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Landesruderverband MV Posts

Frühjahrsregatta in Berlin Grünau

Aurelia-Maxima Katharina in Grünau (Foto: Janzen)

Nicht nur in Köln und Fürstenwald waren die Sportler des Rostocker Ruderclub dieses Wochenende vertreten, sondern auch an der altehrwürdigen Regattastrecke in Berlin Grünau. Aurelia-Maxima startete dort im Juniorinnen B Einer über 1 500 m gleich viermal. Bei allen Rennen überquerte sie auch die Ziellinie als erste und konnte so u.a. Ruderinnen aus Potsdam, Dresden, Magdeburg und Berlin schlagen.

Text: RRC

Ein Wochenende – 4 Regatten

Das Wochenende vom 12. – 14.04. war für viele Ruderer des RRC ein spannendes, denn es wurde auf 4 Regatten um Medaillen, Pokale aber auch Startplätze in Großbooten gekämpft.

Zu den Regatten in Berlin-Grünau und der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Köln findet Ihr eigene Artikel.

Ebenfalls auf der Regattabahn in Köln Fühlingen. fand die Leistungsüberprüfung der Junioren und Juniorinnen A statt. In Ihrem ersten A-Junioren Jahr mussten sich hier Mathilda und Philip jeweils im Zweier ohne gegen die teilweise ein Jahr älteren Konkurrenten behaupten. Philip konnte mit seinem Schweriner Partner im E-Finale den 2. Platz erkämpfen. Mathilda schaffte es zusammen mit Ihrer Berliner Partnerin sogar ins A-Finale, in dem 2 weitere LRV-Boote waren. Ein starkes Mannschaftsergebnis. Der dritte Platz war eine sehr gute Leistung, gerade auch auf dem steinigen Weg sich für internationale Ereignisse zu qualifizieren.

Mathilda bei der Siegerehrung (links). Foto: Kitzmann

Auch auf der Langstreckenregatte in Fürstenwald war der RRC vertreten. Axel und Rosi kämpften zusammen mit den Ruderrecken von der HSG und aus Neuruppin im Gig-Doppelachter auf der Langstrecke um jede Sekunde. Und die Kiste lief! Mal wieder wurde in der Altersklasse D der Standard gesetzt und souverän gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch an alle aktiven Sportler und auf ein schönes Ruderjahr 2019.

Text: Kitzmann/RRC

Deutsche Kleinbootmeisterschaften Köln 2019

Mit den Deutschen Kleinbootmeisterschaften begann an diesem Wochenende der Start in die vorolympische Rudersaison. Julia Leiding vom Rostocker Ruderclub hat in den vergangenen Wintermonaten sowohl am Stützpunkt Frauen Skull in Berlin als auch in Trainingslagern in Italien und Spanien viele Bootskilometer absolviert, um auf diesen ersten Saisonhöhepunkt gut vorbereitet zu sein.

Julia Leiding bei den European Games (Foto: DRV)

Ein Sieg im Vorlauf am Freitag gab ihr Selbstvertrauen für die nachfolgenden Rennen auf dem Fühlinger See in Köln. Je ein 2.Platz im Viertel- und Halbfinale sicherten Julia den Einzug in das A-Finale. Mit dem 5.Platz im Finale bestätigte sie das Ergebnis der Einerüberprüfung, die Ende März in Hamburg stattfand. Nach dem Rennen zeigte sich der Schützling von Trainer Rene Burmeister zufrieden mit dem Wettkampfwochenende: „Nachdem ich im vergangenen Jahr krankheitsbedingt abmelden musste, freue ich mich über das Ergebnis. Ich konnte zeigen, dass ich zu den besten deutschen Skullerinnen gehöre.“ Am 11./12. Mai gibt es dann ein erstes Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz bei der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg.

Text: CL/RCC

Foto: DRV

Der RRC in der Presse – Ruderer Stephan Krüger will noch einmal die Meisterkette tragen

Die MV-Elite-Ruderer gehen mit einigen Medaillenkandidaten in die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften von Freitag bis Sonntag auf dem Fühlinger See in Köln. Aber sie haben auch einen herben Rückschlag zu verkraften: Frauen-Riemen-Bundestrainer Sven Ueck hat verfügt, dass sich das gerade erst gebildete Zweier-ohne-Team Frauke Hacker/Christin Stöhner vom Olympischen Ruder-Club Rostock auflöst. Grund war eine rätselhaft schlechte Ergometer-Zeit von Frauke und dass beim sogenannten Vortest ein ebenso unbefriedigender „Auftritt“ von beiden auf dem Wasser folgte. In Köln starten Christin Stöhner, die ihrerseits ein Top-Ergo-Ergebnis vorzuweisen hatte, mit der Potsdamerin Annabel Oertel sowie Frauke Hacker mit Katja Fuhrmann aus Dresden (ohne dass die beiden vorher je zusammen gefahren wären). „Frauke lag vorher bei den Trainingsleistungen unter den ersten Drei. Ich bin enttäuscht vom Bundestrainer, dass er ihr bei ihrem ersten Ausrutscher nicht das Vertrauen schenkt, und auch von der Art und Weise, dass er das der Sportlerin fünf Tage nach dem Test per Mail mitteilt“, redet Olympiastützpunkt-MV-Coach René Burmeister: nicht um den heißen Brei herum. Neben der für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startenden Rostockerin Marie-Louise Dräger, die mit ihren 38 Jahren (sie hat am Donnerstag Geburtstag – herzlichen Glückwunsch!) das Feld der Leichtgewichts-Skullerinnen aufzumischen gedenkt, sollte aus MV-Sicht Stephan Krüger die besten Chancen haben, in Köln ganz vorn zu landen. Der 30-Jährige vom ORC würde sich nur zu gern noch einmal die berühmte Meisterkette mit Brillant-Stern um den Hals hängen lassen. Dieses sowohl vom Material- als auch gerade vom ideellen Wert kostbare Museumsstück trug schon der erste nationale Titelträger im Skiff-Rudern, Achilles Wild, im Jahr 1882. Dieser war für die Stifterin des Preises, die Frankfurter Ruder-Gesellschaft von 1869, am Start – genau wie es heute Stephan Krüger ist. Auf einem der zahlreichen Gold-Plättchen, aus denen die Kette besteht, ist sein Name bereits eingraviert – für den Titel 2015, erobert ebenfalls auf dem Fühlinger See. Am Wochenende wird ein Dreikampf zwischen ihm, der unlängst beim Vortest in Hamburg Zweiter war, dem dortigen Sieger Oliver Zeidler (Donau-RC Ingolstadt) sowie Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg), dem Titelverteidiger von 2017 und 2018, erwartet. Der Vorjahres-Zweite Krüger sagt: „Bei Deutschen Meisterschaften muss man absolut auf den Punkt da sein, da muss alles passen. Olli ist Favorit, aber ich werde versuchen, im Wettkampf an ihn ranzukommen. Und Tim Ole Naske ist auch noch da, den darf man nicht unterschätzen.“ Was auch immer am Sonntag herauskommt, Stephan Krüger will im Gegensatz zur vergangenen Saison, als er den deutschen Doppelvierer anführte, auf Biegen und Brechen in den Einer: „Ich würde in diesem Jahr darum streiten und es wenn nötig auf die Spitze treiben. Ich halte daran fest und will es solange wie möglich* probieren.“ René Burmeister hofft über Dräger und Krüger hinaus, dass auch Julia Leiding (Rostocker Ruder-Club) und Achter-Weltmeister Hannes Ocik (Rostock/Schwerin) im „Zweier ohne“ mit Christopher Reinhardt (RV Dorsten) „auf alle Fälle erst mal das Finale erreichen“. Stöhner/ Oertel traut er ebenfalls zu, dass sie unter die besten Sechs kommen. Zu Frauke Hacker sagt er: „Sie hat alles verloren und jetzt nichts mehr zu verlieren. Es kann nur bergauf gehen. Sie soll da unbekümmert rangehen. Wenn Frauke effektiver rudert, dann passt es wieder.“

Text: Peter Richter/NNN Quelle: https://www.nnn.de/23351602 ©2019

Anklamer Ruderklub startet in den Frühling

Der ARK kann auf einen erfolgreichen vereinsinternen Winterwettbewerb 2018/2019 zurückblicken. Auf der Peene konnte fast den ganzen Winter über gerudert werden.

Den Höhepunkt des Winterwettbewerbs bildeten die traditionelle Fahrt in den Frühling am 20. März und das Anrudern im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung am 30. März 2019. Beim Anrudern wurde zum 2. Mal unser Neuzugang „Moby Dick“ zu Wasser gelassen. Unser Hamburger Gastmitglied Hans-Heinrich Busse hatte uns im Herbst diesen gut erhaltenen, aus Leer (Ostfriesland) stammenden D4x+ der Firma Empacher spendiert. Erste Kleinreparaturen wurden schon durchgeführt, die Taufe ist im Frühjahr 2019 vorgesehen. Obwohl wir ja wahrlich über genügend Boote verfügen, stellt die Neuanschaffung eine echte Bereicherung für unseren Bootspark da, handelt es sich doch um einen 1 m breiten unsinkbaren und mit Abdeckungen versehenen Doppelvierer. 

Termin-Höhepunkte 2019

Was steht an 2019 bei der Schweriner Rudergesellschaft? Hier kommt eine Übersicht über die wichtigsten Termine, bei denen es einerseits viel zu rudern und auch viel zu helfen geben wird. Höhepunkte sind unter anderem das Landeswanderrudertreffen und das Festspiel-Fahrradkonzert.

  • 30.3. Anrudern
  • 21.6. Mittsommerrudern
  • 23.6. Fahrradkonzert
  • 26.6. Anfängergrillen
  • 5.-7.7. Landeswanderrudertreffen
  • 13.9. Firmencup
  • 14.9. Sommerfest
  • 25.10. Vereinsfest (Freitag!)
  • 26.10. Abrudern

Rudern im März 2019

50 km Regatta

Am 24.03., noch vor dem offiziellen Anrudern fand zum 2. Mal die 50 km-Regatta auf einem 5 km-Rundkurs auf der Unterwarnow zwischen der HSG und dem RRC statt. Nach der ersten Ausgabe im letzten Jahr nahmen an der diesjährigen fast-schon-Traditionsregatta wieder 3 Boote teil. Mit jeweils 2 Besatzungen pro Boot haben alle ordentlich Kilometer gesammelt und die erste Märzsonne genutzt. Gewonnen hat am Ende jeder, das reine Frauenboot mit den Gastruderinnen vom Neuköllner Ruderverein, das gemischte Studentenboot und der Mastersvierer.

Danke an die HSG als Gastgeber und Ausrichter.

Anrudern 2019

Der März 2019 meinte es gut mit uns, denn auch beim Anrudern am 30.03. schien die Sonne in ihrer ganzen Pracht, so dass das Rudern allen Beteiligten großen Spaß machte.

Leider waren die zwei bestellten Einer noch nicht da, so dass dieses Jahr keine Taufe stattfinden konnte. Nach einer kurzen Begrüßung durch Heike gingen vom 3 Jährigen bis zum (weit) über 70jährigen in allen Bootsklassen vom Hochzeitseiner bis zum Achter auf eine kleine Tour zur Schleuse. Das machte Lust auf mehr, noch möglichst viele, Kilometer in diesem Jahr, egal ob im Training, bei Regatten oder auf Wanderfahrten.

Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen Pläne für Touren geschmiedet, Trainingsgruppen zusammengesucht, gefachsimpelt und olle Kamellen zum Besten gegeben. Wir freuen uns auf die Rudersaison 2019.

Text/Fotos: Kitzmann/RRC