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Landesruderverband MV Posts

Neuruppin war wieder prima – von der 6. Wochenendfahrt Neuruppin 7. bis 9. September 2018 berichtet

Dass es in diesem Jahr überhaupt eine Wanderfahrt gibt, ist Wolfgang Krutzke besonders zu danken. Lange schon stand der Termin einsam in unserem RRC-Wanderfahrtenkalender. Mit fünf PKWs reisten wir am Freitagnachmittag an. Unsere Ruderfreundin Britta vom Neuruppiner RC (NRC) erwartete uns schon mit Kaffee und Zimmerschlüsseln. Die Quartiere beim NRC sind hervorragend. Nach der Ankunft in der Fontanestadt bestiegen wir gleich unsere 12 Bootsplätze in den beiden Vierern und einem Zweier. Unsere Gastgeberin Britta-„Pieps“ war auch mit im Boot bei einer kleinen Umfahrt über den Ruppiner See in die Lanke. Dann umfuhren wir den Seedamm. Am Ufer erschien die große Edelstahlskulptur „Parzival am See“, dann die neogotische Doppelturmanlage der Klosterkirche St. Trinitatis – Wahrzeichen der Stadt.
Im Tempelgarten hatte es uns vor zwei Jahren so gut gefallen, dass wir dort wieder zu einem Abendessen hinziehen wollten. Nur an diesem Freitagabend waren noch Plätze für uns zu haben. Also gönnten wir uns den köstlichen Genuss à la carte schon am ersten Abend! Die jungen Segler auf dem Nebengelände bereiteten sich auf eine Jugendregatta vor, was den Lärmpegel ein wenig hoch hielt.
Der Samstag empfing uns mit Sonnenschein, kaum Wind – für Ruderer geht’s nicht besser! Allerdings mussten wir uns erst um das Frühstück kümmern. Dann wurden die Boote klargemacht. Und los ging’s auf dem Ruppiner See: hart backbord, Richtung Norden! Wir passierten den Seedamm und die städtische Badeanstalt, ließen die kleine Insel Poggenwerder backbord und fuhren in den Rhin, wo uns bald die Schleuse Alt Ruppin einige Zeit pausieren ließ. Wir haben als Rostocker Ruderer das Schleusen wieder mal genossen – schön, wenn das da ist, klappt und alles funktioniert!
Nach dem Schleusen fuhren wir an Molchow und dem River Café vorbei in den Molchowsee, durchfuhren auch den Tetzensee und querten zwischen Steudenitz und Zermützel den Zermützelsee. Dann ruderten wir durch das Rottstielfliess zum Tornowsee, dort bis ans nördliche Ufer, wo uns das Hotel und Restaurant Boltenmühle erwartete. Zwei Boote wurden auf die Wiese gelegt, eins am Ufer festgemacht. Dann gingen wir in die Mittagspause zum Restaurant, wo wir nach einigem Hin und Her tatsächlich noch Plätze und schließlich auch Essen bekamen. Wir haben notiert: „Das nächste Mal bitte vorher anmelden!“ So eine Ruderpause bekommt allen ganz gut. Gestärkt, gesättigt und ausgeruht bestiegen wir unsere Boote zur Rückfahrt.
Nach der Durchfahrt durch Tornow-, Zermützel-, Tetzen- und Molchowsee war wiederum eine Ruderpause geplant: Zur Kaffeezeit kehrten wir im River Café ein, wo wir hervorragend und sehr freundlich bedient wurden. Das anschließende Schleusen brachte dazu eine weitere Schnaufpause. Bei der Rückfahrt auf dem Ruppiner See suchte eines unserer Boote lange die Einfahrt am Seedamm. Durch das Kreuz- und Quer-Gefahre haben sich die Ruderfreunde sicher einen km mehr anschreiben können. Aber wir erreichten dann doch alle nacheinander glücklich und zufrieden unser Bootshaus des NRC. Nachdem wir Boote, Skulls und unser Gepäck verstaut hatten, sahen wir auf den Grill: keine Kohle, kein Anzünder, keine Wurst, kein Fleisch… Also mussten Frank und Hans los, Grillzeug besorgen. Das selbst bereitete Abendessen mit Gegrilltem war dann doch vorzüglich und ausreichend. Lange noch saßen wir auf der Terrasse zusammen, erzählten alte und neue Ruderergeschichten, prosteten einander zu und rauchten die Friedenszigarre; eine nette Runde in guter Ruderergemeinschaft!
Auch das Frühstück am Sonntag machten wir uns selbst. Wir litten keine Not. Bei Glockenklang und bedecktem Wetter stiegen wir in die Boote, die uns unser Fahrtenleiter zugewiesen hatte. Es ging steuerbord Richtung Süden auf den langen Ruppiner See. Während wir fast gänzlich alleine dahin ruderten, besserte sich das Wetter. Die Sonne kam hervor. Es wurde ein richtig schöner Sonntag. An einer Badestelle in der Nähe von Theodors Seehotel in Wustrau gegenüber von Altfriesack machten wir wieder wie 2016 Pause. Tim hatte für uns Kaffee gekocht und mitgenommen. Auf der Rückfahrt war etwas mehr Betrieb auf dem Wasser. Mit Urlaubern in einem Tretboot machten wir eine kleine, kurze Wettfahrt. Das Ruppiner Land ist auch vom Wasser aus eine wunderschöne Landschaft. Wanderfahrten hier in diesem Revier lohnen immer.
Nach dem Klarmachen und Putzen unseres Bootsmaterials nahmen wir noch einen Imbiss von den reichlichen Resten der Verpflegung. Dann fuhr ein Auto nach dem anderen heimwärts. Alle Mitfahrer glücklich und zufrieden mit einem erfolgreichen, schönen, gelungenen Ruderwochenende. Ein dickes Dankeschön an unseren Fahrtenleiter und -organisator Wolfgang Krutzke und ein Dank auch allen, die so engagiert mitgemacht haben. Wir haben schon richtig Lust auf eine 7. Neuruppin-Fahrt!

Berichterstatter: Hans Druckrey
Fotos: Hans Druckrey, Ute Günther

LRV-Ehrung in Schwerin

Geehrte Ruderinnen und Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Steg der SRG.
Freudensprung: Mecklenburg-Vorpommerns beste Ruderinnen und Ruderer.

Feierstunde auf der sonnigen Terrasse vom Restaurant Ruderhaus bei der SRG: Der Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern hat die erfolgreichsten Ruderinnen und Ruderer der Saison geehrt. Fünf Auszeichnungen gab es für die SRG.

Gut 40 Ruderinnen und Ruderer von mehreren Vereinen im ganzen Land waren zur Sportlerehrung gekommen. Dazu zählten auch die SRG-Sportler Marie Louise Dräger und Hannes Ocik, Paul Thoben und Clemens Jeschke. Sie bekamen vom LRV Pokale und Gutscheine, SRG-Trainer Joachim Dreifke als besondere Anerkennung seiner sportlichen Laufbahn noch eine besondere Erwähnung. Dreifke ist schon im Ruhestand, weil die Suche nach einem neuen Trainer seit fast zehn Monaten aber bislang keinen Erfolg hatte, übernimmt Joachim Dreifke das Kinder- und Juniorentraining zunächst für ein paar Monate weiter. Verein und LRV arbeiten bereits an einem Plan, wie das Training im kommenden Jahr abgesichert werden kann.

Erst gabs die Pokale vom LRV-Präsidium, dann das Pressefoto auf dem großen Steg – und dann ein abwechslungsreiches Grillbüffet vom Ruderhaus. Ein entspannter Abschluss für eine erfolgreiche Saison auf dem Wasser.

Joachim Dreifke, Paul Thoben, Clemens Jeschke, Hannes Ocik, Marie Louise Dräger
Joachim Dreifke, Paul Thoben, Clemens Jeschke, Hannes Ocik, Marie Louise Dräger von der SRG

Erfolge bei Deutschen Meisterschaften

Die erfolgreichsten Ruderinnen und Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern 2018.
Senioren Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Marie Louise Dräger SRG 3. Platz im Lgw. Einer
Frauke Hacker ORC 5. Platz im Zweier ohne
Hannes Ocik SRG 4. Platz im Zweier ohne
Stephan Krüger ORC/Frankfurt 2. Platz im Einer
Malte Daberkow ORC 6. Platz im Zweier
U23 Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Carolin Dold GRC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Christin Stöhner Energie Berlin 1. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Paula Stolzmann ORC 3. Platz Vierer ohne und 5. Platz im Zweier ohne
Benjamin Leibelt SRC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Max John ORC 2. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Simon Klüter Mannheim 4. Platz im Leichtgewichtsdoppelzweier
Philipp Schröder ORC 6. Platz im Doppelzweier und 5. Platz im Doppelvierer
U19 Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Tori Schwerin ORC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Maike Böttcher GRC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Noreen Junges SRC 3. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Lena Kolwey SRC 3. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Paul Toben SRG 5. Platz im Doppelzweier und 4. Platz im Doppelvierer
Hermann Krüger ORC 4. Platz im Doppelzweier und 4. Platz im Doppelvierer
Til Martini ORC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und 3. Platz im Achter
U17 Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Daria Arndt ORC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Mathilda Kitzmann RRC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Helen Kath RRC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Jenny Mehlhorn ORC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Emely Nehls (Stm.) RRC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Theo Zankow ORC 1. Platz im Leichtgewichtseiner
Julian Schröder ORC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Philip Jürß RRC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Oliver Holtz RRC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Clemens Jeschke SRG 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Ole Senz (Stm.) RRC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Laura Bibow ORC 4. Platz im Einer B-Finale (10. Platz)

MV-Erfolge International Weltcup/EM/WM

Internationale Rudererfolge für MV-Sportler 2018
Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Frauke Hacker ORC 4. Platz Vierer ohne WC Linz/ 9. Platz WC Luzern/ 6. Platz EM
Glasgow
Marie Louise Dräger SRG 7. Platz Lgw. Einer WC Linz/ 3. Platz WC Linz/ 1. Platz WC
Luzern/ EM Krank
Stephan Krüger ORC/Frankfurt 2. Platz Doppelvierer WC Belgrad/ 3. Platz Linz
4. Platz Luzern
Hannes Ocik SRG alle drei Weltcups Gewonnen/ 1. Platz EM Glasgow
Julia Leiding RRC WC Linz Ersatz/ 18. Platz im Einer WC Luzern/
9. Platz im Doppelvierer EM Glasgow
Carolin Dold GRC 5. Platz im Achter U23 WM
Christin Stöhner Berlin/ Rostock 5. Platz im Achter U23 WM
Maike Böttcher GRC 4. Platz im Achter JWM
Lena Kolwey SRC 5. Platz im Vierer mit Steuermann JWM
Noreen Junges SRC 4. Platz im Achter JWM
Max John ORC 4. Platz im Vierer mit Steuermann U23 WM
Simon Klüter Mannheim/ORC Ersatz U23 WM / 1. Platz im Lgw. Einer U23 EM
Tori Schwerin ORC 5. Platz im Vierer mit Steuermann JWM
Til Martini ORC 4. Platz im Vierer mit Steuermann JWM

53. Wanderrudertreffen des DRV

14. – 16. September 2018, Schweinfurt (Franken)


Ankunft in Franken

Das diesjährige Wanderrudertreffen des DRV führte Denise und Falko in das Frankenland zu unserem Gastgeber, dem „Schweinfurter Ruderclub Franken von 1882 e.V.“ (RCFS), und mich damit in meine Heimatstadt.

Um am Freitag, dem Anreisetag, den erwartungsvollen Ruderern Herr zu werden und um die Zeit bis zum Abendprogramm etwas zu überbrücken, wurde neben der Verköstigung im Festzelt auf dem Vereinsgelände eine Stadtführung angeboten. Nachdem man sich am Rathaus der Stadt Schweinfurt gesammelt hatte, teilte man sich selbstständig zu kleinen Grüppchen auf. Wir entschieden uns für eine kleinere Gruppe mit einem äußerst sympathischen Stadtführer, welcher, wie sich später herausstellte, normalerweise als Nachtwächter unterwegs ist.

So konnten wir dann schon einige Eindrücke sammeln und erfuhren auch einiges über die Historie Schweinfurts, mit all seinen Erfindungen, wie zum Beispiel der Torpedo Freilauf-Nabe von Fichtel und Sachs, und vielem mehr. Auch wenn dies definitiv kein trockener Geschichtsunterricht war, waren wir nun mit einem gefestigten Bild der Stadt Schweinfurt bereit für das Festzelt und einen geselligen Abend.


Die große Fahrt

Nach einem gemeinsamen Frühstück warteten wir am Tag der Ausfahrt gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf den Bus, der uns zum Start bringen sollte. Mit einem Gelenkbus, Doppeldeckerbus und einem normalen Bus wurden wir dann mit den restlichen 180 Teilnehmern Main-aufwärts nach Eltmann gefahren, wo unsere 36,4 km lange Flussstrecke zurück nach Schweinfurt begann.

Die bunt gewürfelten Bootsbesetzungen gingen in den verschiedensten Bootsklassen auf Wasser, wobei natürlich die Barke des DRV nicht fehlen durfte. Nach zwei Schleusungen, ein paar Tropfen Schweiß und rund der Hälfte der Strecke ging es dann in Untertheres für das Mittagessen an Land. Der Eintopf und die Verschnaufpause kam aufgrund des auffrischenden Gegenwindes genau richtig und so konnte die zweite und letzte Etappe gestärkt angetreten werden.

Die neuen Kräfte durch die Pause, eine dritte Schleusung und die Eindrücke des unbekannten Ruderreviers ließen die verbleibenden Kilometer wie im Nu verfliegen und so erreichten wir relativ schnell den Bootssteg des RCFS. Dort wurde man auch schon von Kaffee und Kuchen oder auch einem Bier begrüßt.

Frisch und geduscht freuten wir uns anschließend auf das Abendprogramm im Festzelt, wo man auch die Teilnehmer des Landprogrammes, einer Tagestour durch die Haßberge, wieder traf. Mit den neu gewonnenen Bekanntschaften ließen wir den Abend ausklingen und genossen die Köstlichkeiten des Buffets. Just bei dieser Gelegenheit fiel uns auch gleich unsere Flagge direkt neben der des Veranstalters, dem RCFS, auf.


Am Sonntag, dem letzten Tag des „53. WRT“ fand im Rathaus Schweinfurts der Festakt statt. Wir nutzten aber diese Zeit um noch einmal bei Tageslicht einen kleinen Rundgang über das Gelände des RCFS zu tätigen. Der Steg hinaus auf den Main lud uns zwar ein, noch eine Runde zu drehen, aber wir mussten leider unsere etwas längere Rückreise nach Rostock antreten.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmals für die Gastfreundschaft und den reibungslosen Ablauf des Wanderrudertreffens bei dem RCFS bedanken und freuen uns auf das nächste Mal in Brandenburg!


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Firmencup: Feuerwehr-Triple

Ruderer des Feuerwehrteam im blau-gelbem Trikot.
Blau-gelbes Trikot: Ruderer der Berufsfeuerwehr Schwerin.

Die Berufsfeuerwehr Schwerin hat zum dritten Mal in Folge den Firmencup der Schweriner Rudergesellschaft gewonnen. Die Mannschaft war das schnellste von neun Teams, die zur Kollegen-Regatta an den Start gegangen waren. Siegerzeit im Finale: 1:59:71.

Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zu den Vorjahren klein, dafür waren die Witterungsbedingungen in der Schlossbucht ideal: Kaum Wind, kaum Welle, sonniger Himmel.

Ruderteams und Zuschauer erlebten in den Vorläufen darum schon sehr schnelle Rennen mit knapp über zwei Minuten. Das lag vielleicht auch ein wenig am Kaffee, den das Schweriner Nestlé-Werk im Akkord an alle Besucher und Rudersportler ausschenken ließ. Nestlé hatte zum ersten Mal den Kaffee-Part am SRG-Büffet übernommen und die Gelegenheit genutzt sich am Rande der Regatta zu präsentieren. Vielen Dank dafür. Die SRG wiederum hat Dank des Festausschusses für Kuchen, Brötchen, Gegrilltes und alle anderen Getänke gesorgt.

Jede Mixed-Mannschaft ging am Freitag-Nachmittag in drei Rennen an den Start. Beim Firmencup sind gemischte Teams gefragt. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Nestléwerk haben zunächst gut mitgerudert. Auf die geballte Kraft des Feuerwehrteams hatten aber auch sie im Laufe des Renngeschehens dann irgendwann keine Antwort mehr. Auch die ehemaligen Firmencupgewinner vom Ingenieurbüro HTG mussten im Finale schließlich zusehen, wie die Feuerwehr erneut den Sieg errang. Das Team Planet XPress von Planet IC schaffte es auf Platz 2. Die Onliner hatten im Halbfinalezuvor Verletzungspech. Ein Ruderer fiel fürs Abschlussrennen aus. Die Regattaleitung gestattete, dass das Team durch einen SRG-Ruderer ergänzt wird. Dadurch hatte Planet XPress einen leichten Vorteil. Nestlé kam auf Platz drei.

Ein launiger Regattanachmittag, das war der Firmencup 2018. Die Neuauflage im kommenden Jahr erleben dann hoffentlich wieder viel mehr Firmenteams aus Schwerin und Umgebung.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer aus dem Verein, die die Teams trainiert und die Regatta auf dem Wasser und an Land mit betreut haben.

In der Galerie findet Ihr schon viele Fotos von Wolfgang Dorenkamp. Wir erweitern die Galerie in den nächsten Tagen.

PS: Was kommt eigentlich nach Triple? Quaddel?

Firmencup 2018 – Rennen und Zeiten

Vorlauf 1

Platz Zeit Team
1 2:06:49 Expresso
2 2:19:36 Planet Xpress
3 2:39:25 Berg45
Platz Zeit Team
1 2:02:64 Berufsfeuerwehr
2 2:17:88 Treibholz
3 2:30:28 Landgesellschaft

Vorlauf 3

Platz Zeit Team
1 2:14:50 Mehlsackpiraten
2 2:26:91 IBK
3 2:31:24 Menschen machen Energie

Halbfinale 1

Platz Zeit Team
1 2:06:60 Berufsfeuerwehr
2 2:10:56 Expresso
3 2:35:60 Landgesellschaft
4 2:40:23 Berg45
5 2:49:16 IBK

Halbfinale 2

Platz Zeit Team
1 2:17:35 Planet Xpress
2 2:17:84 Treibholz
3 2:28:52 Menschen machen Energie
4 2:32:53 Mehlsackpiraten

Finale B

Platz Zeit Team
1 2:22:88 Berg45
2 2:24:12 Mehlsackpiraten
3 2:36:01 Menschen machen Energie
4 2:36:04 IBK

Finale A

Platz Zeit Team
1 1:59:71 Berufsfeuerwehr
2 2:07:78 Planet Xpress
3 2:11:49 Expresso
4 2:21:29 Treibholz
5 2:24:55 Landgesellschaft

6. Wanderrudertreffen Havelberg

15. bis 17. Juni 2018, Havelberg (Sachsen-Anhalt)


Am Freitagabend wurden 81 Sportler im Alter 14 bis 84 Jahren aus 6 verschiedenen Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) und 22 Vereinen von sehr herzlichen Gastgebern der Ruderriege Havelberg von 1909 e.V. in Empfang genommen.

Nach der Begrüßung durch die Wanderruderwartin Beate Gädeke und den Vereinschef Mathias Schulz leitete die Schützengilde Havelberg von 1849 mit Kanonenschüssen aus ihrer historischen Kanone einen geselligen Abend ein.



Hier konnten beim Grillen und netter Musik so manche Erinnerungen aus vergangenen Zeiten (z.B. Jörg Mohn ehem. HSG Steuermann, jetzt Itzehoe) aufgefrischt werden.

Samstagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück und der Obleutebesprechung, wurden wir  Ruderer von einem Bus nach Tangermünde zum Tangermünder Ruderclub gebracht. Dort lagen bereits 17 Boote (16 Vierer und 1 Einer) für die Wanderfahrt bereit.



Gegen 10 Uhr startete die Fahrt auf der Elbe bei Km 388 in Richtung Arneburg. Dort wurde dann gegen Mittag bei Km 403 (Marina Arneburg) Rast eingelegt.



Zu unserer Gaumenfreude hatten die Gastgeber eine Gulaschkanone organisiert. Nach dem Essen war dann für einen gemeinsamen Blick über die Elbauen von der 30m hohen Aussichtsplattform Zeit. Danach wurden die Boote bestiegen und bei leichter Strömung begann die Weiterfahrt elbabwärts zur Schleuse Havelberg (Km 423, Wechsel Elbe/ Havel). Von dort wurden dann die kommenden Kilometer auf der Havel zum Bootshaus der Havelberger Ruderriege gerudert.



Hier wartete schon leckerer selbstgebackener Kuchen auf die Sportler und ein weiterer geselliger Abend konnte nach 38 geruderten Kilometern beginnen.

Am Sonntag-Vormittag nutzten noch 35  Ruderer die Möglichkeit, das wunderschöne Ruderrevier um Havelberg besser kennen zu lernen.



Bei ruhigen Wasser wurde dann etwa 10 Kilometer bis zum Wendepunkt auf der Havel in Richtung Quitzöbel zur Wehrgruppe gerudert. Nach dem Abriggern mussten wir uns dann leider von unseren von wunderbaren Gastgebern aus Havelberg sowie Tangermünde verabschieden, welche uns drei unvergessliche Wanderrudertage bereitet haben.

In Namen Aller Teilnehmer der HSG ein großes Dankeschön!

Von der HSG Uni Rostock Abteilung Rudern waren  in den Booten mit Elke, Bobby, Falko, Olaf und Lutz 5 Ruderer/innen vertreten. Parallel hatten beim Landprogramm Havelberg – Arneburg – Havelberg (50 km) Anka und Irena die Möglichkeit genutzt, die Ausfahrt mit dem Fahrrad zu begleiten. Auch Katrin + Otto (HSG), Conni + Steini (Rostocker RC) unterstützten die Sportler an Land.



Text – Lutz Richter

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Wanderfahrt zum Schnatermann



Am letzten Sonntagvormittag (26.08.18) sammelten sich neunzehn engagierte Ruderer auf dem Vereinsgelände der HSG Uni Rostock e.V., um bei sonnigen, aber etwas windigen Bedingungen Richtung Warnemünde zu starten. Mit einem Gig-Doppelachter, zwei Gig-Doppelvierern und jeder Menge Engagement ging es nach der Einweisung schließlich los aufs Wasser. Da wir neben vielen erfahrenen Vereinsmitgliedern erfreulicherweise auch einige studentische Wanderruder-Neulinge an Bord hatten, wurde die Hinfahrt ruhig gestaltet und mehr Fokus auf Geselligkeit, Technik und Ausblick genießen gelegt.



Nachdem wir am Seehafen angekommen waren und uns einen Eindruck von den Wind- und Wellen-Bedingungen auf dem Breitling verschafft hatten, entschieden wir, dass dieser Hafenabschnitt für uns befahrbar ist, da der Wind ein wenig nachgelassen hatte. Und so kreuzten wir das Fahrwasser an einer günstigen Stelle und ruderten weiter zu unserem Ziel, dem Schnattermann. Am dortigen Sandstrand angekommen, konnten sich alle ein wenig erholen und Energie für die Rückfahrt tanken.



Diese brauchten wir dann auch, um zügig zwischen den großen und beeindruckenden Fähr- bzw. Containerschiffen wieder auf die westliche Warnowseite zu wechseln, auf der wir gen Süden zum Rostocker Stadthafen zurückfuhren.



Mit Rückenwind und der Erwartung des anschließenden Grillens, liefen die Boote in dieser Richtung merklich schneller, sodass wir 18 Uhr am Grundstück an der Warnow anlegten. Den Abend ließen wir dann zufrieden, aber geschafft nach 30 km rudern, gemütlich bei kühlen Getränken und leckerem Grillgut auf unserem Vereinsgelände ausklingen bis der orange-rote Mond am Horizont über der Warnow den Himmel erklomm.



Text – Denise Heyl

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