburg und Berlin schlagen.

Text: RRC

Ein Wochenende – 4 Regatten

Das Wochenende vom 12. – 14.04. war für viele Ruderer des RRC ein spannendes, denn es wurde auf 4 Regatten um Medaillen, Pokale aber auch Startplätze in Großbooten gekämpft.

Zu den Regatten in Berlin-Grünau und der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Köln findet Ihr eigene Artikel.

Ebenfalls auf der Regattabahn in Köln Fühlingen. fand die Leistungsüberprüfung der Junioren und Juniorinnen A statt. In Ihrem ersten A-Junioren Jahr mussten sich hier Mathilda und Philip jeweils im Zweier ohne gegen die teilweise ein Jahr älteren Konkurrenten behaupten. Philip konnte mit seinem Schweriner Partner im E-Finale den 2. Platz erkämpfen. Mathilda schaffte es zusammen mit Ihrer Berliner Partnerin sogar ins A-Finale, in dem 2 weitere LRV-Boote waren. Ein starkes Mannschaftsergebnis. Der dritte Platz war eine sehr gute Leistung, gerade auch auf dem steinigen Weg sich für internationale Ereignisse zu qualifizieren.

Mathilda bei der Siegerehrung (links). Foto: Kitzmann

Auch auf der Langstreckenregatte in Fürstenwald war der RRC vertreten. Axel und Rosi kämpften zusammen mit den Ruderrecken von der HSG und aus Neuruppin im Gig-Doppelachter auf der Langstrecke um jede Sekunde. Und die Kiste lief! Mal wieder wurde in der Altersklasse D der Standard gesetzt und souverän gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch an alle aktiven Sportler und auf ein schönes Ruderjahr 2019.

Text: Kitzmann/RRC

Deutsche Kleinbootmeisterschaften Köln 2019

Mit den Deutschen Kleinbootmeisterschaften begann an diesem Wochenende der Start in die vorolympische Rudersaison. Julia Leiding vom Rostocker Ruderclub hat in den vergangenen Wintermonaten sowohl am Stützpunkt Frauen Skull in Berlin als auch in Trainingslagern in Italien und Spanien viele Bootskilometer absolviert, um auf diesen ersten Saisonhöhepunkt gut vorbereitet zu sein.

Julia Leiding bei den European Games (Foto: DRV)

Ein Sieg im Vorlauf am Freitag gab ihr Selbstvertrauen für die nachfolgenden Rennen auf dem Fühlinger See in Köln. Je ein 2.Platz im Viertel- und Halbfinale sicherten Julia den Einzug in das A-Finale. Mit dem 5.Platz im Finale bestätigte sie das Ergebnis der Einerüberprüfung, die Ende März in Hamburg stattfand. Nach dem Rennen zeigte sich der Schützling von Trainer Rene Burmeister zufrieden mit dem Wettkampfwochenende: „Nachdem ich im vergangenen Jahr krankheitsbedingt abmelden musste, freue ich mich über das Ergebnis. Ich konnte zeigen, dass ich zu den besten deutschen Skullerinnen gehöre.“ Am 11./12. Mai gibt es dann ein erstes Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz bei der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg.

Text: CL/RCC

Foto: DRV

Der RRC in der Presse – Ruderer Stephan Krüger will noch einmal die Meisterkette tragen

Die MV-Elite-Ruderer gehen mit einigen Medaillenkandidaten in die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften von Freitag bis Sonntag auf dem Fühlinger See in Köln. Aber sie haben auch einen herben Rückschlag zu verkraften: Frauen-Riemen-Bundestrainer Sven Ueck hat verfügt, dass sich das gerade erst gebildete Zweier-ohne-Team Frauke Hacker/Christin Stöhner vom Olympischen Ruder-Club Rostock auflöst. Grund war eine rätselhaft schlechte Ergometer-Zeit von Frauke und dass beim sogenannten Vortest ein ebenso unbefriedigender „Auftritt“ von beiden auf dem Wasser folgte. In Köln starten Christin Stöhner, die ihrerseits ein Top-Ergo-Ergebnis vorzuweisen hatte, mit der Potsdamerin Annabel Oertel sowie Frauke Hacker mit Katja Fuhrmann aus Dresden (ohne dass die beiden vorher je zusammen gefahren wären). „Frauke lag vorher bei den Trainingsleistungen unter den ersten Drei. Ich bin enttäuscht vom Bundestrainer, dass er ihr bei ihrem ersten Ausrutscher nicht das Vertrauen schenkt, und auch von der Art und Weise, dass er das der Sportlerin fünf Tage nach dem Test per Mail mitteilt“, redet Olympiastützpunkt-MV-Coach René Burmeister: nicht um den heißen Brei herum. Neben der für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startenden Rostockerin Marie-Louise Dräger, die mit ihren 38 Jahren (sie hat am Donnerstag Geburtstag – herzlichen Glückwunsch!) das Feld der Leichtgewichts-Skullerinnen aufzumischen gedenkt, sollte aus MV-Sicht Stephan Krüger die besten Chancen haben, in Köln ganz vorn zu landen. Der 30-Jährige vom ORC würde sich nur zu gern noch einmal die berühmte Meisterkette mit Brillant-Stern um den Hals hängen lassen. Dieses sowohl vom Material- als auch gerade vom ideellen Wert kostbare Museumsstück trug schon der erste nationale Titelträger im Skiff-Rudern, Achilles Wild, im Jahr 1882. Dieser war für die Stifterin des Preises, die Frankfurter Ruder-Gesellschaft von 1869, am Start – genau wie es heute Stephan Krüger ist. Auf einem der zahlreichen Gold-Plättchen, aus denen die Kette besteht, ist sein Name bereits eingraviert – für den Titel 2015, erobert ebenfalls auf dem Fühlinger See. Am Wochenende wird ein Dreikampf zwischen ihm, der unlängst beim Vortest in Hamburg Zweiter war, dem dortigen Sieger Oliver Zeidler (Donau-RC Ingolstadt) sowie Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg), dem Titelverteidiger von 2017 und 2018, erwartet. Der Vorjahres-Zweite Krüger sagt: „Bei Deutschen Meisterschaften muss man absolut auf den Punkt da sein, da muss alles passen. Olli ist Favorit, aber ich werde versuchen, im Wettkampf an ihn ranzukommen. Und Tim Ole Naske ist auch noch da, den darf man nicht unterschätzen.“ Was auch immer am Sonntag herauskommt, Stephan Krüger will im Gegensatz zur vergangenen Saison, als er den deutschen Doppelvierer anführte, auf Biegen und Brechen in den Einer: „Ich würde in diesem Jahr darum streiten und es wenn nötig auf die Spitze treiben. Ich halte daran fest und will es solange wie möglich* probieren.“ René Burmeister hofft über Dräger und Krüger hinaus, dass auch Julia Leiding (Rostocker Ruder-Club) und Achter-Weltmeister Hannes Ocik (Rostock/Schwerin) im „Zweier ohne“ mit Christopher Reinhardt (RV Dorsten) „auf alle Fälle erst mal das Finale erreichen“. Stöhner/ Oertel traut er ebenfalls zu, dass sie unter die besten Sechs kommen. Zu Frauke Hacker sagt er: „Sie hat alles verloren und jetzt nichts mehr zu verlieren. Es kann nur bergauf gehen. Sie soll da unbekümmert rangehen. Wenn Frauke effektiver rudert, dann passt es wieder.“

Text: Peter Richter/NNN Quelle: https://www.nnn.de/23351602 ©2019

Rudern im März 2019

50 km Regatta

Am 24.03., noch vor dem offiziellen Anrudern fand zum 2. Mal die 50 km-Regatta auf einem 5 km-Rundkurs auf der Unterwarnow zwischen der HSG und dem RRC statt. Nach der ersten Ausgabe im letzten Jahr nahmen an der diesjährigen fast-schon-Traditionsregatta wieder 3 Boote teil. Mit jeweils 2 Besatzungen pro Boot haben alle ordentlich Kilometer gesammelt und die erste Märzsonne genutzt. Gewonnen hat am Ende jeder, das reine Frauenboot mit den Gastruderinnen vom Neuköllner Ruderverein, das gemischte Studentenboot und der Mastersvierer.

Danke an die HSG als Gastgeber und Ausrichter.

Anrudern 2019

Der März 2019 meinte es gut mit uns, denn auch beim Anrudern am 30.03. schien die Sonne in ihrer ganzen Pracht, so dass das Rudern allen Beteiligten großen Spaß machte.

Leider waren die zwei bestellten Einer noch nicht da, so dass dieses Jahr keine Taufe stattfinden konnte. Nach einer kurzen Begrüßung durch Heike gingen vom 3 Jährigen bis zum (weit) über 70jährigen in allen Bootsklassen vom Hochzeitseiner bis zum Achter auf eine kleine Tour zur Schleuse. Das machte Lust auf mehr, noch möglichst viele, Kilometer in diesem Jahr, egal ob im Training, bei Regatten oder auf Wanderfahrten.

Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen Pläne für Touren geschmiedet, Trainingsgruppen zusammengesucht, gefachsimpelt und olle Kamellen zum Besten gegeben. Wir freuen uns auf die Rudersaison 2019.

Text/Fotos: Kitzmann/RRC

Nachtrag – Ergometerregatta im Rostocker Ruderclub

Am 09.03. haben wir im Rostocker Ruderclub eine Ergometerregatta durchgeführt, damit nicht jeder im Winter für sich allein schwitzen muss und seinen Stand mit den anderen Ergometerhelden vergleichen kann. Durch das Zusammenschalten der Ergometer und der Race-Software von Concept2 kam auch richtiges Rennfeeling auf

Auch wenn nicht ganz so viele Sportler zusammenkamen, war es trotz allem ein schöner Wettkampf bei dem zunächst über 222 m die Schnellsten ermittelt wurden, einer Distanz, die auch die weniger trainierten locker bewältigen können. Diejenigen die im Winter gut trainiert hatten, haben sich dann auch noch über 6000 m gemessen – insgesamt 6 Herren. Stark wäre, wenn sich hierfür im nächsten Jahr auch einige Mädchen und Damen finden.

Im letzten Rennen siegten dann noch Johanna und Ecki im Zweier über Pauline und Axel, bevor es beim Nudelessen an die Auswertung ging. Auch die ersten Pläne für den Sommer wurden geschmiedet. So zum Beispiel für die 50-km-Regatta am 24.03., zu der Freiwillige noch herzlich eingeladen sind.

Gewinner über 222 m: Johanna, Friedrich, Marten und Axel

Gewinner über 6000 m: Alex und Axel.

Text und Fotos: Kitzmann/RRC

Der RRC in der Presse – Ein Trio aus MV mit guten Ergebnissen – Rätselraten hingegen beim Zweier Hacker/Stöhner

„Der Vortest war in Ordnung“, fasste Hannes Ocik, der für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startende Rostocker, die Überprüfung für die Riemen-Spezialisten in Köln zusammen. Er beendete sie mit seinem neuen Zweier-Partner Christopher Reinhardt (RV Dorsten) als Fünfter. „Auf den dritten 500 (von insgesamt 2000 Metern – d. Red.) haben sie ein sehr gutes Ding abgefackelt“, so Olympiastützpunkt-MV-Trainer René Burmeister. Und das, obwohl U23-Mann Reinhardt nach Knie-Operationen anderthalb Jahre kein Rennen mehr bestritten hat. Beim Ergometer-Test erreichte Ocik mit 5:53 Minuten eine neue Bestzeit und war damit der zweitbeste Backborder.

Nicht gut lief es für den „Zweier ohne“ vom Olympischen Ruder-Club Rostock mit Frauke Hacker und Christin Stöhner. „Es waren neun Boote am Start, wir sind gar nicht zurecht gekommen und nur Letzter geworden. Wenn ich wüsste, warum, könnte ich vielleicht was dazu sagen“, so Frauke. Christin durfte sich zumindest über ihre Top-Ergo-Leistung freuen („Da bin ich eine 6:47 gefahren und war damit Zweitbeste“), aber „was im Boot passiert ist, kann ich mir leider auch nicht erklären. Im Training lief alles gut, und im Wettkampf hat plötzlich nichts mehr gepasst.“ Dazu René Burmeister: „Komisch, Frauke war auf dem Ergo weit hinten dran, hat die Zielzeit nicht erreicht. Dabei hat sie sich ausgelastet und ist an ihre Grenzen gegangen. Irgendwas ist da in den Trainingslagern falsch gelaufen.“

Die Skuller absolvierten ihren Vortest am Sonnabend in Hamburg. Julia Leiding vom Rostocker Ruder-Club hatte sich nicht nur auf dem Ergometer um zwei Sekunden auf die neue Bestzeit von 6:47 verbessert, sie wurde zudem im Einer Fünfte, „hat sehr gut mitgehalten“, so Burmeister.

Stephan Krüger (ORC/fährt für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869) wurde hinter Oliver Zeidler (Donau-RC Ingolstadt) und vor Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg) Zweiter. Seine Ergo-Zeit von 5:52 war ebenfalls in Ordnung.

Entscheiden über den weiteren Saisonverlauf werden die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften vom 12. bis 14. April in Köln.

Text: Peter Richter/NNN Quelle: https://www.nnn.de/23195077