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Landesruderverband MV Posts

Wir sind die Neuen

Mitglieder des Anfängerkurses 2017
Das sind die neues Gesichter in unserem Verein.

Erfolgreicher Abschluss beim Anfängerkurs 2017. 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Ruder-Anfängerkurs haben inzwischen ihre Abschlussprüfung abgelegt – 19 heute, zwei bereits vor einer Woche. Einige Nachzügler wollen ebenfalls noch die Prüfung ablegen. Und die meisten sind richtig heiß aufs Rudern – auf Feierabendfahrten und Training. Wir freuen uns, dass so viele dabei bleiben wollen. Zum Rudern verabreden könnt Ihr Euch auch über den neuen Mitgliederbereich.

Die Ausbilder vom Anfängerkurs 2017 sind sich einig – sie haben in den vergangenen zehn Wochen mit vielen engagierten und ehrgeizigen neuen Ruderinnen und Ruderern im Boot gesessen. Die Frauen und Männer haben die Grundlagen des Rudersports erlernt – und die meisten wollen weitermachen. Darum haben wir sie ermuntert, jetzt immer wieder zum Bootshaus zu kommen und Kontakt zu suchen. Das ist vor allem am Montag und Mittwoch um 18 Uhr am Steg möglich. Die Absolventen des Anfängerkurses dürfen jetzt zusammen mit erfahrenen SRG-Ruderinnen und -Ruderern in Gig-Booten aufs Wasser gehen. Zögert nicht, Euch kennen zu lernen. Breitensport und Training, das Interessenfeld ist groß.

Vielleicht hilft dazu ja unser neues Online-Tool. Diese Internetseite hat jetzt einen Mitgliederbereich. Er ist nur sichtbar, wenn man sich auf unserer Internetseite registriert und danach einloggt. Das ist auf dieser Seite möglich.

  • Wenn Ihr noch kein Benutzerkonto habt (was auf die allermeisten User zutreffen dürfte), füllt dort die Felder bei „Benutzerkonto anlegen“ aus. Später könnt Ihr Euch dort auch anmelden.
  • Die Freischaltung geschieht nicht automatisch, sondern erfolgt derzeit noch manuell durch den Vorsitzenden 😉 . Wenn Ihr freigeschaltet seid (was ein paar Stunden dauern dürfte in der Regel), dann seht Ihr im Menüpunkt „Mitglieder“ den Unterbereich „SchnellMalRudern“.
  • In diesem simplen Forum könnt Ihr Euren nächsten Rudertermin ankündigen. Schreibt, wann und wie ihr rudern wollt, Dort seht Ihr auch, wer wann schon einen Termin eingetragen hat.

Das alles lebt vom Mitmachen – also: registriert Euch und probierts mal aus. Ich freue mich auf Feedback.

Alle Anfänger, die dabei bleiben wollen, müssen nichts tun. Der Jahresbeitrag beträgt 300 Euro, er wird halbjährlich im März und September abgebucht (eine genaue Information über Satzung, Ordnungen und Beitragssätze gibt es hier). Teilnehmer des Anfängerkurses, die nicht im Verein bleiben wollen, müssen jetzt eine Nachricht an den Verein schicken, dass sie ihre Probemitgliedschaft beenden wollen.

Das Hamburgwochenende – Wanderrudern in der Großstadt

Was für Berlin die Havel, Spree, Müggelsee oder Wannsee, sind in Hamburg die Dove-Elbe, die Stromelbe, die Alster, die Bille oder die Alsterseen.
Während an der Stromelbe vor mehr als 800 Jahren die Häfen als Verbindung in die weite Welt angelegt und immer wieder ausgebaut wurden, dienten die kleinen Gewässer der Entwässerung und der Warenverteilung in die Stadt.
1836 wurde dann auch hier der erste Ruderverein in Deutschland gegründet und es gibt in Hamburg heute noch 18 weitere. Die Kahnschifffahrt ist eingestellt und man kann in der Stadt herrlich im Grünen rudern.
Dieses zu tun, traf sich eine Gruppe aus Mecklenburg/Vorpommern beim Ruder-Club „Allemannia von 1866“. Zwar war die Anreise am Freitag etwas staugestreßt, aber zum Abendessen an der Außenalster beim Hamburger Segel-Club waren alle da. Die Übernachtung war im Hostel an der Amsinckstraße gebucht.

Allemannia von 1866 (Foto: Sapper)

Am Sonnabend begann die Fahrt mit dem Besuch der Binnenalster mit den großen Bauten wie HAPAG-Hauptsitz, Alsterhaus und Hotel „Vier Jahreszeiten“. Es folgte die Fahrt entlang dem Alsterfluss zur Ohlsdorfer Schleuse. Selbst die Sperrung der Alster durch die Ruderbundesliga konnte durch den Skagerakkanal umgangen werden. Gerudert wurde mit einem Doppelachter und einem Doppelvierer.
Zum Mittag wurde bei der Wassersportabteilung der Hamburger Polizei angelegt und eine Kleinigkeit verspeist.
Nach einer Verdauungspause ging es den Isebekkanal hin und zurück und dasselbe auch im Osterbekkanal. Natürlich war es schwierig die relativ schnellen Boote an den ausgeliehenen Canadiern, Tret- und Ruderbooten vorbei zu steuern, aber es ging alles gut.

Die Wanderruderer am Gigachter (Foto: Sapper)

Am Abend ging die Gruppe zu Fuß, die neue Elbphilharmonie besuchen. Auf der Plaza, dem Aussichtsdeck, schweifte der Blick über den Hafen, die Elbe und den Stadtteil St. Pauli. Es ist schon was Besonderes, wenn rudern und das Erleben solcher neuen Bauten wie der Philharmonie verbunden werden kann.
Am Sonntag wurde geschleust. Am Rathaus und am Schaartor wurde der Unterschied zum Elbpegel ausgeglichen. Dann ging die Tour durch das Kehrwiederfleet und das Brooksfleet der Speicherstadt. Anschließend durch den Zollkanal, den Oberhafen zur Nordderelbe. Umgedreht wurde im Peutekanal, einem Teil des modernen Hamburger Hafens und dann zurück in den Zollkanal. Es folgte ein Abstecher ins das Nikolaifleet bis zur Trostbrücke. Der Rest war die Rückkehr auf die Außenalster, das Bootsputzen und die Heimreise.
Es war für alle Teilnehmer ein ungewöhnliches aber schönes Wochenende.

Text: Wolfgang Krutzke

München: Bronze für Lindner/Klee

Thilo Lindner und Vincent Klee (SRG) im Doppelzweier in München.
Thilo Lindner und Vincent Klee (SRG) im Doppelzweier in München.

Großartige Leistung von Thilo Lindner und Vincent Klee im Junioren-Doppelzweier. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in München Oberschleißheim haben die beiden SRG-Ruderer die Bronzemedaille geholt – vor ihren Rivalen von der Renngemeinschaft Eberbach/Karlsruhe.

Thilo und Vincent fuhren nach 6:38.89 über die Ziellinie. Sie hatten sich über die 2000 Meter ein spannendes Rennen um Bronze mit Eberbach/Karlsruhe geliefert – und haben dann genau zum richtigen Zeitpunkt noch mehr Kraft rausgeholt, um als Dritte ins Ziel zu rauschen.

Zieleinlauf in München: SRG auf Platz 3.
Zieleinlauf in München: SRG auf Platz 3.

Deutsche Meister im Junioren-Doppelzweier wurde die Renngemeinschaft Witten/Magdeburg. Silber ging an die Renngemeinschaft Deutscher RC/Bremer RC Hansa.

JM 2x A Finale A Rennen 2

Rang Team Zeit
1 Rgm. RC Witten / SC Magdeburg 6:32.37 (1)
2 Rgm. Deutscher RC / Bremer RC HANSA 6:33.94 (2)
+1.57
3 Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V. 6:38.89 (3)
+6.52
4 Rgm. RG Eberbach / Karlsruher RV Wiking 6:39.24 (4)
+6.87
5 Hallesche-Ruder-Vereinigung Böllberg v. 1884 u. Nelson v. 1874 e.V. im SV Halle 6:52.60 (5)
+20.23
6 Münchener Ruder- und Segelverein ‚Bayern‘ von 1910 e.V. 7:09.54 (6)
+37.17

http://youtu.be/kznWpwX43Xk?t&&&

Großartige Leistung von Thilo und Vincent. Glückwunsch an Euch und an den Trainer!

Die Fotos in diesem Artikel sind Screenshots aus dem Livestream-Mitschnitt, den es bei Youtube gibt.

Mittsommer auf Mückenwerder

SRG-Rudergruppe beim Mittsommerrudern 2017.
Und alle so: Wuhuuu! Das Video zum Bild gibts übrigens auf Facebook.

So viele waren es lange nicht mehr. Beim Mittsommerrudern 2017 war der Andrang ganz besonders groß – nicht nur bei den Ruderinnen und Ruderern, sondern auch bei den Mücken auf Kaninchenwerder. Für alle gab es ein – den Bedürfnissen angepasstes – Buffet. So haben 55 SRG- Sportlerinnen und -Sportler den längsten Tag des Jahres genossen; zusammen mit fünf Trilliarden Mücken. Wobei Mückenwerder an diesem denkwürdigen Abend wohl die angemessenere Bezeichnung fürs idyllische Eiland gewesen wäre.

SRG-Rudergruppe beim Mittsommerrudern 2017.
55 SRG-Ruderinnen und -Ruderer, dafür waren zwei Fotos nötig.

Beim Mittsommerrudern in diesem Jahr konnten auch die neuen Mitglieder aus dem Anfängerkurs mitmachen – für sie war es der Abschluss der neunten Übungseinheit. Und das war gleichzeitig die Gelegenheit, dass sich gestandene Mitglieder und die neuen Ruderer kennen lernen konnten.

Während also blutrünstige Zweiflügler gierig summend über die SRG-Abordnung auf Kaninchenwerder herfielen, breiteten diese ungerührt ein sensationelles Picknick aus. Salate, Obst, Würstchen, Kuchen, Dipps und Cremes, Brot und Brötchen, Süßes und Salziges – unter dem Dach einer ebenso imposanten wie ehrwürdigen Eiche ließen sich die SRG-Ruderer das Picknick schmecken. Jeder hatte eine Kleinigkeit, einen Topf, Napf oder auch ein Blech beigesteuert.

Picknick-Waren auf einer karierten Decke.
Reichlich Auswahl: Das Mittsommer-Picknick (Ausschnitt 😉

Inzwischen strebte die Sonne wohlwollend durch dicke Wolken über dem Schweriner Schloss hindurchblinzelnd dem Horizont entgegen. Bei leicht auffrischendem Wind ging es zurück zur Schlossbucht. Um 22 Uhr, kurz nach Sonnenuntergang, waren alle wieder da. Was für ein schöner Abend!

Den Beweisfotos lässt sich entnehmen, dass es eine besonders fröhliche Runde war, die da die sieben Kilometer bewerktstelligt hat. Statt des üblichen Gruppenfotos gab es diesmal ein „wir-flippen-alle-aus“-Foto – wie es entstanden ist: Auf unserer Facebookseite gibt es den Videobeweis.

Ruderboot und Ruder im abendlichen Gegenlicht am Wasser.
Hach.

Weltcup Poznan 2017

Für den 2. Weltcup dieser Saison mischte der Frauen-Skulltrainer seine Zweier- und Viererbesatzungen kräftig durch. So gab Julia Leiding im Doppelvierer den Schlag an und traf gemeinsam mit Charlotte Reinhardt (Dorsten) und den beiden Hannoveranerinnen Carlotta Nwajide und Frauke Hundeling auf die Mannschaften aus Polen, Australien und China.
Sowohl im Bahnverteilungsrennen als auch im Finale mussten sie kurz vor der Ziellinie die Chinesinnen passieren lassen und belegten mit 20 Hundertstel Sekunden Rückstand den vierten Rang. Der Sieg ging an Polen, Silber an Australien.

Der Schweriner Hannes Ocik gewann mit dem Deutschlandachter souverän in neuer Weltbestzeit.

Text: C. Leiding

Regattabericht der Masters in Werder

SRG-Ruderer auf dem Steg beim Masters-Championat in Werder 2017
SRG-Masters in Werder: Thomas und Kjell (li.), Markus und Daniel (re.)

Am letzten Wochenende war es wieder so weit: das DRV Masters-Championat wurde auf dem Havel-Nebenarm „Föhse“ in Werder (Havel) ausgetragen. Unter den über 450 gemeldeten Ruderern aus 126 Vereinen nahmen auch 10 Schweriner Ruderinnen und Ruderer bei besten Bedingungen den Kampf auf.

Erschöpfte Ruderer am Siegersteg.
Es scheint zwischenzeitlich ein wenig anstrengend gewesen zu sein…. 😉

Der Samstag gestaltete sich von den Ergebnissen her etwas zäh und sehr durchwachsen. Das lag zum einen an einer starken Konkurrenz, zum anderen spielten aber auch persönliche Trainingsrückstände eine Rolle bzw. kamen neue Bootszusammensetzungen zum Einsatz. Aber nach einem selbst geschnippelten und gekochten Abendessen mit reichlich Motivationsgesprächen gewürzt lief der Sonntag super an. Thomas hat sich am Samstagabend für ein zusätzliches Rennen am nächsten Morgen entschieden. Ergebnis: 2. Rang. So starteten wir in den sehr erfreulichen Sonntag.

SRG-Masters-Team 2017.
Das SRG-Masters-Team 2017.

Insgesamt waren die Schweriner Ruderer in 18 Rennen vertreten. Es gab sogar einen Schwerin-internen Vergleich. Bis zur WRM vom 09. – 12.09. in Bled sind noch drei Monate Vorbereitungszeit. Dieses kommende Ereignis wird uns allen Ansporn genug sein, die verbleibende Zeit intensiv zum Training zu nutzen. Natürlich im Team und auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Das hat diese Regatta wieder ganz klar bewiesen. Wir wissen jetzt wo wir stehen, worauf wir aufbauen können und was geändert werden muss.

Übrigens, der älteste aktive Teilnehmer in Werder war 87 Jahre alt. Das beweist wieder: zum Rudern ist man nie zu alt

Name 1. 2. 3. 4. 5. 6. Platz
Thomas Schulz MM 4X B MM 4X A
MM 4X B
MM 2X C
Kjell Lübbert MM 4X B MM 4X A MM 2X C MM 4X C
Markus Krenzien MM 2X B
MM 2X C
MM 4X C
Daniel Illmann MM 2X B
MM 2X C
MM 4X C
Susanne Krenzien MM 2X A MW 4X C
Kirstin Pingel MW 2X A MW 4X D MW 4X C
Ines vom Stein MW 4X D MW 2X D MW 4X C
Antje Wendler MW 4X D MW 2X D MW 4X C
Martina Ocik MW 4X D
Sabina Franke MW 4X F MW 2X E
MW 2X F
Mix 2X F

Stemmbrettbruch beim Staffelrudern

SRG-Mannschaft im Vierer beim Staffelrudern 2017.
SRG-Mannschaft im Vierer beim Staffelrudern 2017.

Am 10.Juni fand nach dreijähriger Pause das Hamburger Staffelrudern wieder an der Außen- und Binnenalster statt.
Bei der Regatta müssen auf einem 3 km langen Rundkurs in acht Stunden möglichst viele Runden zurückgelegt werden. Zusammen mit dem Ruderverein an den Teichwiesen (RVT) aus Hamburg und der SRG wurde eine Renngemeinschaft gebildet.
Lange Zeit auf einen 3. Platz liegend, wurde nach Skull- und Stemmbrettbruch ein guter 4. Platz errudert. 37 Runden standen danach auf der Uhr.

Ein Dankeschön an den RVT für die gute Renngemeinschaft und Bootsgestellung!

SRG-Masters: Champions in Werder

SRG-Masters in Werder, Gruppenfoto
Gruppenfoto: Die zehn SRG-Ruderinnen und -Ruderer.

Drei Siege und elf zweite Plätze, dazu noch sieben dritte Ränge: Die SRG-Masters sind mit 21 Medaillen aus Werder an der Havel zurückgekehrt. Zehn Ruderinnen und Ruderer waren beim Masters-Championat mit dabei. Und das ist die Ausbeute:

Name 1. 2. 3. 4. 5. 6. Platz
Thomas Schulz MM 4X B MM 4X A
MM 4X B
MM 2X C
Kjell Lübbert MM 4X B MM 4X A MM 2X C MM 4X C
Markus Krenzien MM 2X B
MM 2X C
MM 4X C
Daniel Illmann MM 2X B
MM 2X C
MM 4X C
Susanne Krenzien MM 2X A MW 4X C
Kirstin Pingel MW 2X A MW 4X D MW 4X C
Ines vom Stein MW 4X D MW 2X D MW 4X C
Antje Wendler MW 4X D MW 2X D MW 4X C
Martina Ocik MW 4X D
Sabina Franke MW 4X F MW 2X E
MW 2X F
Mix 2X F

Herzlichen Glückwunsch!

Markus Krenzien und Daniel Illmann (SRG, li.), Foto vom Siegersteg.
Markus Krenzien und Daniel Illmann (SRG, li.) holten in Werder im Zweier zwei zweite Plätze.

Seniorgruppe „Rudern und Geselligkeit“ auf Wanderrudertour

SRG-Seniorenwanderfahrt 2017 Gruppenfoto.
Die Wanderfahrt-Mannschaft der SRG-Senioren 2017.

Termin und Unterkunft gestalteten sich im Vorfeld schwierig. Aber Almut Gäbel – unsere rührige Organisatorin – bekam durch ihre vielfältigen Ruderkontakte doch noch alles in den Griff und so starteten wir zu Pfingsten vom Freitag, dem 2. 6. bis Sonntag, dem 4. 6.17 unsere jährliche Ruderwandertour.

Wir, das waren: Martina Ascher mit Partner Lothar, Birgit Beese, Iris Buchholz, Almut Gäbel, Edith Geßner, Michael Hausmann, Dr. Monika Illner, Erhard Kühn, Knut Mehl, Herbert Piotrowski, Marianne Pohl und Hanning Wüsthoff. (13 Sportler)

Ziel war der am Großen Wannsee gelegene „Potsdamer RC-Germania“, der mit dem „RC Welle Poseidon“ und dem „Frauen Ruderclub am Wannsee“ gemeinsam ein Gelände nutzt.

Praktisch war es, dass wir auch unser Quartier mit „Jugenherbergscharme“ auf diesem Gelände vorfanden. Alle mit privaten PKWs in Fahrgemeinschaften Angereisten waren nach 235 km pünktlich zur Stelle. Almut hatte uns in der wenige Meter entfernten Bildungsstätte „Haus der Wannseekonferenz“ zu einer Führung angemeldet und wir konnten in zwei Std. die sorgsam zusammengestellten historischen Dokumente und Fotos des im Nazireich organisierten Juden-Vernichtungs-Programms besichtigen. Diese Zusammenkunft der Nazigrößen, die als „Wannsee-Konferenz“ in die Geschichte einging, soll nur 90 Min. gedauert haben.

13:15 Uhr wurden die Leihboote (zwei rote E-Plastegigboote – ähnlich unserer „Dassow“) ruderfertig gemacht. Unsere anfangs skeptischen Einstellungen waren schnell vergangen als wir die von vielen Motorbooten und Ausflugsdampfern verursachten großen Wellen genießen durften. An diesem Rudertag ging es über 18 km zum Kaiser-Wilhelm-Turm. Herrliches Sonnenwetter begleitete die Fahrt und das von Michael und Herbert gesponserte Bier mundete danach besonders gut.

Der Abend wurde im Restaurant „Seehaase“ bei Speise und Trank verbracht.

Der Sonnabend bescherte uns nach einem gemeinsamen Frühstück eine Regenfront. Der Regen aber hielt uns nicht ab, eine Umfahrt zur Glienicker Brücke zu rudern.

Zum Bootshaus zurück, umgezogen, zwei Std. Pause und nachmittags noch eine Fahrt zum Griebnitzsee, führten dann zu 36 Ruderkilometern. Der Abend, wieder im „Seehaase“, endete dann mit dem üblichen Absacker-Bier gemütlich im Bootshaus.

Am Sonntagwar es mit dem Nieselregen vorbei. Es goss! Wie aus Eimern! Allseits betretene Gesichter. Dann sahen wir durch den Regenschleier, dass doch einige Trainingsruderer zu Wasser gingen. Frei nach dem Motto „Innen nass und außen nass, das ist des Ruderers größter Spaß!“ und der Erinnerung, das Rudern ja ein „Wassersport“ sei, stiegen auch wir tapfer in die Boote.

Erfolgreicher Ausflug nach Dänemark

SRG-Ruderer beim Landesentscheid in Dänemark.
SRG-Ruderer machten in Dänemark schon an Land eine gute Figur.

Dänemark? Ja richtig gelesen. In diesem Jahr ging es nach Dänemark. Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein veranstalten jedes Jahr gemeinsam ihre Landesmeisterschaften der Jungen und Mädchen. Jedes Jahr ist eines der Bundesländer mit der Organisation beauftragt. In diesem Jahr fiel die Aufgabe Schleswig-Holstein zu.

Hier bestand Kontakt zum deutschen Ruderverein Harderslev. Naja und so kam Eines zum anderen und die Reise ging nach Dänemark. Die Schweriner Rudergesellschaft ging mit 8 Sportlern und Sportlerinnen an den Start, nachdem die Anreise und das Training am Freitag von unwetterartigen Regenfällen begleitet war, zeigte sich das Wetter am Samstag windig aber freundlich.

Kurz nach 8 Uhr ging es für die Sportler auf die Langstrecke, die Qualifikation für den Bundeswettbewerb. Hier zeigten unsere Sportler gleich, dass sie sich unbedingt qualifizieren möchten.

Landesmeister über die Langstrecke 2017 dürfen sich nennen:

Wim Ruben Lenkeit und Paul Mika Ehlke im Doppelzweier 13/14
Julia Wedemeier im Einer der 14-Jährigen Mädchen
Emma Kühl im Einer der 13-Jährigen Mädchen
Tania Rickert im Einer der leichten 13-Jährigen Mädchen

Am Nachmittag galt es die Sprintstärken über 350m zu beweisen. Hier waren Wim, Mika, Emma, Tania, Anjo sowie Max und Jostain erfolgreich. Am Sonntag standen die 1000 m auf dem Programm. Das Wetter hatte umgeschlagen. Der Wind frischte teilweise stark auf. Emma legte einen sehr guten Start für die Schweriner Rudergesellschaft hin. Sie siegt mit einem deutlichen Vorsprung vor Ihren Kontrahentinnen.

Julia und Tania erkämpften sich bei den schwierigen Bedingungen einen tollen 2. Platz. Wim und Mika siegten erneut mit deutlichem Vorsprung. Leider frischte der Wind im Laufe des Tages so stark auf, dass ein reibungsloser Regattabetrieb nicht weiter gewährleistet werden konnte. So wurde gegen 13 Uhr die Regatta abgebrochen. Somit konnten Anjo, Max und Jostain nicht mehr starten.

Trotz des Abbruchs war es eine sehr gelungene und erfolgreiche Regatta. Für den Bundeswettbewerb konnten sich qualifizieren:

Wim Ruben Lenkeit und Paul Mika Ehlke im Doppelzweiter der 13 und 14-jährigen Jungen
Emma Kühl im Einer der 13-Jährigen Mädchen
Anjo Kühn, Julia Wedemeier, Max Goede und Tania Rickert im Mix 4er der 13 und 14-Jährigen. Dieser Vierer wird gesteuert von Emil Göhrke.

Wir wünschen den 8 Sportlern viel Erfolg bei dem Bundeswettbewerb am letzten Juliwochenende in Brandenburg an der Havel.