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Landesruderverband MV Posts

Abrudern am 31.10.2020

Wir möchten alle Mitglieder hiermit zum Abrudern am 31.10.2020 beim Rostocker Ruderclub einladen.
Ab 14 Uhr wollen wir zusammen ausfahren und anschließend unser abgespecktes Stiftungsfest durchführen. Für alle hungrigen Sportler gibt es Bratwurst.

Bitte beachtet, dass die aktuell gültigen Corona-Regeln einzuhalten sind.

13 km in 12 Minuten – mit dem Ruderboot von Karnin nach Anklam

Wanderrudern ist wie Urlaub. Natur pur. Entspannung für den Geist, Abschalten vom Alltag. Aber auch Konzentration auf den Ruderschlag. Alles ist in Bewegung. Bewegung ist Leben.

Wanderrudern macht Spaß, hält fit und gesund.

www.anklamer-ruderklub.de – hier rudern die „Mutigen von der Peene“ 😉

Wechsel im Vereinsvorsitz des Anklamer Ruderklub e.V.

Der Anklamer Ruderklub hat auf seiner Jahresmitgliederversammlung am 26. September 2020 eine neue Satzung verabschiedet, mit der u.a. eine Umstrukturierung des bisher siebenköpfigen Vorstands beschlossen wurde. 

Der neue Vorstand setzt sich nun aus dem dreiköpfigen geschäftsführenden Vorstand (Kernvorstand) und bis zu vier weiteren Vorstandsmitgliedern (Fachvorstand) zusammen.

Peter Lembrich, der seit nunmehr 30 Jahren den Vereinsvorsitz innehatte, stand nicht mehr für die Wahl zum Vorsitzenden zur Verfügung. 

In den neuen Kernvorstand wurden gewählt:

  • Christine Zornow (1. Vorsitzende)
  • Dietrich Lück (2. Vorsitzender)
  • Matthias Wehrenberg (Kassenwart).

Dem vom Kernvorstand nachfolgend bestellten Fachvorstand gehören an:

  • Henry Köhn (Wanderruderwart)
  • Peter Lembrich (Beisitzer)
  • Ute Nehls (Leiterin Frauensportgruppe).

Wir wünschen dem neuen Vorstand gutes Gelingen beim Führen der Vereinsgeschäfte!

Deutsche Sprintmeisterschaften 2020 in Werder/Havel

Der Rostocker Ruderclub von 1885 nahm als einziger Verein aus MV an den 24. Deutschen Sprintmeisterschaften in Werder (Havel) teil. Insgesamt hatten 91 Vereine in 438 Booten über die 450 m-Sprintdistanz gemeldet. Da es keine Skiffrennen in der Kategorie der Juniorinnen A gab, stellte sich unsere 16jährige Aurelia-Maxima der älteren Konkurrenz in der Frauenkategorie. Sie schlug sich in allen Rennen achtbar:  Platz 1 im Vorlauf, Platz 2 im Halbfinale und Platz 3 im A-Finale (0,12 s  hinter Kampmann, Ruderriege TVK Essen und 1,46 s hinter Völz, Ruderclub Potsdam), eine glänzende Bronzemedaille und tolle herbstliche Regattaimpressionen nahm sie aus Werder mit. Wir gratulieren!

Text/Fotos: RRC/JJ

Unsere FSJler bei der SRG

Unsere beiden FSJler
Julian und Bjarne, unsere FSJler

Bjarne: Hey ich bin Bjarne und habe selbst 7 Jahre lang Leistungssport im Bereich Rudern betrieben. Nun mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Schweriner Rudergesellschaft und trainiere den Nachwuchs der SRG. Das FSJ mache ich um ein paar Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln, sowie die SRG und unseren Trainer René Flaschmann zu unterstützen.

Julian: geboren 2002. Ich bin seit 2008 in der Schweriner RG. Ich trainiere Kinder im Alter von 8-13 und rudere auch selbst noch.
Meine Hobbys sind Rudern und Fußball.
Seit dem 01.09.2020 mache in der Schweriner Rudergesellschaft ein FSJ. Ich möchte als Trainer und als Sportler viele Erfahrungen sammeln. Neben dem Training möchte ich aber auch den Verein und unseren Trainer bzw. unsere Trainer unterstützen.

SRG-Kollektion: Donnerstags Anprobe

So sieht sie aus, die SRG-blaue Sport-Kollektion, die Anne Holtfreter auf den Weg gebracht hat. Westen, Shirts, Einteiler, schick, schick, schick. Donnerstags von 17 bis 18 Uhr: Das ist der Termin, an dem Ihr die SRG-Kleidung persönlich in Augeschein nehmen könnt. Dann ist Anne Holtfreter am Bootshaus und zeigt Euch Einteiler, Hosen, Shirts und mehr.

Nachruf

Gerhard erlernte das Rudern 1940 im Anklamer Schüler-Turn- und Ruderverein und trat ein Jahr später dem Anklamer Ruderklub bei. Im ARK bestritt er die ersten Wettkämpfe und nahm an Wanderfahrten teil. Schon 1942 gab er sein Wissen im STRV als Übungsleiter weiter. Im September des Kriegsjahres 1943 wurde Gerhard eingezogen, zunächst als Luftwaffenhelfer, später zur Kriegsmarine. 1945 kehrte er nach Anklam zurück. Von den vier Anklamer Bootshäusern wurden drei zerstört, nur „unseres“ blieb unversehrt, Ruderboote waren allerdings nicht mehr vorhanden.

Mit einigen Wenigen, davon meist Nichtruderer, und einem alten Boot aus Pölitz begann er 1950 die ersten Ruderaktivitäten nach dem Kriege. Er saß auf Schlag im Anklamer Seniorenvierer der frühen fünfziger Jahre und trainierte von 1952 bis 1970 Rennmann-schaften. Gerhard wurde Lehrer und hatte so eine besondere Verbindung zur Jugend, der er immer die Einheit von Wettkampf- und Wanderrudern vermittelte. 1953 berief man ihn zum Vorsitzenden des Bezirksfachausschusses, den er 20 Jahre leitete. Im Jahr darauf wurde Gerhard Mitglied der Wanderruderkommission des DRSV und blieb es bis zur Einheit Deutschlands. Im DRSV war er Initiator und Auswerter des kleinen Wanderruderwettbewerbs.

Nach dem Zusammenschluss der beiden deutschen Ruderverbände 1990 wurde er als Wanderruderwart für Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Neben seinen Erfolgen als Trainer und Schulungsleiter gehörte seit jeher sein ganzer Einsatz dem Wanderrudern. Gerhard hat zahlreiche größere Fahrten organisiert und Verbindungen zu anderen Vereinen aufgebaut, aus denen andauernde Freundschaften entstanden. Auf unzähligen Urlaubswanderfahrten hat ihn seine Anneliese begleitet und immer sicher ans Ziel gebracht, schließlich war der Eins-Platz ihrer. Bei einer Fahrt ist sie mit ihm an einem einzigen Tag 100 km gerudert, ohne zu verzagen.

Wie sich erst später herausstellte, war wohl Gerhards größter Verdienst für den Verein die Idee, Anfang der siebziger Jahre eine Seniorengruppe zu gründen, um so Mitgliedern die aus dem Rennrudern ausgeschieden sind, sowie interessierte Erwachsene für das Wander- und Freizeitrudern zu gewinnen. Das tat auch dem nur vom Kinder- und Jugendsport geprägten Vereinsleben gut. Allein dieser Gruppe ist es zu verdanken, dass die Sektion unbeschadet durch die „Wende“ kam. Hieran hatte er allergrößten Anteil, so meldete er den Verein bei den Sportbünden und Verbänden an, schrieb Satzung und Ruderordnung und leitete unsere Ruderleistungen in die Statistiken des DRV über.

Von 1941 bis 1952 hat Gerhard rund 4.000 km und von 1953 bis zum Ende seiner aktiven Ruderlaufbahn 2006 fast 60.000 km zurückgelegt. Im Jahr 1986 vollendete er im Rahmen des Wanderruderwettbewerbs den 40.077sten Kilometer, dafür nahm er auf einer zentralen Veranstaltung des DRSV den „Äquatorpreis“ entgegen. Seine größte Ehrung erhielt er 2003 auf einer großartigen Veranstaltung im Ruderhaus mit zahlreichen Gästen von Vereinen, der Stadt, des Landes und der oberen Verbände für die Erringung des 50. Fahrtenabzeichens. Damit war er der zweite deutsche Ruderer, dem dies bis dahin gelungen ist. Die Stadt Anklam ehrte Gerhard mit einem Eintrag in ihr Ehrenbuch.

Der Wanderruderwettbewerb des Verbandes wurde 1936 zum 1. Mal ausgeschrieben und nach dem Kriege 1949 im DRV und 1952 im DRSV wiederbelebt. Bis die Kunde von diesem Wettbewerb nach Anklam drang, verging aber noch ein Jahr, so dass Gerhard 1953 erstmalig in das Geschehen eingreifen konnte. Seitdem hat er Jahr für Jahr die nötigen Kilometer, oft sogar noch viel mehr, und die geforderten Wanderfahrten erbracht. Er brauchte nie um die Erfüllung zittern, weil die Mindestleistung schon lange vor Jahresende im Kasten war.

Erst im Alter von 79 Jahren stellte er die Skulls in die Ecke, blieb aber bis zum Ausbruch der tückischen Krankheit immer seinem Verein verbunden, besuchte die geselligen Veranstaltungen und sein Rat war immer noch gefragt.

Liebe Angehörige und Freunde von Gerhard Schulz, die Mitglieder des Anklamer Ruderklubs werden sein Andenken in Ehren halten, haben sie ihm doch so viel zu verdanken.