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Kategorie: Schweriner Rudergesellschaft

Meldungen der Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.

Firmencup-Infos: 13:30 gehts los

16 Teams gehen am Freitag, 13. September, an den Start. Bitte seid alle um 13:30 ruderfertig am Steg. Dann erfolgt die Renneinweisung und wir losen die Startbahnen für die Vorläufe aus. Ende der Regatta ist gegen 19 Uhr – je nachdem, wie schnell ihr rudert!

BW2019 – Schweriner Ruderjugend trotzt miserablen Bedingungen

Normalerweise findet der Bundeswettbewerb über 3 Tage am ersten Wochendende im Juli statt. An diesem Wochenende ist es normalerweise warm, in der Regel trocken und lange hell. In diesem Jahr war das alles anders. Angefangen mit dem ungewöhnlichen Termin im September mit nur 2 Tagen und der damit sehr langen Pause zwischen der Qualifikation im Juni und dem Bundeswettbewerb im September. Leider hatten wir in diesem JAhr auch mit dem Wetter Pech. Das Wochenende war kalt und nahezu durchgehend verregnet.

Die Schweriner Ruderjugend war mit 6 Sportlern vor Ort.

Die Sportler der Altersklasse 12/13 starteten am Samstag Vormittag mit der Langstrecke. Hier galt es eine möglichst gute Qualifizierung für die Bundesregatta am Sonntag zu erreichen.

Antonia erruderte mit Ihrer Partnerin Lucy aus Greifswald der Bootsklasse der 12 und 13 jährigen leichten Mädchen einen tollen 2. Platz in Ihrer Abteilung und qualifizierte mit ihrer sehr guten Zeit einen Startplatz im A-Finale am Sonntag.

Antonia und Lucy glücklich über Ihren 2. Platz

Philipp und Flint wuchsen über sich hinaus und siegten in Ihrer Abteilung und sicherten sich somit einen Platz im A-Finale.

Philipp und Flint als Sieger Ihrer Abteilung

Birk und sein Partner Ole aus Stralsund erfüllten Ihrer Favoritenrolle und fuhren auf der Langstrecke die schnellste Zeit der 12 und 13 jährigen Doppelzweier. Damit dürfen sie sich Bundessieger auf der Langstrecke nennen und als Favoriten auf die Bundesregatta gehen.

Bundessieger auf der Langstrecke

Am Nachmittag starteten Emil uns Jostein in der Altersklasse der 13 und 14 jährigen Jungen im Doppelzweier. Sie erreichten den 5. Platz in Ihrer Abteilung. Damit starteten sie am Sonntag im D-Finale. Jetzt hieß es motivieren und am Sonntag anzugreifen.

Emil und Jostein auf dem Weg zur Langstrecke

Am Samstag fand für alle Sportler ebenfalls der sportliche Zusatzwettbewerb statt. Philipp war hier mit seiner Riege, bestehend aus einer Auswahl von Ruderern aus Mecklenburg Vorpommern (+2 Ruderern aus Bayern) besonders erfolgreich. Sie siegten in Ihrer Abteilung für Mecklenburg Vorpommern.

Sieger des sportlichen Zusatzwettbewerb aus MV

Eigentlich war der Start der Bundesregatta für 08:00 Uhr vorgesehen. Die erste Verschiebung wurde für 30 Minuten angesetzt. Diese Verschiebung summierte sich dann auf 10.30 Uhr.

Also ging es 10.30 Uhr dann endlich los. Und wie! Birk und Ole lieferten sich ein spannendes Rennen um den Bundessieg. Durch einen starken Entspurt auf den letzten Metern setzten sich die Beiden durch und siegten. Es war geschafft! Bundessieger auf der Langstrecke und auf der Bundesregatta!!!

Philipp und Flint starteten ca. 30 Minuten später in Ihrem Finale. Sie konnten Ihre Leistungen bestätigen und erkämpften sich einen starken 4. Platz.

Philipp und Flint auf dem Weg zu Ihrem A Finale

Gleich im Anschluss erkämpften sich Antonia und Lucy den 6. Platz.

Jetzt galt es für Emil und Jostein den die Langstrecke abzuhaken und in Ihrem Finale anzugreifen. In einem Rennen bei kaltem Dauerregen erkämpften die beiden sich den 2. Platz und konnten somit für ihren letzten Bundeswettbewerb ein versöhnliches Wochenende schaffen.

Der Bundeswettbewerb 2019 war somit für die Scvhweriner Ruderjugend sehr erfolgreich und ein guter Einstand für den neuen Trainer René Flaschmann. Der Dank geht ebenfalls an seinen Vorgänger Joachim Dreifke, der mit seinem Training im letzten Jahr, sehr gute Vorraussetzungen geschaffen hat.

Am Montag gab es noch besonderen Besuch im Bootshaus. Unser dreifacher Weltmeister Hannes Ocik war zu Besuch. Er ist für unsere Kinder „das Idol“.

Weltmeister mit den erfolgreichen Kindern des BW2019

Am Ende möchten wir uns noch bei Mario und Kjell bedanken, welche die Kinder auf dem Bundeswettbewerb begleitet, motiviert und angefeuert haben.

Hannes kommt!

Hannes Ocik Foto:deutschlandachter.de
Hannes Ocik besucht am Montag, 9. September seinen Heimatverein. Foto: Deutschlandachter.de

Vor einer Woche der packende WM-Erfolg, gerade eben das dramatische Kanalrennen – und jetzt kommt Hannes Ocik nach Schwerin. Montag, 9. September, gegen 16 Uhr, wird Hannes am Bootshaus sein und bestimmt Zeit haben für eine kurze Plauderei. Das passt gut, denn der SRG-Nachwuchs war auch gut unterwegs. Am Wochenende war Bundeswettbewerb in München. Birk und Ole wurden im Zweier Bundessieger. Phil und Flint wurden im A-Finale Vierte. Antonia wurde mit ihrer Zweier-Partnerin Lucy im A-Finale 6. Emil und Jostein erkämpften sich im D-Finale immerhin noch einen zweiten Platz. Da treffen am Montag-Nachmittag also jede Menge Erfolgstypen aufeinander 😉 Und Ihr könnt auch dabei sein. Das ist die Gelegenheit, an nur einem Nachmittag nicht nur einem Weltmeister, sondern auch noch zwei Bundessiegern die Hand zu drücken. Wir sehen uns!

Bundeswettbewerb 2019 wir kommen…

Endlich ist es soweit, nach einer langen Pause seit dem Landesentscheid 2019 geht es endlich los. Auf zum Bundeswettbewerb 2019 in München.

In den nächsten Tagen heißt es für, Antonia, Birk, Flint, Philipp, Emil und Jostein an die guten Leistungen aus der Saison zu bestätigen.

Am Samstag geht es für die 6 auf die Langstrecke. Hier gilt es 3.000m möglichst schnell und die erforderliche Wende möglichst intelligent zu absolvieren.

Die Langstrecke ist die Qualifikation für die die Bundesregatta am Sonntag.

Am Samstag steht aber noch der Zusatzwettbewerb an Land auf dem Plan. Der Zusatzwettbewerb besteht aus vielen Schnelligkeits- und Geschicklichkeitsstationen. Ebenso ist die Bootskunde und das Wissen um den Rudersport gefragt.

Am Sonntag dann die Bundesregatta. Hier starten die Sportler je nach Ihrer Qualifikation in A, B, C oder D Finals über 1000m.

Es werden sicher 2 spannende und sehr anstrengende Tage.

Die Schweriner Rudergesellschaft drückt Ihren Sportlern ganz fest die Daumen und bedankt sich bei den Trainern Mario und Kjell für die Unterstützung vor Ort, während René in Ratzeburg die Schulbank drücken muss.

Einladung zum Bundeswettbewerb 2019

Morgenstimmung

Sonnenaufgang mit goldfarbenem Wolkenspiel
WM-goldene Morgenstimmung beim letzten Frühaufsteherrudern der Saison 2019. Foto: Rainer Dahlmeier

Da habt Ihr was verpasst! Die letzte Tour beim Frühaufsteherrudern heute hat alle frühen Rudervögel noch mal fürs morgendliche Starten belohnt. Im vermutlich durchs WM-Gold inspirierten Morgensonnenlicht gings noch mal aufs Wasser. Und Rainer Dahlmeier hatte zum Glück seine Kamera mit. Inzwischen geht die Sonne aber schon sehr spät auf. Darum wars das zunächst mit dem 6:15-Rudern am Mittwoch. Wir wagen aber schon jetzt die Vorhersage, dass es irgendwann wieder rechtzeitig hell sein wird. Vermutlich am Mittwoch, 15. April 2020.

Dräger und Ocik sind Weltmeister!

Rudr-WM. Goldmedaille von Marie-Louise Dräger (Schweriner Rudergesellschaft)
Goldmedaille von Marie-Louise Dräger.

Was für ein WM-Wochenende für die Schweriner RG! Unsere Sportler Marie-Louise Dräger und Hannes Ocik haben bei der Weltmeisterschaft in Linz Gold geholt! Marie hat ein absolut starkes Finale im Leichten Einer hingelegt. Was für ein schöner Erfolg! Das gilt auch für den Deutschlandachter mit Schlagmann Hannes Ocik. Der Achter sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Titel und damit die Olympia-Qualifikation!

Für Marie ist es ein triumphaler Erfolg. Vorlauf, Halbfinale und Finale, jedes Rennen war ein Statement. Auf dem Weg zu Gold ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance. Im Finale war Marie nach 7:43.98 im Ziel.

Marie sammelt in einer Crowdfunding-Kampagne Geld für ihren Weg zum Gold – und ihre Mission, auch in einer olympischen Bootsklasse nächstes Jahr in Tokio an den Start gehen zu dürfen. Marie setzt auf die Hilfe von privaten Unterstützern, und auch der Verein, der Marie natürlich unterstützt, hofft, dass die Crowdfunding-Idee Erfolg hat.

WM-Finale LW1

Platz Name Land Zeit
1 Marie Louise Dräger GER 7:43.98
2 Chiaki Tomita JPN 7:47.28
3 Madeleine Arlett GBR 7:49.82
4 Nicole van Wyk RSA 7:53.19
5 Ellen Gleadow CAN 7:53.83
6 Martine Veldhuis NED 7:57.74

Für den Deutschlandachter war es ein packendes Finalrennen. Am Ende hatte der Deutschlandachter den Bugball vorn und war eine halbe Sekunde eher im Ziel als das Boot aus den Niederlanden. Zum dritten Mal in Folge den WM-Titel geholt und für Olympia nächstes Jahr qualifiziert. Es ist der Höhepunkt dieser äußerst erfolgreichen Saison für den Achter.

RuderWM Zieleinlauf Achterfinale
Zieleinlauf: Der Deutschlandachter hatte den Bugball vorn.

WM-Finale M8+

Platz Land Zeit
1 GER 5:19.41
2 NED 5:19.96
3 GBR 5:22.35
4 AUS 5:22.88
5 USA 5:23.92
6 NZL 5:24.47
Screenshot. Hannes Ocik, Fernsehinterview
Hanns Ocik nach dem WM-Sieg 2019 in einem Fernsehinterview. (Screenshot NDR-Fernsehen).

Seenpokal: Die Bilder

Kasseler Mannschaft beim Schweriner Seenpokal.

Das schnellste Boot war nach 56:30 Minuten wieder da. Auf der Strecke hin und zurück zur Adamsbucht waren Boote aus Schwerin und aus Kassel unterwegs. Ausführliche Zeiten weiter unten.

Die Strecke für den Seenpokal wäre eigentlich eine große Umfahrt gewesen. Allerdings war der Wind vor allem an der Werderecke derart böig, dass Regattaleiter Hartwig Kühl entschied, die Strecke in eine Hin- und Rücktour zu verwandeln. Die Boote fuhren darum über den Innensee, Standengraben, Heidensee und Ziegelaußensee zur Adamsbucht und dann wieder zurück.

Nadelöhr waren der Stangengraben und der Werderkanal, wo ordentlich Schiffsverkehr herrschte und die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte manches Ruderboot zum Runterschalten veranlassten.

Die SRG hatte den Seenpokal in dieser Art zum ersten Mal ausgeschrieben. Der enge Kontakt unseres Trainers René Flaschmann zu seiner ehemaligen Wirkungsstätte in Kassel führte dazu, dass viele gut gelaunte Rudergäste von der Uni Kassel mit an den Start gingen.

Nach der spaßigen Fahrt auf Zeit gabs dann noch Baden für die einen, gigantische Sektflaschen für die Sieger der einzelnen Rennen, Kuchen und Eis aus Mueß (von Emils Vater) und schließlich ein meisterliches Grillbüffet für alle.

Rennboote

Kategorie Team Zeit
D4x MM SRG/Potsdam 56:30
D4x JM SRG 59:54
D4x MF SRG 1:07:35

Gig-Vierer Männer

Kategorie Team Zeit
Gig-D4x+ MM SRG 1:08:00

Gig-Vierer offene Klasse

Kategorie Team Zeit
Gig-D4x+ mixed Kassel 1:07:04
Gig-D4x+ mixed Kassel 1:14:03

Gig-Vierer Anfänger-Besatzungen

Kategorie Team Zeit
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Phillipp) 1:14:03
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Emil) 1:16:02
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Flint) 1:16:27
Gig-D4x+ mixed Kassel (Stm. Jostein) 1:24:50
Gig-D4x+ mixed SRG 1:29:25

Rudertour im Mondlicht

Ruderboot-Bug im Abendlicht spiegelt sich auf glattem Wasser.
Absolut ruhiges Wasser an der Reppiner Burg

Der Schweriner See wie ein Spiegel, der Mond gütig milde lächelnd, das Buffet SRG-vielfältig. Das Mondscheinrudern hatte jede Menge Wow-Effekte. Das ging schon mit der Teilnehmerzahl los: 24 Ruderinnen und Ruderer wollten am Mittwochabend zur Reppiner Burg rudern, dazu in jedem Boot ein weißes Rundumlicht mitnehmen und außerdem: unter dem aufgehenden Mond picknicken.

Organisator Martin Deimel hatte zu diesem Zweck die Sicherheitslampen, die Ruderboot nach Sonnenuntergang mit sich führen müssen überprüft und repariert. Und dann gings los: Über den ruhig daligenden See und im gleißend orangeroten Sonnenuntergangslicht fuhren vier Boote Richtung Reppiner Burg.

Panorama-Aufnahme eine Ruderachters.
Bug und Heck mit drauf: Panoramablick im Achter im letzten Sonnenlicht

Jedes einzelne Boot legte zwischendurch Fotopausen ein. Allein schon der Sonnenuntergang direkt hinter dem Schweriner Schloss: Wow. Und dann die Sandbucht an der Reppiner Burg: Wow, wie warm das Wasser ist. Und wow: Was es alles zum Picknick gab: Lachröllchen, Blaubeeren, Überbackene Brötchen, Kekse, Laugenstanden, Erdbeeren.

Während sich also die Sonne allmählich über der Hauptstadt schlafen legte, dräute der Mond hinter den hohen Bäumen und der Burgruine. Erst als die Boote wieder Richtung Bootshaus aufbrachen, blinzelte er durchs Laub der Bäume – wie ein Camembert. Kaum waren die Gigs auf offenem Wasser, gab es wieder Wow-Momente. Der See lag immer noch wie ein Spiegel da. Und darin leuchteten nur der Mond, die Hohchäuser vom Dreesch und unsere kleinen, einen Meter hohen Sicherheitsfunzeln.

Nach einer vorsichtigen Rückfahrt durch die Mondbeschienene, aber dennoch rabenschwarze Nacht über dem Wasser, landeten alle Boote glücklich am Steg. Vielen Dank, Martin Deimel, für Initiative und Organisation.

Mondrudern am Mittwoch

Mondrudern am Mittwoch, 14. August.

Ja, man kann auch noch später am Tag rudern als am Mittsommerwochenende: Wenn man das nötige Equipment mitbringt. Dazu gehört ein schickes weißes Rundumlicht von einem Meter Höhe für jedes Boot, den einen oder anderen gestandenen SRG-Fahrensmann (oder eine SRG-Fahrensfrau) – und was zum Picknicken. Dann muss nur noch der Mond aufgehen, möglichst voll natürlich und eine abendliche Ausfahrt milde belächeln. Dann kanns ja losgehen: Fast-Vollmondrudern am Mittwoch, 14. August 2019 (dann ist fast Vollmond 😉

Das ist der konkrete Plan: Eine Tour bis zur Reppiner Burg, das sind gut 15 Kilometer. Während die Sonne allmählich versinkt, taucht der Mond auf. Das Ziel: Ein schickes Picknick, zu dem jeder Teilnehmer etwas mitbringt. Das wird bestimmt eine wundervolle Spättour. Start ist um 19:30 Uhr.

Am Blauen Brett im Bootshaus hängt eine Liste, auf der Ihr Euch anmelden könnt. Organisator ist Martin Deimel, er hat den Termin wetterbedingt von Donnerstag auf Mittwoch vorgezogen!

Foto: „Mondaufgang“ von Thomas Fietzek – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mondaufgang.jpg#/media/File:Mondaufgang.jpg