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Landesruderverband MV Posts

Nachruf

Gerhard erlernte das Rudern 1940 im Anklamer Schüler-Turn- und Ruderverein und trat ein Jahr später dem Anklamer Ruderklub bei. Im ARK bestritt er die ersten Wettkämpfe und nahm an Wanderfahrten teil. Schon 1942 gab er sein Wissen im STRV als Übungsleiter weiter. Im September des Kriegsjahres 1943 wurde Gerhard eingezogen, zunächst als Luftwaffenhelfer, später zur Kriegsmarine. 1945 kehrte er nach Anklam zurück. Von den vier Anklamer Bootshäusern wurden drei zerstört, nur „unseres“ blieb unversehrt, Ruderboote waren allerdings nicht mehr vorhanden.

Mit einigen Wenigen, davon meist Nichtruderer, und einem alten Boot aus Pölitz begann er 1950 die ersten Ruderaktivitäten nach dem Kriege. Er saß auf Schlag im Anklamer Seniorenvierer der frühen fünfziger Jahre und trainierte von 1952 bis 1970 Rennmann-schaften. Gerhard wurde Lehrer und hatte so eine besondere Verbindung zur Jugend, der er immer die Einheit von Wettkampf- und Wanderrudern vermittelte. 1953 berief man ihn zum Vorsitzenden des Bezirksfachausschusses, den er 20 Jahre leitete. Im Jahr darauf wurde Gerhard Mitglied der Wanderruderkommission des DRSV und blieb es bis zur Einheit Deutschlands. Im DRSV war er Initiator und Auswerter des kleinen Wanderruderwettbewerbs.

Nach dem Zusammenschluss der beiden deutschen Ruderverbände 1990 wurde er als Wanderruderwart für Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Neben seinen Erfolgen als Trainer und Schulungsleiter gehörte seit jeher sein ganzer Einsatz dem Wanderrudern. Gerhard hat zahlreiche größere Fahrten organisiert und Verbindungen zu anderen Vereinen aufgebaut, aus denen andauernde Freundschaften entstanden. Auf unzähligen Urlaubswanderfahrten hat ihn seine Anneliese begleitet und immer sicher ans Ziel gebracht, schließlich war der Eins-Platz ihrer. Bei einer Fahrt ist sie mit ihm an einem einzigen Tag 100 km gerudert, ohne zu verzagen.

Wie sich erst später herausstellte, war wohl Gerhards größter Verdienst für den Verein die Idee, Anfang der siebziger Jahre eine Seniorengruppe zu gründen, um so Mitgliedern die aus dem Rennrudern ausgeschieden sind, sowie interessierte Erwachsene für das Wander- und Freizeitrudern zu gewinnen. Das tat auch dem nur vom Kinder- und Jugendsport geprägten Vereinsleben gut. Allein dieser Gruppe ist es zu verdanken, dass die Sektion unbeschadet durch die „Wende“ kam. Hieran hatte er allergrößten Anteil, so meldete er den Verein bei den Sportbünden und Verbänden an, schrieb Satzung und Ruderordnung und leitete unsere Ruderleistungen in die Statistiken des DRV über.

Von 1941 bis 1952 hat Gerhard rund 4.000 km und von 1953 bis zum Ende seiner aktiven Ruderlaufbahn 2006 fast 60.000 km zurückgelegt. Im Jahr 1986 vollendete er im Rahmen des Wanderruderwettbewerbs den 40.077sten Kilometer, dafür nahm er auf einer zentralen Veranstaltung des DRSV den „Äquatorpreis“ entgegen. Seine größte Ehrung erhielt er 2003 auf einer großartigen Veranstaltung im Ruderhaus mit zahlreichen Gästen von Vereinen, der Stadt, des Landes und der oberen Verbände für die Erringung des 50. Fahrtenabzeichens. Damit war er der zweite deutsche Ruderer, dem dies bis dahin gelungen ist. Die Stadt Anklam ehrte Gerhard mit einem Eintrag in ihr Ehrenbuch.

Der Wanderruderwettbewerb des Verbandes wurde 1936 zum 1. Mal ausgeschrieben und nach dem Kriege 1949 im DRV und 1952 im DRSV wiederbelebt. Bis die Kunde von diesem Wettbewerb nach Anklam drang, verging aber noch ein Jahr, so dass Gerhard 1953 erstmalig in das Geschehen eingreifen konnte. Seitdem hat er Jahr für Jahr die nötigen Kilometer, oft sogar noch viel mehr, und die geforderten Wanderfahrten erbracht. Er brauchte nie um die Erfüllung zittern, weil die Mindestleistung schon lange vor Jahresende im Kasten war.

Erst im Alter von 79 Jahren stellte er die Skulls in die Ecke, blieb aber bis zum Ausbruch der tückischen Krankheit immer seinem Verein verbunden, besuchte die geselligen Veranstaltungen und sein Rat war immer noch gefragt.

Liebe Angehörige und Freunde von Gerhard Schulz, die Mitglieder des Anklamer Ruderklubs werden sein Andenken in Ehren halten, haben sie ihm doch so viel zu verdanken.

59. Internationale Villacher Ruderregatta 2020

Rudersport anno 2020 – die obligatorische Maske darf erst im Boot fallen Foto: RRC/JJ

Bei prächtigem Sommerwetter fand die Villacher Ruderregatta auf dem Ossiacher See in Kärnten / Österreich am vergangenen Wochenende statt. Aurelia-Maxima startete in drei Rennen; am Samstag im Juniorinnen A- und Frauen-Einer sowie am Sonntag im Juniorinnen A-Einer. Die beiden Juniorinnen A-Rennen gewann sie an beiden Tagen souverän und für den Erfolg am Sonntag erhielt sie zudem einen schönen Pokal. Erstmalig wagte unsere 16-jährige Aurelia-Maxima einen Start im Frauen-Einer, wobei sie nur der österreichischen Ruderikone und Skiff-Olympiateilnehmerin Magdalena Lobnig den Vortritt lassen musste. Insgesamt waren das drei gelungene und effektive Rennen vor den anstehenden Meisterschaften im Herbst.

Text: RRC/JJ

U23 Frauenachter gewinnt Europameisterschaft

Der RRC gratuliert ganz herzlich dem U23 Frauenachter zum Sieg bei der U23 Europameisterschaft in Duisburg. Trainiert wurde das Boot von dem RRC Olympioniken René Burmeister. Rene sagte:“Ich bin total stolz auf die Teamleistung der Frauen und es war eine gesamte DRV Leistung weil jeder für jeden da war und gekämpft und unterstützt hat“. Der RRC kann sich dem nur anschließen.
Mehr Informationen zum tollen Gesamtergebnis des DRV gibt es auf www.rudern.de.

Aurelia gewinnt DRV Nominierungsregatta für die Europameisterschaft

Aurelia-Maxima gewann am vergangenen Wochenende die DRV-Nominierungsregatta für die Junioren-Europameisterschaft in Belgrad. Auf der Regattabahn Allermöhe in Hamburg brachte sie sowohl im Vor-, Zwischen- als auch im  Endlauf ihren Skiff als Erste über die Ziellinie; im grossen Finale dominierte sie mit dem deutlichen Vorsprung von 8 Sekunden vor den Konkurrentinnen. Wir gratulieren herzlich Aurelia-Maxima und ihrem Bootstrainer Klaus-Dieter Stecker.

Text und Fotos: RRC/JJ

Der RRC in der Presse – neues aus der NNN – Fünf Rostocker stehen im Kader für die Junioren-Europameisterschaften – doch Deutschland nimmt in Belgrad nicht teil

Ein toller Artikel von Peter Richter

Fünf Rostocker sind für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) am 26./ 27. September in der serbischen Hauptstadt Belgrad nominiert worden – doch die nicht unerwartete Absage des Deutschen Ruderverbandes folgte auf dem Fuße.

„Wir sind alle sehr enttäuscht, dass wir auf der Zielgeraden ausgebremst wurden. Aber die Gesundheit der Athletinnen und Athleten sowie Betreuer hat höchste Priorität, da gehen wir kein Risiko ein. Zudem können wir als Nationalmannschaft nicht entgegen einer öffentlichen Bekanntmachung in ein Land einreisen, für das es laut Bundesregierung wegen der steigenden Corona-Fallzahlen eine Reisewarnung gibt“, so DRV-Sportdirektor Mario Woldt.

„Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um bestens vorbereitet zur EM zu fahren. Die Sportlerinnen und Sportler wissen aber auch, dass wir hinsichtlich der Entscheidung einer höheren Macht ausgesetzt sind und eine Teilnahme unter diesen Umständen nicht verantworten können“, sagt Junioren-Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Damit gibt es für den deutschen Nachwuchs in diesem Jahr kein einziges internationales Rennen…

Bei der Kleinboot-Überprüfung am Wochenende in Hamburg setzte sich Aurelia-Maxima Katharina Janzen vom Rostocker Ruder-Club im A-Einer durch.

Die weiteren in der Hansestadt ansässigen JEM-Nominierten sind Daria Arndt (ORC), Clemens Jeschke (Schweriner RG von 1874/75), Oliver Holtz und Mathilda Kitzmann (beide RRC).

Für Letztere ist die Entwicklung doppelt bedauerlich. Die Junioren-Vize-Weltmeisterin im Achter und Europameisterin im „Vierer mit“ (jeweils 2019) sollte eigentlich in 14 Tagen ihr Studium an der Stanford University in Kalifornien aufnehmen. Aber da das erste Semester Pandemie-bedingt auf digitalem Weg stattfindet, wird sie zur „Fernstudentin“, ist zur Zeit der JEM unverhofft zu Hause und hätte somit doch teilnehmen können…

Mathilda Kitzmann: „Nominierung bedeutet uns schon was“

„Ich bleibe auf jeden Fall bis Anfang Januar 2021 in Deutschland und hoffe, dass ich dann rüber kann“, informiert die 18-Jährige. „Dass die JEM ausfällt, ist schade, es war aber in den vergangenen Wochen schon erkennbar, dass die Entscheidung so getroffen wird. Jetzt war es erst einmal schön, überhaupt wieder Rennen fahren zu können, und die Nominierung in die Junioren-Nationalmannschaft ist ja immerhin theoretisch erfolgt, das bedeutet uns schon was. Ein bisschen hoffen wir auch noch, dass wir dieses Jahr eventuell doch noch irgendeinen Wettkampf haben werden, auch wenn bis jetzt nichts in Aussicht steht“, so Mathilda Kitzmann, die in Hamburg im „Zweier ohne“ auf Platz drei landete.

– Quelle: https://www.nnn.de/29455762 ©2020

Sommerfest 2020 Abteilung Rudern

Eine schon lange Tradition in unserer Abteilung wurde auch in diesem Jahr, trotz aller Einschränkungen durch Corona, wieder durchgeführt. Auch die hohen Temperaturen konnten uns nicht daran hindern, eine Ausfahrt nach Havelberge zu machen.

Insgesamt waren 11 Aktive bei dieser Ausfahrt dabei. Nach einer kurzen Rast im Restaurant Havelberge und einer kurzen Erfrischung ging es gegen Nachmittag wieder zurück nach Neustrelitz.

Anlandung in Havelberge, zur Abkühlung erstmal in der Woblitz baden.

Dort wurde alles für die Party mit den Ehepartnern vorbereitet. Es gab wieder Schwein vom Spieß und jeder Ruderkamerad hat noch leckeren Salat oder andere Köstlichkeiten mitgebracht. Bei Livemusik von Dietmar und Peter und gutem Essen wurden dann wieder alte Anekdoten und Geschichten zum bestem gegeben und die Stimmung war hervorragend. Gegen Abend wurde die Temperatur wieder angenehm und wir konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.

Vielen Dank an alle Beteiligten und Organisatoren.
Hoffentlich wieder im kommenden Jahr bei bester Gesundheit zum Sommerfest 2021.

Sven Thorsten Hartmann
Ruderwart

Hygieneplan überarbeitet

Der Hygieneplan ist die Grundlage für einen sicheren Ruderbetrieb bei der Schweriner RG! Wir haben den Plan gestrafft, konkretisiert und übersichtlich gestaltet. Bitte, bitte, bitte beachtet weiterhin die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Besonders wichtig: Tragt Euch in die ausliegenden Listen ein, wenn Ihr die Trainingsräume nutzt. Der Eintrag jeder Fahrt in Fahrtenbuch ist ohnehin Pflicht.

Die Schweriner RG kann ihren Ruderbetrieb ausweiten. Der Vorstand hat auf Grundlage von Landesverordnungen und den Empfehlungen der Sportfachverbände weitere Boote für das Training freigegeben. Auch das Training in Kraft- und Ergoraum ist unter bestimmten Bedingungen wieder möglich. Das Reservierungstool ist derzeit nicht mehr notwendig. Auch der Achter ist wieder nutzbar.


– einer elektronischen Vorreservierung bedarf es nicht mehr,
– die Abstandsregelungen müssen stets eingehalten werden,
– Ergo- und Kraftraum sind mit Personenbegrenzung nutzbar,
– die Sportgeräte dürfen nur mit Handtuch-Unterlage genutzt werden und müssen nach jeder Nutzung abgewischt werden,
– die Nutzung des Sportplatzes ist ebenfalls unter Einhaltung der Abstandsregelungen möglich

Die Schweriner RG kann ihren Ruderbetrieb ausweiten. Der Vorstand hat auf Grundlage von Landesverordnungen und den Empfehlungen der Sportfachverbände weitere Boote für das Training freigegeben. Auch das Training in Kraft- und Ergoraum ist unter bestimmten Bedingungen wieder möglich. Der Achter ist wieder nutzbar.

– der Trainingsbetrieb kann langsam wieder aufgenommen werden,
– einer elektronischen Vorreservierung bedarf es nicht mehr,
– die Abstandsregelungen müssen stets eingehalten werden,
– Ergo- und Kraftraum sind mit Personenbegrenzung nutzbar,
– die Sportgeräte dürfen nur mit Handtuch-Unterlage genutzt werden und müssen nach jeder Nutzung abgewischt werden,
– die Spinde können genutzt werden, die Umkleideräume mit entsprechenden Abständen,
– Duschen können benutzt werden, wenn sich dort maximal 3 Personen aufhalten
– die Nutzung des Sportplatzes ist ebenfalls unter Einhaltung der Abstandsregelungen möglich

Allen Sportlerinnen und Sportlern muss klar sein: Die Pandemie ist noch längst nicht überwunden, die Ansteckungsefahr ist weiterhin hoch. Wie gut wir alle hindurchkommen hängt maßgeblich davon ab, wie vorsichtig und vorbildlich wir uns an Hygieneregelungen und Abstandgebote halten. Bliebt gesund.

Ziel des SRG-Planes ist, zumindest ein grundlegendes Training zu ermöglichen und die Anzahl der Personen im Bootshaus dennoch jeweils gering zu halten. Darum haben wir in Absprache mit dem Trainer und den Senioren Zeiten festgelegt, an denen Kinder und Junioren in kleinen Einzelgruppen trainieren können.

Die Kinder- und Juniorentrainingszeiten sind grundsätzlich montags bis freitags nachmittags von 16 bis 18 Uhr. Dienstags ist das Training des Sportgymnasiums von 7:30 bis 13 Uhr und donnerstags von 7:30 bis 9 Uhr. Die Montessorischule trainisert mittwochs von 14 bis 16 Uhr, die Waldorf-Schule freitags von 14 bis 16 Uhr. In unserem Terminklender sind diese Zeiten gelb markiert. Die für Senioren reservierten Trainingszeiten sind montags, mittwochs und freitags vormittags. Diese Zeitfenster sind grün dargestellt. In allen anderen Zeiten ist – unter Einhaltung des Hygieneplans, der Ruder- und Bootsordnung – Rudern möglich.

### KALENDER ###
Kalender – alle anzeigen Desktopversion (ID: 61)

Dieser Terminplan gilt bis auf Weiteres (und hoffentlich bis zum Ende der Saison).

Hygieneplan der Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.

Stand: 20. August 2020

1. Allgemeine Regelungen

  • Kein Betreten der Sportanlagen für Sportler, Personal, Trainer, Übungsleiter und ggf. Begleitpersonen, die aktuell unter mit COVID-19 vereinbarenden Symptomen leiden.
  • Abstand halten.
  • Körperkontakte und Berührungen vermeiden.
  • Regelmäßiges Händewaschen und -desinfektion.
  • Die Mitglieder haben die Verantwortung, dass die bei der SRG Mitgliederverwaltung gespeicherten Kontaktdaten (einschließlich Telefonnummer) auf dem aktuellen Stand sind. Daher müssen diese nicht bei jedem Training komplett erfasst werden Mit dem Eintrag in die Listen und dem Fahrtenbuch wird dem Vorstand die Zustimmung erteilt, auf Verlangen der Gesundheitsbehörde Kontaktdaten weitergeben zu dürfen.
  • Die Anwesenheitsliste wird wöchentlich durch den Vorstand oder eine per Vorstandsbeschluss ermächtigte Person eingesammelt und so aufbewahrt, dass sie anderen Personen nicht zugänglich ist. Der Vorstand hat die Anwesenheitsliste für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und auf Verlangen dem Gesundheitsamt vollständig vorzulegen. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsliste zu vernichten.
  • Die Trainer führen regelmäßige Belehrungen über die Verhaltensregelungen durch.

2. Outdoor-Trainingsbetrieb

  • Die Nutzung des Fahrtenbuchs ist zwingend vorgegeben.
  • Individuelle Ausfahrten aller Mitglieder haben sich am Trainingsplan so auszurichten, dass keine Überschneidung mit dem Beginn oder Ende einer festen Trainingszeit erfolgt.
  • Insbesondere während der Trainingszeiten im Kinder- und Jugendsport haben An- und Ablegemanöver sowie das Boote zu Wasser lassen oder heraustragen durch die Kinder und Jugendlichen absoluten Vorrang. Solange diese Manöver im Gange sind, ist der Steg für alle anderen Mitglieder gesperrt.
  • Der Trainingsplan für Kinder und Jugendliche ist durch die Trainer so zu gestalten, dass die Trainingsgruppen konstant zusammengesetzt sind und Überschneidungen unterschiedlicher Gruppen vermieden werden.
  • Die Führung von Anwesenheitslisten erfolgt durch elektronische Erfassung im Fahrtenbuch oder schriftlich anhand von Listen (soweit keine Ausfahrten erfolgen).

3. Nutzung des Kraft- und Ergoraums

  • Offizielle Trainingszeiten haben Vorrang vor der individuellen Nutzung der Sporträume. Über Ausnahmen entscheiden die Verantwortlichen der jeweiligen offiziellen Trainingszeiten (Aushang siehe Plan).
  • Für alle Trainer, Übungsleiter und Aufsichtsführenden besteht die Pflicht, in den Trainingsräumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
  • Im Ergoraum dürfen nicht mehr als 6, im Kraftraum nicht mehr als 8 Personen gleichzeitig trainieren.
  • Spätestens beim Verlassen der Sporträume ist die Anwesenheit in den ausgelegten Listen zu erfassen. Es sind Name, Vorname und die Zeiten der Anwesenheit auf dem SRG-Gelände zu dokumentieren.
  • Geräte und Matten, wo die Übungsausführung ohne Beeinträchtigung der Sicherheit möglich ist, sind nur durch Unterlage eines privaten Handtuchs zu benutzen.
  • Nach jedem Benutzungswechsel der Sportgeräte durch unterschiedliche Personen ist eine Desinfektion der Kontaktflächen vorzunehmen. Bei alleiniger Nutzung eines Sportgerätes ist immer nach Beendigung des Trainings eine Desinfektion vorzunehmen.
  • Die Sporträume sind regelmäßig, spätestens jedoch nach Beendigung eines Trainings, durch weites Öffnen der Fenstertüren zu lüften. Nach Möglichkeit sollte auch während des Trainings gelüftet werden.

4. Umkleide- und Sanitärräume

  • Die Abstandsregelungen sind zu beachten. Die Duschräume dürfen nicht von mehr als 3 Personen gleichzeitig betreten werden.
  • Der Aufenthalt in den Umkleideräumen ist ausschließlich für die Dauer des Umkleidens gestattet und sollte so kurz wie möglich gehalten werden.
  • Die Umkleide- und Sanitärräume sind regelmäßig Stoß zu lüften. Die Fenster sind jedoch spätestens beim Verlassen der Räume zu schließen.

5. Sportplatz

  • Bei der Nutzung des Sportplatzes ist eine Anwesenheitsliste durch einen dem Vorstand benannten Ansprechpartner zu führen. Die Anwesenheitsliste ist spätestens am Folgetag dem Vorstand zuzuleiten, soweit nicht vertragliche Regelungen etwas anderes vorsehen.

6. Vereinsgelände

  • Nicht-Mitglieder dürfen das Vereinsgelände nicht betreten. Davon ausgenommen sind Mieter der Gästezimmer sowie Angehörige von Mitgliedern, wenn sie ein Mitglied zum Training bringen oder nach dem Training abholen.
  • Solange Teilnehmer des Kinder- und Jugendtrainings an- oder ablegen, Boote ins oder aus dem Wasser tragen oder Bootspflege betreiben, dürfen die o.g. Nicht-Mitglieder den Steg und die Bootshalle nicht betreten. Auf dem Sattelplatz dürfen sie sich nur mit Zustimmung des Trainers in vom Trainer festgelegten Bereichen aufhalten.
  • Angehörige, welche ein Mitglied zum Training gebracht haben oder abholen wollen, dürfen kurzzeitig vom Vereinsgelände aus beim Wassertraining zuschauen, sofern die Einhaltung des Abstandes von 1,5m zu anderen Personen auf dem Vereinsgelände gewährleistet werden kann. Das Zuschauen darf nicht vom Steg aus erfolgen, vom Sattelplatz aus nur mit Zustimmung des Trainers.
  • Nicht-Mitglieder sind als Zuschauer im Kraft- und Ergoraum nicht zugelassen.
  • Für Mieter der Gästezimmer werden gesonderte Hinweise herausgegeben.

7. Reinigung und Hygiene

  • Die Griffe der Skulls sind nach jedem Training durch den Sportler selbst feucht zu reinigen.
  • Gleiches gilt für die Rollsitze sowie die unmittelbare Umgebung des Rollsitzes im Innenbereich des Bootes.
  • Tastatur und Maus des Fahrtenbuch-PC sind nach Bedienung mit einem Feuchttuch abzuwischen.
  • Folgende Areale werden besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen nach Möglichkeit täglich gereinigt:
    • Türklinken und Griffe (auch an Rolltoren der Bootshalle) sowie der Umgriff der Türen
    • Treppen- & Handläufe
    • Lichtschalter
  • In allen Waschräumen werden ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt.
  • Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher werden regelmäßig geleert.
  • Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden der Sanitärbereiche werden regelmäßig gereinigt.

Der Vorstand

Neuheiten in der SRG-Kollektion

So sieht sie aus, die SRG-blaue Sport-Kollektion, die Anne Holtfreter auf den Weg gebracht hat. Westen, Shirts, Einteiler, schick, schick, schick. Anprobetermine gibts ab Mitte September. Den genauen Termin erfahrt ihr rechtzeitig. Aber gucken könnt Ihr schon mal.

Freie Liegeplätze

Wir haben zur Zeit freie Liegeplätze in den kleinen Boxen. Sie sind für Motorboote/Segelboote bis ca. 8m Länge und ca. 1,2m Tiefgang geeignet.

Interessenten aus unserem Verein oder auch Nichtmitglieder können sich bei Ronald Förster melden.
E-Mail: ronald.foerster@rrc85.de

Studis Wanderfahrt: Kampf um das Goldene Stemmbrett

Eine Gruppe der Studenten des Rostocker Ruderclubs und der Hochschulsportgemeinsschaft machte sich am Wochenende auf nach Mirow zum Ruderverein Blau-Weiß. Der ursprüngliche Termin musste Corona-bedingt verschoben werden. Umso größer war die Freude über die spontane Zusage des lokalen Vereins. Für die meisten war es die erste Wanderruderfahrt, sodass es viel Neues zu erleben gab. Dazu zählten neben den neuen Wasserwegen auch neue Erfahrungen, wie das gemeinsame Schleusen oder dem obligatorischen Brückenschnaps. Gemeinsam verbrachten wir in geselliger Runde die Abende beim Lagerfeuer. Ein besonderes Highlight war das Goldene Stemmbrett, das erstmalig als Trophäe für das Wochenende gewonnen werden konnte. Im kollegialen Wettstreit traten die Bootsmannschaften gegeneinander an. Punkte wurden beispielsweise vergeben für das witzigste Anreisefoto, den kreativsten Teamnamen, aber auch einen Handstand im Boot oder Frühstück vorbereiten. Es gab also auch viele Punkte abseits des Wassers zu holen und somit die Gruppe näher zusammenzubringen. Am Ende sicherte sich mit knappem Vorsprung das Team Schneckentempo den Sieg und darf sich gebührend feiern lassen. Als Wanderpokal wird es auch bei den nächsten Fahrten wieder um das begehrte Accessoire gehen.

Wir freuen uns sehr über das gelungen Wochenende und können es kaum erwarten wieder als Truppe neue Gewässer jenseits der Warnow zu erkunden.

Text und Fotos: RRC/MM