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Landesruderverband MV Posts

SRG Kinder in Lübeck erfolgreich!

Am vergangenen Wochenende stand die erste große Regatta der neuen Saison auf dem Plan. Die 50. Lübeckregatta auf der Wakenitz. Bei teilweise frostigen Temperaturen ging es morgens 6 Uhr am Verein in Schwerin los. Acht Uhr stand die Langstrecke über 3000m auf dem Programm. Hier war Wim Ruben Lenkeit erfolgreich. Er absolvierte die Strecke in 11:42 und sicherte sich mit fast einer Minute Vorsprung den Sieg.

Seine erfahrene Zeit konnte ,wenn man die Zeiten aller gestarteten Bootsklassen der Langstrecke vergleicht, nur ein 4er der 13 und 14 Jährigen Jungen schlagen.

Paul Mika Ehlke sicherte sich in der gleichen Altersklasse Platz 2. Emma Kühl und Jostain Tied erreichten in Ihrer Altersklasse ebenfalls den 2. Platz.

Bei den „Dünnbeinen“, wie die Leichtgewichtsruderer auch scherzhaft genannt werden, kam Anjo Kühn auf den 3. Platz. Ebenso erruderten sich Luca Hochleutner und Tania Rickert den 3. Platz. Julia Wedemeier und Emil Göhrke erkämpften sich in Ihren Rennen Platz 4.

Nur unsere Anfänger zahlten Lehrgeld und gingen durch einen technischen Fehler wenige Schläge nach dem Start baden. Zum Glück war die DLRG schnell zur stelle und fischten die Jungs aus dem kalten Wasser. Beim DRK durften die Beiden sich dann bei einem heißen Tee aufwärmen.

Nach der Langstrecke starteten die Kinder dann auf der kurzen 500m Distanz. Hier heißt es nicht taktieren sondern voll „durchziehen“. Hier erreichten fast alle Kinder der SRG, bei teilweise Sprühregen und eisigen Temperaturen, Platz 1. Kaspar landete auf Platz 2 und Jostain und Emil erreichten Platz 3.

Für unsere beiden A-Junioren Vincent Klee und Thilo Linder erreichten über die 1000m im Doppelzweier Platz 2. Am frühen Abend galt es sich für das Finale am Sonntag am Einer zu qualifizieren. Beide siegten in Ihren Qualifikationsrennen und durften somit am Sonntag im Finale um die begehrte Trophäe, ein hochwertiges Fahrrad fahren.

Am Sonntag mussten die Kinder dann bei teilweise böigem und kaltem Gegenwind auf den 1000m Ihr Können beweisen.

Hier triumphierten die Schweriner Kinder nahezu jedes Rennen. Wim, Mika, Anjo, Emma und Tania starteten gleich mit deutlichen Siegen in Ihren Einzelrennen in den 2. Regattatag.

Der Jungen 4 Vierer der 12 und 13 Jährigen mit Luca, Max, Kaspar, Jostain und Steuermann Emil siegten deutlich vor Ihrer Konkurenz. Der Mix Vierer mit Emma, Luca, Max, Tania und Steuermann Jostain startete auf Grund von Abmeldungen anderer Vereine eine Altersklasse höher. Hier wussten Sie zu überzeugen und siegten mit mehr als einer Länge Vorsprung vor dem Boot aus Stralsund.

Mika und Wim siegten im Doppelzweier in einem spannenden Rennen ebenfalls über die 1000m.

Kaspar erreichte in seinem Einzelrennen Platz 2. Julia in Ihrem Rennen Platz 4.

Zu Überzeugen wusste auch Emil Göhrke, der in seinem Rennen über 1000m allen Gegnern davon fuhr und sich den Sieg holte.

Ach ja. Da war ja noch die Sache mit dem Fahrrad.

Leider verfehlte Vincent den Sieg nur um etwas mehr als 1 Sekunde. Thilo erreichte Platz 3.

In der Gesamtwertung der Kinder erreichten die Sportler der Schweriner Rudergesellschaft mit 161 Punkten den Platz 2 hinter den Olympischen Ruderclub Rostock (188 Punkte) und vor dem Greifswalder Ruderclub (143 Punkte).

Herzlichen Glückwunsch an alle Kinder und Jugendlichen! Weiter so. Am kommenden Wochenende starten die B-Junioren auf ihrer ersten großen Regatta für die Saision in Bremen. Die Kinder dürfen in 3 Wochen bei der Rüdersdorfer Frühjahrsregatta an Ihre Leistungen in Lübeck anschließen.

Sehr stolz auf den vierten Platz

Die Hoffnung von René Burmeister (Trainer Olympiastützpunkt Mecklenburg-
Vorpommern), dass seine sechs Spitzenruderer bei den Deutschen Kleinboot-
Meisterschaften am Wochenende in Krefeld unter die ersten Acht kommen, ging für fünf
von ihnen in Erfüllung.
Abgesehen von Malte Daberkow (Olympischer Ruder-Club Rostock), der mit Björn
Birkner (RC Rheinfelden 1921) einen Zweier bildete, erreichten alle anderen am
Sonnabend das A-Finale der besten Sechs. Daberkow/Birkner verpassten als Vierte des
ersten Halbfinals hinter der neu zusammengestellten Kombination Hannes Ocik
(Schweriner Rudergesellschaft 1874/75) und Jakob Schneider (RK am Baldeneysee
Essen) den A-Endlauf. Gestern im B-Finale büßten sie an Maltes 23. Geburtstag
praktisch auf der Ziellinie Rang drei noch ein, wurden so Gesamtzehnte. Ocik/Schneider
belegten Platz sechs im A-Finale. „Dass Hannes mit neuem Partner überhaupt da
hinkommt, ist sehr gut. Die beiden trainieren erst seit anderthalb Wochen zusammen.
Maltes Leistung war in Ordnung, ist aber ausbaufähig. Er muss lernen, mit dem Druck
umzugehen“, so Burmeister. Der frühere Rostocker Felix Drahotta (RTHC Bayer
Leverkusen) holte mit Anton Braun (Berliner RC) Bronze.
Im weiblichen Riemen-Bereich wurden Frauke Hacker (ORC) und Leah Labudde
(Greifswalder RC Hilda 1892) Sechste. „Sie waren das ganze Wochenende nicht richtig
in Tritt, sind vom Ruderischen nicht vorwärts gekommen. Woran genau das lag, muss
man analysieren“, urteilte ihr Heim-Trainer.
Was für ein Auftritt hingegen von Carolin Dold aus Greifswald mit der Ex-Rostockerin
Laura Prieß (Hamburg): Auf dem Elfrather See lieferten sie Julia Barz (Kettwig) und
Sophie Oksche (Ingolstadt) einen erbitterten Kampf um Bronze. Letztlich waren sie eine
Hundertstelsekunde „zu langsam“, und das auf einer Strecke von 2000 Metern.
„Unfassbar“, musste auch Burmeister diesen Rennausgang erst mal verdauen, sah es
dann aber positiv, sprach von „einem weinenden und einem lachenden Auge“ sowie
einem „gefühlten dritten Platz“.
Abschließend trat bei den Skull-Frauen Julia Leiding (Rostocker Ruder-Club von 1885) in
Aktion. Sie hatte am Sonnabend ihr Halbfinale gewonnen und dabei Doppelvierer-
Olympiasiegerin Annekatrin Thiele vom SC DHfK Leipzig hinter sich gelassen. Im A-Endlauf wurde sie Vierte. Unter den drei Einer-Ruderinnen, die vor ihr im Ziel ankamen,
befand sich neben Thiele (2.) mit der siegreichen Lokalmatadorin Lisa Schmidla
(Crefelder Ruder-Club 1883) eine weitere Olympiasiegerin von Rio. „Es fehlt ihr ein
bisschen Erfahrung, um im Finale noch mal zehn Prozent draufzupacken, aber insgesamt
gesehen gefiel mir Julia sehr, sehr gut“, sagte René Burmeister. Auch die Gelobte selbst
freute sich: „Das Halbfinale war ganz stark und hat mich noch mal richtig gepusht. Mir
gelang ein guter Start, und über die Strecke konnte ich Kontakt zu den Medaillenrängen
halten. Nach einem starken Finish blieb nur ein vierter Platz, auf den ich trotzdem sehr
stolz bin.“
Autor: Peter Richter/NNN
NNN – Artikel

Schlagmann des Deutschland-Achters Ehrengast bei der Sportlerehrung

Am Freitag den 03.03.17 ehrten die Ruderer ihre Medaillengewinner, Leistungsträger und Jubilare des Jahres 2016 im feierlichen Rahmen im Bootshaus. Der 2. Vorsitzende, Jürgen Neumann, sowie die Verantwortliche für Ehrungen, Silke Rades, führten die etwa 100 Sportler und Gäste durch das erfolgreiche Ruderjahr 2016.
Zur Eröffnung  präsentierte der 1 Vorsitzende und Vorsitzender des LRV, Christian Loßmann, einen eindrucksvollen Film mit den wichtigsten und emotionalsten Momenten des vergangenen Jahres. Anschließend bedankte er sich bei den Sponsoren und begrüßte die Ehrengäste: als Vertreter des OB  Herrn J. Tuttlies, der Leiter der Abteilung Schule, Sport und Zentrales Gebäudemanagement, Hrn. Ch.Koos, Geschäftsführer der SWS, Hrn Th.Janke, Schulleiter des Hansa-Gymnasiums ,Hrn H.Sennewald, ehemaliger Vorsitzender des LRV MV, sowie den Schlagmann des Deutschland-Achters, Hannes Ocik.
Der erfolgreiche Ruderer(25) hat mit dem Deutschland-Achter bereits 2013,2015 und 2016  Gold bei den Europameisterschaften, 2013 und 2015 Silber bei den Weltmeisterschaften sowie Silber bei den Olympischen Spielen in Rio im letzten Jahr gewonnen.

Er übernahm gerne die Ehrungen der jungen Ruderer und Ruderinnen, die 2016 bei
verschiedenen Regatten 64 Siege, 81zweite und 45 dritte Plätze erruderten.
Die meisten Siege (9) konnte Nick Häusler  erringen vor Stine Loßmann mit 8 und Hannes Engel mit 7 Siegen
Der größte Erfolg im Jahr 2016 war jedoch die Bronzemedaille von Benjamin Leibelt im Vierer bei der Junioren WM in Rotterdam. Außerdem gewann er im Vierer Gold und im Achter Silber bei der DJM in Hamburg. Bei diesem Wettkampf erruderte  Klas-Ole Laß Silber im Einer und im Doppelvierer und wurde dafür ebenfalls geehrt. Eine Auszeichnung erhielt auch Stine Loßmann für ihren 4. Platz bei den DJM im Leichtgewichtseiner und ihren 2. Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften.

Geehrt wurde außerdem der Doppelvierer der Mädchen, der in der Besetzung
Jennifer Schäning, Noreen Junges, Lena Kolwey ,Stine Loßmann und Steuerfrau Hannah Täubert Bronze beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Berlin gewinnen konnte.
Herr Th. Janke, Schulleiter des Hansa-Gymnasiums, hob die jahrzehntelange gelungene Kooperation zwischen Schule und Ruderclub hervor, die immer wieder zu großen Erfolgen der Hansa-Schüler beim Bundeswettbewerb führt, und bedankte sich bei Vorstand und Trainer.

Für ihren Sieg bei den Ergometerlandesmeisterschaften wurden geehrt:Tia Häusler, Hannes Engel, Benjamin Leibelt, Christian Loßmann und Lissy Roche, bei den norddeutschen ErgoMeisterschaften gewannen Hannes Engel, Nick Häusler, Jolina Schäning und Lena Kolwey. Alle jungen Sportler bekamen Autogramme von Hannes Ocik , konnten ihn zu seiner Ruderkarriere befragen und die Silbermedaille von Rio bewundern.

Den Förderpreis des Ingenieur-Teams Nord, mit dem jedes Jahr junge Sportler für außerordentliche Leistungen geehrt werden, überreichte Herr Krawutschke in diesem Jahr
an Klas Ole Laß. Der von Apothekerin Birka Zander gestiftete Warmbad-Pokal für den Kilometermeister 2016 ging an Kerstin und Maik Dammann, die beide jeweils 3442 km ruderten.
Die Wanderehrennadel für besondere Verdienste für den Verein erhielt der Ruderkamerad Peter Krause.
Wanderruderwart Hartmut Wohlert konnte den 20 Sportlern, die den Fahrtenwettbewerb des DRV erfüllt hatten, ihre Fahrtenbücher überreichen. Ruderkameradin Heidemarie Schmidt gelang das bereits zum 20. Mal und Hartmut Wohlert erfüllte zum 40.Mal(!).
Bei der im Sommer auf dem Sund ausgefahrenen Vereinsmeisterschaft  siegten Johanna Charlotte Böttcher  und Stefan Heinrich.

Am Sonntag, 2.4.2017, starten die Ruderer gemeinsam mit den Kanuten in die neue Saison, die hoffentlich genauso erfolgreich wird wie das Ruderjahr 2016.

Saisoneröffnung bei Kanuten und Ruderern

Am Sonntagmorgen bot sich den Spaziergängern, die der Regen nicht abgeschreckt hatte, an der Sundpromenade ein imposantes Bild. In vier Vierern und zwei Dreiern ruderten 28 Ruderer zwischen 6 und 70 Jahren in Kiellinie in Richtung Hafen. Dort trafen sie sich mit etwa 40 Sportfreunden vom Stralsunder Kanu-Club. Nach den Ansprachen der Vorsitzenden beider Vereine starteten die Wassersportler mit einer Umfahrt durch ihre herrlichen Gewässer gemeinsam in die Saison 2017. Anschließend ließen Ruderer und Kanuten den Tag am Grill gemütlich ausklingen.
Ab sofort beginnt für Kinder, Jugendliche und auch für die Masters das regelmäßige Training auf dem Wasser für die kommenden Regatten. Ruderer und Kanuten erhoffen sich für 2017 ähnlich viele Erfolge wie in der letzten Saison.
Wer sich für den Rudersport interessiert, kann sich gerne mittwochs um 18 Uhr auf dem Gelände in der Friedrich Naumann-Straße 5 einfinden, Anfänger können dort auch Termine für die Ausbildung im Ruderboot erfragen. Interessenten für Kanu können montags um 17 Uhr Ansprechpartner finden.
 

Kleinbootmeisterschaften Krefeld 2017

Seit Jahresbeginn trägt René Burmeister als Trainer im Stützpunkt Kessin die Verantwortung für die Sportler des A- und U23-Bereiches.
Mit der Zielsetzung alle 6 Sportler aus MV mit guten Ergebnissen für die Nominierung ins Nationalteam zu empfehlen, machte er sich mit seinen Aktiven auf die 600km lange Fahrt nach Krefeld.

Julia Leiding, inzwischen dem U23-Alter entwachsen, ging im Fraueneiner an den Start und musste sich einer starken Konkurrenz von 26 weiteren Booten stellen. Souverän siegte sie im Vorlauf und im Viertelfinale. Auch ihr Halbfinale gewann sie, hier gelang es ihr sogar Olympiasiegerin Annekatrin Thiele hinter sich zu lassen. Am Finaltag lieferte sie sich erneut einen engen Zweikampf mit der Leipzigerin, aber auch Lisa Schmidla aus Krefeld und Daniela Schultze aus Potsdam wollten bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden.
Im hart umkämpften Finish reichte es für Julia Leiding nur zum 4.Platz, von der Siegerin trennten sie weniger als 3 Sekunden. Diese Platzierung im ersten A-Jahr ist gewiss kein Grund traurig zu sein, die kommenden Trainingswochenenden am Frauenskull-Stützpunkt in Berlin werden zeigen, welchen Platz sie in dieser Saison im Nationalteam einnehmen wird.

Für Carolin Dold mit ihrer Hamburger Zweierpartnerin gab es auch nur die Holzmedaille, eine Hundertstelsekunde trennte sie vom Siegerpodest, dennoch ein tolles Ergebnis für die U23-Crew. Im selben Rennen belegten Frauke Hacker und Leah Labudde den 6.Platz.
Ebenfalls 6. wurde Hannes Ocik im Männerzweier, Malte Daberkow wurde 10.

Für Trainer René Burmeister wird es nun spannend, wie sich seine Sportler in den Mannschaften des DRV etablieren.

Wir gratulieren Felix Drahotta zum Gewinn der Bronzemedaille im Männerzweier.

Text: C. Leiding

Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2017

Am 23.04.2017 finden ab 10.40 Uhr die Finalrennen zur Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Krefeld statt. Für Mecklenburg-Vorpommern sind u.a. Carolin Dold, Leah Labudde, Frauke Hacker, Hannes Ocik, Malte Daberkow (alle im 2-) sowie Julia Leiding (im 1x) am Start. Die Rennen könnt ihr live verfolgen unter: Sportdeutschland.tv oder rudern.de.

Julias Einerfinale startet um 11.25 Uhr, Daumendrücken !!!

Auswärtsstart der Wanderruderer diesmal in Kappeln

Sieben RRC Ruderer beim Jahresauftakt in Kappeln (Foto: H.Druckrey)

Eine Woche nach dem Anrudern fuhren neun RRC Ruderer zu einer Tagesfahrt nach Kappeln. Es war das dritte Mal, dass der Jahresauftakt in Schleswig-Holstein gerudert wurde.
Nach drei Stunden Fahrt traf die Gruppe im Ruderhaus der Rudervereinigung Kappeln ein und wurde von Andrea und Michael mit Kaffee empfangen. Das Wetter war sonnig, kühl und es ging eine frische Brise.
Die Rudervereinigung Kappeln wurde erst 1974 gegründet. Das Ruderhaus liegt auf einer ehemaligen Badeanstalt, die heute von Ruderern und Seglern gemeinsam genutzt. Der Verein leistet starke Jugendarbeit und bietet auch körperlich eingeschränkten Menschen die Möglichkeit das Rudern zu erlernen. Er liegt an der Schlei, ca. 10 km vor der Ostseemündung.
Nach der Begrüßung begann der ruderische Teil. In zwei Vierern wurde die Schlei aufwärts gefahren. Vorbei an Kappeln Richtung Arnis. In Arnis, einem 300 Seelen-Dorf, wurde ein Blick in den Hafen geworfen, dann vorbei an der Fähre zum Ende der Halbinsel, auf der der größte Teil des Dorfes liegt. Hier erweitert sich die Schlei und der Wind erzeugte Wellen, die uns zur Umkehr veranlassten. Also zurück in den Verein rudern und im Bootshaus die Vorräte verspeisen.
Danach folgte der zweite Ruderteil in Richtung Maasholm, einem kleinen ehemaligen Fischerdorf. Hier wurde das Wormshöfter Noor umfahren, es folgte ein Schlenker Richtung Olpenitz und danach wieder die Rückfahrt zum RVK.
Dank an Andrea und Michael für die Betreuung. Die lange Anfahrt hat sich gelohnt.

Die Ruderer mit Blick auf die Schlei (Foto: Bartel)

Text: Wolfgang Krutzke

Das Ruderwetter in Schwerin

Windwarnung Schweriner Rudergesellschaft
Windwarnung der Schweriner Rudergesellschaft.

Am langen Wochenende mit den Osterfeiertagen gehört das Rudern ja fast schon automatisch dazu. Aber Obacht: Die Wetteraussichten sind nicht die besten: Regen und vor allem heftiger Wind können die Fahrtenpläne durchkreuzen. Auf unserer Seite gibt es aktuelle Wetterdaten.

Webcam Schweriner Burgsee.

Der Blick über den Burgsee vermittelt schon einen guten Eindruck vor der Wetterlage in Schwerin. Auf unserer speziellen Wetterseite haben wir verschiedene Info-Dienste zusammengefasst: Regenradar, Wetterbilder und Daten von Windfinder. Auf diese Seite solltet Ihr immer einen Blick werfen, bevor Ihr losfahrt – und notfalls auch an Land bleiben. Verlasst Euch auf die Ratschläge erfahrener Ruderinnen und Ruderer.

Außerdem posten wir automatisch Windwarnungen bei Twitter und bei Facebook, sofern es besonders windig wird.

Sechs heiße Eisen im Feuer

Der Bundesstützpunkt Kessin beim Olympischen Ruder-Club Rostock hat in der Saison 2017 sechs Kandidaten zu bieten für insgesamt 14+7 Positionen in den Nationalmannschafts-Booten im Riemenbereich (Achter, Vierer ohne Steuermann, Zweier ohne) und bei den Skullern (Doppelvierer, Doppelzweier, Einer). Und da ist ein Stephan Krüger noch nicht mit einberechnet, der an der TU Hamburg sein Masters-Studium der Logistik, Infrastruktur und Mobilität vorantreibt, in dieser Saison kürzer tritt: „Ich lege den Fokus auf mein Studium, will mal ein bisschen Abstand vom Sport gewinnen und werde wohl nur auf kleineren Regatten starten.“ Bei der 99. Internationalen Hügelregatta am 13./14. Mai in Essen wolle er „nur für mich mal gucken, wie ich drauf bin“. Neben Krüger gehört nur noch Julia Leiding vom Rostocker Ruder-Club zum Kreis der Skuller. Die 22-jährige künftige Grundschul-Lehrerin ist dem U23-Alter „entwachsen“ und nimmt ihr erstes Jahr bei den A-Frauen in Angriff. Trainer René Burmeister geht davon aus, „dass sich Julia dort etabliert und in die Nationalmannschaft rudert. Für den Aufwand, den sie auch mit ihrem Studium hat, macht sie einen echt guten Job. Und von der Planung und von den Werten her passt es erstmal.“ Die frühere Schwimmerin selbst meint: „Auf welches Boot ich mich letztlich konzentriere, darauf haben wir uns noch nicht hundertprozentig
geeinigt. Ich muss mich erstmal neu orientieren, aber mein Ziel ist die Teilnahme am A-Finale, also in Krefeld (bei den Deutsche Kleinboot- Meisterschaften vom 21. bis 23. April auf dem dortigen Elfrather See – d. Red.) unter die ersten Sechs zu kommen, zumal ja relativ viele Sportlerinnen
nach dem olympischen Jahr pausieren.“ Auch die fünf weiteren erwachsenen Spitzenruderer
Mecklenburg-Vorpommerns – sämtlich Riemen-Spezialisten – haben ihren Wohnsitz in Rostock, gleichwohl die Achter-Kandidaten Hannes Ocik – der Vize-Olympiasieger 2016 startet für die Schweriner Rudergesellschaft 1874/75 – und Malte Daberkow vom Olympischen Ruder-Club derzeit in Dortmund leben und trainieren. Frauke Hacker (21) ist ebenfalls ORC-Mitglied, ihre 19-jährigen
Mitstreiterinnen Leah Labudde und Carolin Dold, die am Christophorus- Gymnasium die 13. Klasse besuchen und kurz vor dem Abitur stehen, gehören dem Greifswalder Ruderclub Hilda 1892 an.

Julia Leidingmit Trainer René Burmeister. Die 22-Jährige, die drei bis vier Stunden täglich trainiert und dabei in derWoche 150 bis 200
Kilometer „abreißt“, ist froh, Mitglied des Ospa-Sport-Teams zu sein, und dankbar für die Unterstützung.Was wunder bei den Kosten: Ihr
– personengebundener – Einer hat denWert eines Kleinwagens, und allein das Paar Karbon-Skulls kostet 700 Euro. (Foto: Peter Richter/NNN)

PERSONALIEN
Julia Leiding gewann zwei Medaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften im Doppelzweier: 2011 in Eton mit Constanze Sydow (Hanau) Silber sowie 2012 in Plovdiv mit Carlotta Nwajide (Hannover) Bronze. Platz vier im Einer bei den U23-WM2015 in Plovdiv bezeichnet sie ebenfalls als „ein Highlight“. Bereits als Dreijährige lernte Julia schwimmen: „Ich war ein hippeliges Kind, brauchte auch wenig Schlaf.“ Ihre erste Sport-Laufbahn übte sie – bis sie 13, 14 war – u. a. unter Coach André Wilde beim PSV und SV Olympia aus. Als die Perspektive fehlte, trat sie in die Fußstapfen ihrer Eltern Catrin und Frank und fand ebenfalls zum Rudern: „Ich probierte es aus, fühlte mich wohl und merkte, dass hier was für mich möglich ist.“ Die 22-Jährige entspannt sich, wenn die Zeit es erlaubt, beim Segeln und liest gern, vor allem Krimis und Thriller. Und Julia hat sogar ihre eigene Homepage: www.julialeiding.de

René Burmeister hatte als Aktiver mit Platz drei bei der WM2005 im japanischen Gifu im Doppelzweier gemeinsam mit dem Hallenser Christian Schreiber seinen größten Erfolg. Ebenfalls im Doppelzweier war er Weltmeister bei den Junioren (2002) und derU23 (2004). Seit 2010 ist René Burmeister Trainer. Bei seiner internationalen Premiere (Junioren-WM2012) hatte er Anteil daran, dass der Doppelzweier Leiding/Sydow Vize-Weltmeister wurde. Seit Januar 2017 trägt der 32-Jährige im Bundesstützpunkt Kessin die Verantwortung für den Erwachsenenbereich.

Text: Peter Richter/NNN

Kinder und Jugend: Erfolgreicher Start

letzte Anweisungen des Trainers vor den Rennen
letzte Anweisungen des Trainers vor den Rennen

Am Samstag den 08.04.2017 ging es nach der langen Winterpause endlich wieder los. Die Langstrecke auf der Warnow bei Kessin ist als erster Wettkampf der Saison immer eine besondere Herrausforderung.

Für die Kinder vom Jahrgang 2007 bis 2004 gilt es 3.000m, für die Kinder des Jahrgangs 2003 und die Jugendlichen 5.000m möglichst in Bestzeit zu absolvieren. Dabei starten die Boote in einem festgelegten Abstand nacheinander.

11 Uhr ging es für unseren „Anfänger-Vierer“ los. Antonia Lenkeit, Philipp Jeske, Jakop Koll, Birk Lübbert und Steuermann Flint Wolkenstein absolvierten die Strecke in 15 Minuten und siegten mit 5 Minuten Vorsprung vor dem Boot des ORC.

Ab dann ging es Schlag auf Schalg.

Im Jungen Einer 05 siegte Jostein Tiedt vor Emil Göhrke. Max und Kaspar siegten im Doppelzweier Jahrgang 2004.

Bei den Einerrennen der Jungen Jahrgang 04, konnte sich Luca Hochleutner durchsetzen.

Emma Kühl siegte in Ihrem Rennen. Tania Rickert gewann Ihr Rennen ebenfalls.

Bei den Junioren der Altersklasse A, siegte Tilo Lindner vor seinem Vereinskollegen Vincent Klee.

Clemens Jeschke, der in Schwerin trainiert aber inzwischen für den Landesruderverband startet siegte bei den Junioren der Altersklasse B und holte isch den begehrten Wanderpokal. Auf Platz 2 folgte Julian Schöler. Sascha Jeske kam auf Platz 5. Bei diesem Rennen waren die Abstände besonders eng. Zwischen dem 2. und dem 6. Platz waren es gerade 6 Sekunden.

Leider konnte sich Jil Felske in Ihrem Rennen der Juniorinnen Altersklasse B nicht durchsetzen und erreicht den 8. Platz.

Am Ende der Regatta mussten die 14 Jährigen erstmalig auf die lange Distanz von 5.000m. Bei den Jungen siegte Wim Ruben Lenkeit vor Paul Mika Ehlke. Anjo Kühn erreicht leider nur Platz 10.

Bei den Mädchen holte sich Julia Wedemeier den 4. Platz.

Ende April geht es in Lübeck das erste Mal für diese Saison, neben einer Langstrecke auch wieder auf die 500 und 1000m. Im letzten Jahr gewannen die Kinder hier den begehrten Pokal für den besten Verein. Diesen erfolg möchten wir gerne wiederholen.