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Landesruderverband MV Posts

Feuerwehr verteidigt Firmencup

Firmencupteam der Berufsfeuerwehr bei der Siegerehrung.
Firmencupteam der Berufsfeuerwehr bei der Siegerehrung.

Der Firmencup der SRG bleibt bei der Berufsfeuerwehr. Im Regenfinale 2017 verteidigte das Team „die Lebensretter“ die Trophäe souverän vor zwei Booten des Ingenieurbüros HTG. Beim Firmencup waren 13 Teams angetreten. Es ist der dritte Sieg für die Feuerwehr.

Kapselpiraten-Team
Die Kapselpiraten im Vorlauf.

Gestartet im Sonnenschein, Zieleinlauf im prasselnden Septemberregen. Der Firmencup 2017 hat äußerst wechselhaftes Wetter erlebt.

Die fünf Vorläufe liefen im Licht der Spätsommersonne bei mäßigem Gegenwind. Sechs Mannschaften konnten sich direkt für die Halbfinalläufe qualifizieren, die anderen Teams traten zunächst in Hoffnungsläufen an. Die Titelverteidiger der Feuerwehr trafen in den ersten Rennen sowohl auf alte Bekannte, wie die Firmencup-Stammgäste „Mandarin Ducks“ von Mandarin Medien oder auch die „Mehlsackpiraten“ von SternMaid, aber auch auf Neueinsteiger wie zum Beispiel die beiden Teams vom Nestlé Dolce Gustow Werk Schwerin. Während dessen Team „Kapselpiraten“ im Hoffnungslauf schließlich Rollsitzpech hatte und als langsamstes Boot auf Platz 13 in der Gesamtwertung landete, schaffte es „Expresso“ auf Anhieb ins große Finale bei der Firmencuppremiere. Dort reichte es zwar nur für für letzten Platz, das ist angesichts der Gesamtleistung aber unerheblich.

Zeitnehmer beobachten mit Ferngläsern den Startbereich.
SRG-Zeitnehmer beobachten mit Ferngläsern den Startbereich.

Sieger im kleinen Finale wurden schließlich die Mehlsackpiraten mit 2:26:31 vor dem Team der Landgesellschaft und der Mannschaft „Steuerlos“ des Finanzministeriums. Im großen Finale sahen die Zuschauer auf dem großen Steg einen Start-Ziel-Sieg der Lebensretter. Unangefochten fuhren die Feuerwehrruderer nach 2:20:51 auf Platz 1. Mit gut einer Bootslänge dahinter die beiden schärften Konkurrenten (es ist eine sportliche Rivalität seit mehreren Firmencups) vom Ingenieurbüro HTG. Die „Wellenmacher“ und „Treibholz“ konnten zwar den Abstand halten, es reicht aber nicht, an die kräftig und ausdauernd rudernden Lebensretter heranzukommen. Allerdings waren die HTG-Boote auch nie gefährdet, auf einen hinteren Platz zurückzufallen.

Im Halbfinale waren das Treibholz-Team tatsächlich sogar einen Wimpernschlag schneller als die Lebensretter gewesen.

Für die Feuerwehr war es bereits der dritte Sieg. Trotz des Schietwetters beim Finale waren die Lebensretter nur gut eine Sekunde langsamer als beim Sieg vor einem Jahr.

HTG-Boot auf Kurs.
HTG-Boot auf Kurs.

Der Firmencup endete mit der Siegerehrung im milden Spätsommerabend-Sonnenlicht – so, als wäre nie ein Tropfen gefallen.

Zahlreiche SRG-Mitglieder haben den Firmencup durch ihre Mithilfe auf die Beine gestellt: Als Trainer, Schiedsrichter, am Verpflegungsstand oder als Steuerleute. Vielen Dank für Eure Hilfe.

Fotos: Wolfgang Dorenkamp, Christian Kohlhof

Halbfinale 1

Platz Team Zeit
1 Lebensretter 2:14:29
2 Planet XPress 2:23:99
3 Mandarin Ducks 2:25:90
4 SteuerLos 2:33:37
5 Mehlsackpiraten 2:44:18
6 Wild Constellation 3:01:70

Halbfinale 2

Platz Team Zeit
1 Treibholz 2:14:08
2 Die Wellenmacher 2:20:45
3 Expresso 2:26:36
4 Landgesellschaft 2:35:52
5 Niklotdampfer 2:42:15
6 Schlosscrew 2:46:26

Finale B

Platz Team Zeit
1 Mehlsackpiraten 2:26:31
2 Landgesellschaft 2:26:82
3 SteuerLos 2:37:51
4 Niklotdampfer 2:41:01
5 Schlosscrew 2:49:55
6 Wild Constellation 2:49:67

Finale A

Platz Team Zeit
1 Lebensretter 2:20:51
2 Treibholz 2:30:70
3 Die Wellenmacher 2:35:17
4 Mandarin Ducks 2:39
5 Planet XPress 2:41:85
6 Expresso 2:45:58

3.Oktober am 1.Oktober

Terminänderung für die geplante Einheits-Tour am 3.Oktober

Sommerfest 2017

Einaldung SRG-Sommerfest 2017
Sommerfest: Große Umfahrt.

Das Sommerfest der SRG ist 17 Kilometer lang – denn Sommerfest, das heißt Regatta. Es ist ein Wettrennen für jedermann. Frisch erruderte Weltmeister und frisch geprüfte Anfängerinnen. Sie alle können antreten zur großen Umfahrt. Bootsklasse? Sucht Euch eine aus.

Ein besonderes Verrechnungssystem mit versetzten Startzeiten machts möglich: Hochzeitseiner kann gegen Achter antreten. Es geht auf Große Umfahrt über fünf Seen. Hauptsache: Dabei sein. Ihr könnt Euch in beliebigen Mannschaften zusammentun. Abhängig von Bootsart und Besatzung gibt es eine Zeitgutschrift.

Wenn Ihr jetzt schon eine Mannschaft habt, dann meldet Euch direkt bei unserem Sportwart Sebastian Pahl unter sportwart@schwerinerrudergesellschaft.de. Oder Ihr meldet Euch am Sonnabend kurz vorm ersten Start an: Meldeschluss ist am Sonnabend, 16. September, 13 Uhr.

Um 14 Uhr ist dann der erste Start. Und danach? Verputzen wir die Reste vom Firmencup! Seid dabei. Rudert mit, feuert mit an, futtert mit.

Von Weltmeistern, Knüllern, Faltern und Milchreis

Die SRG-Masters in Bled.
Die SRG-Masters in Bled.

Elf Schweriner Ruderinnen und Ruderer machten sich auf den Weg nach Bled in Slowenien, um sich mit den Rudermastern dieser Welt zu messen. Gleichzeitig reisten noch 4728 andere Ruderinnen und Ruderer aus 46 Nationen an – Teilnahmerekord. Die Sorge, dass dies ja wohl ohne Probleme nicht zu meistern sei, war absolut unbegründet. Das Management der Regattaorganisatoren für diese Menge an Ruderinnen und Ruderer war perfekt, und zwar hundertprozentig.

SRG-Ruderer auf Landausflug.
Fahrrad-Rahmen-Programm.

Am Ende der Regatta konnte die Schweriner Rudergesellschaft 5 Einfach- bis Dreifachweltmeister vorzeigen. Aber auch die weiteren Platzierungen sprechen für sich.

Die weiblichen Ruderinnen zeigten sich mit ihrem Ergebnis (2 x 2. Platz, 1 x 3. Platz) sichtlich zufrieden.

Der Knüller war der Weltmeistertitel für Daniel, aber auch der Falterschlag für Markus und Daniel im Zweier, mit dem sie den WM Titel verpassten (2 Hundertstel). Spannung pur nicht nur im Boot, sondern auch für uns Zuschauer und nix für schwache Nerven.

Kjell und Schulle siegten souverän in ihrem ersten Rennen im Doppelzweier und konnten 2 Tage später auch den WM Titel im Vierer mit Daniel und Markus einfahren. Weitere Medaillien in Renngemeinschaften folgten.

Sabina konnte im Mixvierer eine Medaille erringen, erfolgreiche 2. Plätze im Zweier und Vierer wurden durch sie in Renngemeinschaften errudert.

Als einsamer Held fuhr Manfred nach nur krankheitsbedingt kurzer Trainingszeit einen vierten und dritten Platz im Einer nach Hause. Die weite Reise hat sich also wirklich für alle gelohnt.

Das Schweriner Team zeigte seine Leistungen nicht nur im Boot, sondern auch außerhalb. Es war eine wunderbare Gemeinschaft, die durch viel Spaß, Verlässlichkeit, Sorge um jeden einzelnen getragen war. Auch dieses machte die Regatta zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Landschaft, die von den Frauen an ihrem freien Tag noch abenteuerlich erwandert wurde, die Schlafstatt mitten in den Bergen, welche mit kreativen Fahrrädern der Herberge erreicht wurde, die kulinarischen Genüsse, die von unserem scharfen Koch Kjell mit großer Schnipselunterstützung unsererseits kreiert wurden – der Milchreis aus Milch von glücklichen Kühen war die Krönung – all dies rundeten den rein sportlichen Teil ab. Ruderbrause wurde auch getrunken.

Danke an alle Unterstützer/innen: Brigitte für ihr mentales Coaching, Manfred für sein Engagement an jedem Boot und seiner Trainererfahrung, Daniel für die Kommunikation mit der Unterkunft, Markus für seinen immensen bootstechnischen Einsatz, Kjell für seine Kochkünste und letztendlich an das gesamte Team.

Wir danken aber auch all denen, die von außerhalb an uns geglaubt und mitgefiebert haben. Der größte Dank geht aber an unsere Familien, die vielleicht nicht immer ganz entspannt den zeitlichen Ressourcen für Training und Regatta, die eingesetzt wurden, unterstützten.

Top motivierte Mannschaft für den Städtevergleich

Am vergangenen Wochenende traf sich das Junior B Team zur gemeinsamen Mannschaftsbildung für den Städtevergleich 2017 in Dresden. In den Großbooten ging es in verschieden Kombinationen aufs Wasser, um das passende Team zu finden. Am Samstag wurde dann das Team nominiert und die Ersatzleute im männlichen und weiblichen Bereich ernannt. Nach den Einschätzungen der Trainer Paul Heinrich und Dirk Guddat gehen wir mit einer top motivierten Mannschaft in die Vorbereitung.

 

Grillfahrt September


Acht Ruderkameraden fanden sich am 9. September zu unserer wohl letzten Grillfahrt 2017 zusammen. Das Wetter war nicht durchgehend prickelnd, trotzdem entschieden wir uns, auf der Rückfahrt in Stolpmühl anzulegen und den Grill anzufeuern. Mit dabei war diesmal auch RK Elke Westerheide vom Ruderverein Bochum, die derzeit auf Usedom weilte.


Mondscheinfahrt


Unsere traditionelle Mondscheinfahrt mit Imbiss am 6. September 2017 begann für die neun Teilnehmer wider Erwarten bei trockenem Wetter, musste dann aber wegen Regen und Gewitter zeitlich abgekürzt werden. Die dicke Wolkenschicht ließ leider keinen Blick auf den Vollmond zu. Der Imbiss wurde anschließend im Bootshaus eingenommen, nachdem sich die Besatzung des zweiten Bootes trockengelegt hatte.