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Rudersport in Mecklenburg-Vorpommern
Die Ruder-Weltmeisterschaft 2025 in Shanghai (21.–28. September) ist beendet – für die Athlet:innen aus Mecklenburg-Vorpommern mit gemischter Bilanz. Vier Sportler vertraten Deutschland: Max John, Oliver Holtz, Ole Hohensee und Marcus Klemp. Zwischen wertvollen Erfahrungen, ersten Erfolgen und ernüchternden Resultaten zeigte sich, wie nah Anspruch und Wirklichkeit im Spitzensport beieinanderliegen.
Ergebnisse & Einordnung
Max John (ORC Rostock) startete im Vierer ohne Steuermann, nachdem er sich im internen Ausscheidungsverfahren nicht für den Deutschlandachter qualifizieren konnte. Aufgrund der neuen Zeitregelung verpasste der Vierer knapp das Halbfinale. Im C-Finale belegte die Crew Rang drei, was insgesamt den 15. Platz bedeutete. Max John kommentierte:
„Das war eines unserer besseren Rennen, was aber keineswegs das Ergebnis beschönigt. Aber man fragt sich natürlich: Haben wir uns zu sehr auf die beiden Boote rechts konzentriert? Sind wir in der Mitte und am Ende einen Tick zu unsauber gefahren? Es sind Nuancen. Und jetzt haben wir keine Chance mehr, diese wenn auch kleinen Fehler auszubügeln. Das ist bitter und ein sehr undankbares Ausscheiden.“
Oliver Holtz (Rostocker RC) und Ole Hohensee (Stralsunder RC) bestritten ihre erste WM im Doppelvierer der A-Nationalmannschaft. Nach Medaillenerfolgen in der U23 gelang ihnen mit Rang fünf im Finale ein bemerkenswerter Einstand. Beide konnten ihr Potenzial unter Beweis stellen und sammelten wichtige Erfahrungen für die kommenden Jahre – mit Blick auf Olympia 2028 in Los Angeles.
Marcus Klemp (ORC Rostock) erreichte im Para-Einer (PR1 M1x) das A-Finale und beendete die WM auf Platz sechs. Damit bestätigte er seine Vorlaufleistung. Er äußerte sich begeistert:
„Es war das beste Rennen des Jahres, ich bin ohne Fehler runtergekommen. A-Finale war das Ziel, ich bin überglücklich, dass es geklappt hat. Vielen Dank für die zahlreiche Rennbegleitung – ich habe Euch alle gehört, hammergeil.“
Sein Trainer Lutz Bühnert ergänzte:
Die Nominierungen der vier MV-Athleten unterstreichen, wie konsequent in den Vereinen und am Bundesstützpunkt Rostock Talente aufgebaut und gefördert werden.
Stimmen & Analyse
Christoph Schmidt, Bundesstützpunktkoordinator in Rostock, zog eine differenzierte Bilanz:
„Die WM hat gezeigt, dass wir in MV Athlet:innen haben, die auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir im Männer-Riemenbereich noch viel investieren müssen, um dauerhaft an die Spitze zurückzukehren. Oliver und Ole haben mit ihrem fünften Platz ein starkes Zeichen gesetzt. Marcus hat mit dem A-Finale sein Etappenziel erreicht – das war ein guter Auftritt.“
Auch im deutschen Männerachter, traditionell das Aushängeschild des Verbandes, zeigte sich Nachholbedarf: Das Boot verpasste das A-Finale und belegte am Ende Rang sieben – ein Ergebnis, das im Ruderdeutschland für Diskussionen sorgt.
Ausblick
Für Mecklenburg-Vorpommern endet damit eine lange Saison. Die Athlet:innen treten nun in die wohlverdiente Erholungspause ein, bevor im Wintertraining die Grundlagen für 2026 gelegt werden. Bereits Ende November geht es mit der traditionellen Langstreckenregatta in Dortmund weiter – der erste Gradmesser für die kommende Saison.
Text: LRV MV
Bilder: DRV

Rostock, 17. September 2025 – Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2025 in Shanghai werden vier Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern für Deutschland an den Start gehen: Max John, Oliver Holtz, Ole Hohensee und Marcus Klemp. Damit zeigt der Nordosten erneut, wie erfolgreich konsequente Nachwuchs- und Leistungssportförderung wirken kann.
„Wir sind stolz darauf, vier Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern im deutschen WM-Team zu sehen. Das ist eine große Anerkennung für die tägliche Arbeit an den Stützpunkten, in den Vereinen und mit den Trainern vor Ort“, sagt Christoph Schmidt, Bundesstützpunktkoordinator am Bundesstützpunkt Rostock.
Weltmeisterschaft 2025: Premiere in Shanghai
Vom 21. bis 28. September 2025 richtet China erstmals eine Ruder-Weltmeisterschaft aus. Austragungsort ist das moderne Shanghai Water Sports Center am Dianshan-See – ein internationales Top-Revier mit hervorragenden Bedingungen. Rund 900 Sportler aus 56 Nationen treten in 23 Bootsklassen an. Zwei Mixed-Bootsklassen feiern in diesem Jahr ihre WM-Premiere. Ein Novum: Die Medaillenzeremonien finden im Zentrum von Shanghai statt.
MV-Starter im Porträt
Max John vom Olympischen Ruder-Club Rostock startet im Vierer ohne Steuermann, einer der traditionsreichsten und taktisch anspruchsvollsten Bootsklassen. Der erfahrene Rostocker war über Jahre fester Bestandteil des Deutschlandachters und zählt zu den Leistungsträgern im deutschen Team.
Oliver Holtz (Rostocker Ruder-Club) und Ole Hohensee (Stralsunder Ruder-Club) treten gemeinsam im Doppelvierer an. Beide überzeugten bei der U23-Weltmeisterschaft 2025 in Posen mit starken Rennen und Medaillenerfolgen. Die WM in Shanghai ist für sie der nächste Schritt Richtung A-Nationalmannschaft.
Markus Klemp (Olympischer Ruder-Club Rostock) startet im Para-Einer (PR1 M1x). Der erfahrene Athlet gehört zu den festen Größen im deutschen Para-Team und hat sich mit konstant starken Leistungen für die Weltmeisterschaft empfohlen.
Erfolge mit langer Tradition
Die Nominierungen der vier Athleten sind das Ergebnis jahrelanger, strukturierter Aufbauarbeit im Landesverband, an den Vereinen und am Bundesstützpunkt Rostock. Erst kürzlich zeigten Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern ihre Klasse bei der U23-Weltmeisterschaft 2025 in Posen: Drei Athleten aus MV – drei Medaillen. Ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsdichte in der Region.
Auch im Deutschlandachter war Mecklenburg-Vorpommern lange Jahre prominent vertreten – zuletzt mit Hannes Ocik (Schweriner RG), der zwischen 2017 und 2019 drei WM-Titel im Flaggschiff des deutschen Rudersports errang. Max John setzte diese Tradition fort, bevor er zur Saison 2025 in den „Vierer ohne“ wechselte.
Strukturelle Förderung als Erfolgsfaktor
Der Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern arbeitet eng mit den Rudervereinen im Land, dem Trainerteam am Bundesstützpunkt und dem Deutschen Ruderverband zusammen. Diese enge Kooperation schafft optimale Bedingungen für die Ausbildung leistungsfähiger Athleten – vom Jugendbereich bis in die Weltspitze.
Text: LRV MV

Vom 6. bis 10. August 2025 wird Trakai in Litauen zum Zentrum des internationalen Nachwuchs-Rudersports: Bei den U19-Weltmeisterschaften treten 594 Athletinnen und Athleten aus 47 Nationen in zwölf Bootsklassen gegeneinander an, um die besten Nachwuchsruderinnen und -ruderer der Welt zu ermitteln.
Mit dabei sind zwei vielversprechende Talente aus Mecklenburg-Vorpommern:
Beide Athletinnen haben sich durch konstant starke Leistungen in der Saison 2025 für das deutsche Nationalteam qualifiziert und werden Deutschland in Trakai vertreten.
Bereits bei der Internationalen Junioren-Regatta in München Anfang Mai konnte Tabea Wittenburg im Juniorinnen-Vierer überzeugen. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Gesa Junge (Ruder-Gesellschaft HANSA) , Aenne zum Felde (Ruder-Gesellschaft HANSA) und Leonie Grube (SC Magdeburg) setzte sie sich souverän gegen eine starke internationale Konkurrenz durch.
Auch Emma Sander präsentierte sich in München in Topform. Im A-Juniorinnen-Achter des Teams Nordost dominierte sie das Rennen klar und siegte mit deutlichem Vorsprung vor Österreich und einem weiteren deutschen Boot. Zusätzlich setzte sie im Vierer ohne Steuerfrau mit einer Bronzemedaille ein weiteres Ausrufezeichen.
Bei der Junioren-Regatta in Hamburg Anfang Juni zeigte Tabea Wittenburg erneut ihr Können. Im Zweier ohne Steuerfrau gewann sie gemeinsam mit Aenne zum Felde ein enges Rennen in einer Zeit von 7:37,00 Minuten – mit nur 0,27 Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte Boot. Diese starke Leistung bestätigte das Duo bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2025 in Köln. Dort überzeugten sie nicht nur im Zweier ohne Steuerfrau, sondern holten gemeinsam mit Gesa Junge und Leonie Grube auch den Titel im Juniorinnen-Vierer.
Emma Sander ließ auch bei der DJM in Köln keine Zweifel an ihrer Leistungsfähigkeit. Im Juniorinnen-Achter gewann sie gemeinsam mit dem Team Nordost souverän die Goldmedaille. Zusätzlich sicherte sie sich im Juniorinnen-Vierer einen starken dritten Platz. Ihre Ergebnisse belegen ihre Vielseitigkeit, Teamfähigkeit und ihr großes Potenzial für internationale Aufgaben.
Die U19-Weltmeisterschaften 2025 in Trakai versprechen spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau: 594 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 47 Nationen kämpfen in zwölf Bootsklassen um Medaillen. Besonders stark besetzt ist der Frauen-Einer mit 27 gemeldeten Booten. Die Rennen finden auf dem malerischen Galvė-See statt – einem der schönsten Ruderreviere Europas. Die Regattastrecke in der Trakai Sports Base war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Meisterschaften und bietet optimale Bedingungen für faire und spannende Wettbewerbe.
René Burmeister, U19-Landestrainer des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern, zeigte sich erfreut über die Nominierung der beiden Athletinnen: „Tabea und Emma haben sich in dieser Saison kontinuierlich gesteigert und ihre Leistungen auf hohem Niveau bestätigt. Wir freuen uns sehr, dass sie Deutschland bei der WM vertreten dürfen. Die Konkurrenz ist in diesem Jahr besonders stark – umso höher ist ihre Teilnahme zu bewerten. Wir sind überzeugt, dass sie in Trakai wertvolle internationale Erfahrungen sammeln und sich im Feld behaupten können. Vielleicht reicht es sogar für eine Medaille.“
Die Teilnahme von Tabea Wittenburg und Emma Sander an der U19-Weltmeisterschaft ist ein bedeutender Erfolg für den Rudersport in Mecklenburg-Vorpommern und unterstreicht die hervorragende Nachwuchsarbeit in den Vereinen des Landes.
Text: LRV MV
Foto: Christian Schwier (Tabea Wittenburg (links) und Emma Sander (rechts) vertreten MV bei der U19 WM-)
Poznań/Rostock, 28. Juli 2025 – Die U23-Weltmeisterschaften im Rudern auf dem Maltasee in Poznań (23.–27. Juli 2025) brachten aus Sicht des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern herausragende Ergebnisse: Drei Athleten aus MV gingen an den Start – und alle kehrten mit einer Medaille zurück.
Oliver Holtz (Rostocker Ruder-Club) gewinnt Silber im Männer-Einer (M1x)
Im A-Finale des Männer-Einers zeigte Oliver Holtz taktische Cleverness: Gemeinsam mit seinem Trainer Eric Johannesen entschied er sich für eine offensive Renngestaltung nach dem Vorbild von Olympiasieger Oliver Zeidler. Holtz setzte sich mit hoher Schlagfrequenz vom Start ab, führte bei 500 und 1000 Metern souverän. In der zweiten Rennhälfte konnte der Favorit Cevdet Ege Mutlu aus der Türkei jedoch aufholen und letztlich vorbeiziehen. Holtz verteidigte Platz zwei gegen den Portugiesen Gonçalves und gewann verdient die Silbermedaille.
Der 22-Jährige blickt nun auf die anstehende WM-Vorbereitung mit dem Ziel, sich für den Männer-Doppelvierer der A-Nationalmannschaft zu empfehlen.
Ole Hohensee (Stralsunder RC) mit Silber im Doppelzweier (M2x)
Gemeinsam mit Timo Strache (Hannoverscher RC) ruderte Ole Hohensee, betreut von Trainerin Anne Breitsprecher, in einem starken Feld. In den Vorrennen fehlte noch der Zugriff im Endspurt – doch im Finale passte alles.
„In Vorlauf und Halbfinale konnten sie den Endspurt noch nicht zeigen. Das haben wir morgens vor dem A-Finale gezielt trainiert“, so Anne Breitsprecher. „Mit einem sensationellen Schlussspurt auf den letzten 200 Metern sicherten sie sich Silber. Endlich haben sie gezeigt, was sie wirklich können.“
Paavo Schewe (ORC Rostock) erkämpft Bronze im Doppelvierer (M4x)
Eine der Überraschungen dieser U23-WM: Paavo Schewe, erst vor weniger als einem Jahr vom Kanu zum Rudern gewechselt, sicherte sich mit dem deutschen Doppelvierer die Bronzemedaille. In allen Vorläufen zeigte das Boot eine starke Leistung und konnte im Finale den Erfolg mit Platz drei bestätigen. Die Entwicklung des jungen Athleten aus Neubrandenburg, der parallel zum Abitur das Rudern am Bundesstützpunkt Rostock unter der Betreuung von Karsten Timm erlernte, ist beeindruckend.
Frauen-Achter mit Platz vier – Clara Reiter verletzt
Im deutschen Frauen-Achter war Sara Grauer (trainiert am BSP Rostock) im Einsatz. Ihre Teamkollegin Clara Reiter (R.V. Wiking Berlin), ebenfalls am Stützpunkt aktiv, musste verletzungsbedingt vor dem ersten Rennen absagen. Trotz des Ausfalls erreichte das deutsche Boot unter dem Rostocker Trainer Karsten Timm im Finale den vierten Platz und verpasste knapp eine Medaille.
Ausblick auf die kommenden Highlights
Bereits im August 2025 finden die U19-Weltmeisterschaften vom 6. bis 10. August in Trakai (Litauen) statt, bei denen über 900 Nachwuchsathlet:innen aus mehr als 60 Ländern erwartet werden und um Titel in 14 Bootsklassen kämpfen. Für Mecklenburg‑Vorpommern starten:
– Tabea Wittenburg (Olympischer Ruderclub Rostock) und Emma Sander (Schweriner Rudergesellschaft) –
Weiter im September wird Frederieke Patorra (Wolgaster Ruderverein) bei der U23-Europameisterschaft vom 6. bis 7. September 2025 in Račice (Tschechien) starten. Für die WM in Shanghai (21.–28. September 2025) erfolgt die Nominierung der Nationalmannschaft voraussichtlich im August. Mit den gezeigten Leistungen haben sich sowohl Holtz als auch Hohensee in den Fokus der Bundestrainer gerudert. Zudem gehören Max John und Marcus Klemp (beide Olympischer Ruderclub Rostock) zum Kreis der Nominierung.
Christoph Schmidt, Bundesstützpunktkoordinator Rostock, zieht ein durchweg positives Fazit:
„Drei Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern, drei Medaillen – das ist ein herausragendes Ergebnis. Mein großer Dank gilt allen beteiligten Trainerinnen und Trainern in MV, die diese Erfolge mit ihrer täglichen Arbeit möglich gemacht haben. Wir blicken nun voller Zuversicht auf die kommenden internationalen Aufgaben in Europa und Shanghai.“
Text: LRV MV
Bilder: Detlev Seyb (worldrowing.com)


Rostock, 23. Juli 2025 – Vom 23. bis 27. Juli 2025 finden auf dem Maltasee in Poznań, Polen, die U23-Weltmeisterschaften im Rudern statt. Mit einer Rekordbeteiligung von 239 Booten aus 53 Nationen verspricht die Veranstaltung spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau.
Aus Mecklenburg-Vorpommern nehmen mehrere vielversprechende Athletinnen und Athleten teil:
– Clara Reiter (Ruder-Verein Wiking von 1879 e.V.) und Sara Grauer (Ruderverein Münster von 1882 e.V.), beide am Bundesstützpunkt Rostock trainierend, starten im Frauen-Achter. Trainer Karsten Timm, der das Boot betreut, äußerte sich optimistisch: „Nach einer intensiven Vorbereitung in Ratzeburg möchten wir um die Medaillen mitfahren.“
– Oliver Holtz (Rostocker Ruder-Club von 1885 e.V.) tritt im Männer-Einer an. In seiner letzten U23-Saison strebt er nicht nur eine Medaille an, sondern möchte auch seine Ambitionen für die A-Nationalmannschaft unter Beweis stellen.
– Ole Hohensee (Stralsunder Ruder-Club e.V.) startet gemeinsam mit Timo Strache (Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.) im Doppelzweier. Als Aufsteiger aus dem U19 Junioren-Bereich überzeugte das Duo bereits bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Trainiert wird das Boot von Anne Breitsprecher aus Stralsund.
– Paavo Schewe (Olympischer Ruderclub Rostock von 1956 e.V.) konnte sich überraschend, aber verdient, für den Männer-Doppelvierer qualifizieren. Der ehemalige Kanusportler erlernte das Rudern in weniger als einem Jahr am BSP Rostock unter der Betreuung von Karsten Timm. Timm bemerkte: „So eine Entwicklung wie von Paavo habe ich in meiner bisherigen Laufbahn noch nicht gesehen.“
Christoph Schmidt, Bundesstützpunktkoordinator aus Rostock, betonte: „Wir freuen uns auf die U23-WM und drücken die Daumen, dass sich die Athleten nach einer sehr intensiven Vorbereitung belohnen können. Mit drei Athleten aus MV sowie zwei Athletinnen, welche am BSP Rostock ausgebildet werden, ist das Land Mecklenburg-Vorpommern hervorragend vertreten. Zwei dieser Sportler ergänzen im September sogar den A-Nationalmannschaftsbereich und werden in Shanghai bei der WM starten. Wir können nur stolz auf diese Entwicklung sein und allen danken, die daran teilhaben.“
Die Wettkämpfe können live auf (https://www.worldrowing.com) verfolgt werden. Dort stehen auch ein Live-Renntracker, Ergebnisse und weitere Informationen zur Verfügung.
Text: LRV MV
Bild: Detlev Seyb
Im Bild (v.l.n.r., vordere Reihe): Anne Breitsprecher (Trainerin), Sara Grauer, Clara Reiter Hintere Reihe (v.l.n.r.): Karsten Timm (Trainer), Oliver Holtz, Paavo Schewe, Ole Hohensee.
Stephan Möller bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender der Schweriner Rudergesellschaft (SRG). Die Mitgliederversammlung der SRG hat den geschäftsführenden Vorstand einstimmig bestätigt. Zweite Vorsitzende bleiben Robert Jacob mit dem Schwerpunkt Technik und Hartwig Kühl mit dem Schwerpunkt Sport. Schriftwart bleibt Kay-Olaf Schuldt, Kassenwart ist weiterhin Sandor Drews.
Die SRG ist mit gut 360 Frauen und Männern der mitgliederstärkste Ruderverein in Mecklenburg-Vorpommern.
“Der Verein lebt! Weiter so”, bedankte sich der SRG-Vorsitzende beim Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr. 2024 war für die SRG noch lebendiger als sonst, der Verein hat sein 150. Jubiläum gefeiert. Im Laufe der Jubiläumswoche im Sommer war der Verein sieben Tage lang nicht nur auf den Beinen, sondern vor allem auf dem Wasser. Beim Festakt hat zudem Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) einen Rennachter getauft – gemeinsam mit Bau-Unternehmer Thomas Maync, der einen wesentlichen Spendenbeitrag zur Anschaffung des Bootes geleistet hat. Er hat den Namen für das Boot bestimmt: “Devil’s Bath”, nach einem recht idyllischen Ruderrevier in Nordamerika.
Die SRG hat zudem einen Doppelvierer angeschafft, mit dem die Masters-Ruderer in diesem Jahr bei internationalen Wettbewerben antreten wollen. Auch dieses Boot wurde maßgeblich durch Spenden und Sponsorengelder finanziert. Dafür ist der Verein sehr dankbar, betonte Stephan Möller mehrfach. Der Sportverein lebe von der ehrenamtlichen Unterstützung seiner Mitglieder und der Eltern des Rudernachwuchses. Gut 80 Kinder und Jugendliche trainieren am Bootshaus am Franzosenweg. Eine große Gruppe ehrenamtlicher Übungsleiter betreut die Mädchen und Jungen.
Das zahlt sich langfristig auch sportlich aus. “2024 war ein gutes Sportjahr”, sagte Sport-Vorstand Hartwig Kühl. So erzielten SRG-Junioren bei den Deutschen Jugendmeisterschaften einen großen Erfolg: Emma Sander wurde im gesteuerten Vierer mit einer Renngemeinschaft mit der Lübecker Rudergesellschaft, dem RC Potsdam und dem Landesruderverband Schleswig-Holstein Deutsche Meisterin bei den U19-Ruderinnen. Der B-Junioren-Doppelvierer sammelte auf der Regattastrecke wichtige Erfahrungen und hat es jüngst beim Voting der Nordkurier-Mediengruppe aufs Treppchen geschafft: Leo Jacob, Hugo Jacob, Ole Hodea und Steuermann Eddi Flack als bestes Nachwuchsteam in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
Bei den Masters hatte Knut Mehl auf dem Ergometer im Alter von 82 Jahren zwei Weltmeister- und zwei Europameistertitel in seiner Altersklasse errungen – über 500 und über 2.000 Meter. Schweriner Ruderinnen und Ruderer waren auch bei weiteren Regatten erfolgreich. So legten sie allein bei den World Rowing Masters in Brandenburg zehn Mal am Siegersteg an.
Im Jahr 2025 steht die SRG wiederum vor großen Aufgaben. Pfingsten ist der Faule See Austragungsort für den Landesentscheid. Bei dieser Regatta qualifizieren sich die jüngsten Ruderinnen und Ruderer für den Bundeswettbewerb. Die SRG hat sich bereit erklärt, die Regatta mit gut 500 Starterinnen und Startern zu organisieren.
Die Rudersaison 2025 beginnt in Schwerin Anfang April. Am Sonnabend, 5. April, ist das traditionelle Anrudern. Dann fahren die SRG-Frauen und -Männer zunächst auf den Burgsee. Von dort aus werden sie den Schlossgeist, das Petermännchen, grüßen mit einem dreifachen „Pierschiet, ahoi“. Auf diese Weise bitten die Sportler um eine erfolgreiche und sichere Saison. Im vergangenen Jahr haben sie gut 65.000 Kilometer gerudert.
Text: Christian Kohlhof
Bei der Sportgala des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern am 22. Februar 2025 im Van der Valk Resort Linstow wurden auch zwei Ruderer geehrt.
Als Sportler des Jahres 2024 wurde vom Publikum des NDR Max John gewählt. Max wurde im vergangenen Jahr Vize-Europameister und erreichte bei den Olympischen Spielen in Paris mit dem Deutschlandachter den vierten Platz.
Parasportler des Jahres 2024 wurde Marcus Klemp. Der Ruderer vom Olympischen Ruder-Club Rostock von 1956 e.V. vereinte nach dem 6. Platz bei den Olympischen Spielen in Paris die meisten Stimmen auf sich.
Der Landesruderverband MV gratuliert sehr herzlich zu den Auszeichnungen, die auch ein Beleg dafür sind, welch hohen Stellenwert der Rudersport in Mecklenburg-Vorpommern inne hat.



Die Schweriner Rudergesellschaft feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Zu den Feierlichkeiten am Abend des 19. Juli 2024 übergab der Präsident des Landesruderverbandes Olaf Paetow dem Vereinsvorsitzenden der SRG Stefan Möller in Namen aller Mitglieder ein Präsent. Die Schweriner Rudergesellschaft durfte auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig als Gast begrüßen.
Wir wünschen der Schweriner Rudergesellschaft alles Gute und freuen uns auf viele weitere Jahre unseres Mitgliedvereins im Rudersport.

Im Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern hat Thomas Schulz aus Schwerin den Landestrainerposten zum 1. Mai 2024 übernommen. Er löst damit Nick Haacker ab, dieser ist ab sofort Nachwuchstrainer des Olympischen Ruderclubs Rostock.
Wir freuen uns, Thomas Schulz im LRV MV begrüßen zu dürfen und wünsche ihm alles Gute für die kommenden Aufgaben.
Die Kontaktdaten werden in Kürze auf der Homepage veröffentlicht.