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Landesruderverband MV Posts

Großer Frühjahrsputz und Anrudern beim RRC

Hiermit möchten wir alle Mitglieder und Freunde unseres Vereins zum Frühjahsputz am 25.03.2017 ab13:00 Uhr einladen.
Es sollen unser Gebäude und das Gelände für die neue Saison vorbereitet werden. Wer die Möglichkeit hat, bitte Laubharken und Laubtaschen mitbringen. Wir hoffen auf eine starke Beteiligung!!

Am 01.04.2017 um 14:00Uhr wollen wir unser traditionelles Anrudern durchführen. Dazu sind ebenfalls alle herzlich eingeladen. Bei einer gemeinsamen Ausfahrt und dem anschließenden Kaffeetrinken, wollen wir die Rudersaison mit Euch eröffnen. Auch freuen wir uns darauf, 2 neue Boote in unsere Flotte aufzunehmen und zu taufen.

50+-Treffen: Otto, Ente und Küsschen

Zu Besuch bei Grabower Küsschen.
Zu Besuch bei Grabower Küsschen.

Es war wieder so weit. Seit 31 Jahren treffen sich die Senioren der SRG Ende Februar zu einem gemütlichen Beisammensein. Hanning rief und 43 Ruderinnen und Ruderer kamen. Die Altersspanne lag zwischen 57 und 92 Jahren. Er hatte sich besonders darüber gefreut, dass unser Vorsitzender Christian Kohlhof und seine Stellvertreterin Martina Ocik seiner Einladung gefolgt waren und die beiden insbesondere den auswärtigen Gästen vorgestellt werden konnten.

Das Regenbogen-Terzett im Ruderhaus.
Das Regenbogen-Terzett im Ruderhaus.

Der Freitagabend begann mit der Begrüßung durch Hanning Wüsthoff, der zunächst der vier im letzten Jahr Verstorbenen gedachte und zu einer Schweigeminute aufrief. Dann berichtete er über den Inhalt der Jahreshauptversammlung und zog Bilanz über das Gruppenleben des letzten Jahres.

Anschließend gestaltete das „Regenbogen Terzett“ unter Leitung von Herrn Klaus Pickmann einen kurzweiligen „Otto Reutter-Abend“, der mit sehr viel Beifall aufgenommen wurde. Ronny hatte einen Entenbraten vorbereitet, so dass dann alle gesättigt zu intensiven Gesprächen bereit waren.

Traditionelles Gruppenbild beim 50+-Treffen.
Traditionelles Gruppenbild beim 50+-Treffen.

Der Sonnabend wurde in Grabow verbracht. Zunächst konnten alle in einer Schaumanufaktur ihr eigenes „Grabower Küßchen“ kreieren. Allerdings hatten manche doch eine etwas eigenartige Form. Trotzdem gab es auch für diese Gestalter ein Certificat.

Gespräche im Restaurant Ruderhaus.
Anregende Gespräche im Ruderhaus.

Das Mittagsmahl im „Hamburger Hof“ – ob nun Kassler, Schnitzel, Hühnerbrust oder Stint – war sehr reichlich und schmackhaft.

Damit endete dieses vollgepackte Wochenende und alle fuhren glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

Trauer um „Pius“ Giebel

Hans-Joachim Giebel
SRG-Ruderer Hans-Joachim Giebel (27. Mai 1937 – 18. Februar 2017)

Unser Ruderkamerad Hans-Joachim Giebel (Pius) ist ein Vierteljahr vor seinem 80. Geburtstag von uns gegangen. 1952 mit dem Rudern begonnen, fuhr er 1954 sein erstes Jugend-Rennen in Berlin – Grünau. 1958 wurde er Deutscher Meister im 4– (bisher das einzige Mannschaftsboot unseres Vereins). Nach einer Maurer-Ausbildung und einem Studium wurde er später im Rat des Bezirkes als Ökonom tätig. 1992 trat er erneut in die SRG ein.

Wir verlieren in ihm einen treuen Ruderkameraden, der sich häufig bei Arbeiten im Bootshaus aktiv einsetzte. Die „Mittwochgruppe“ trauert um ihn.

Ergo-Cup ’17: Bilder und Zeiten

Da war was los am vergangenen Freitag im Ergoraum der SRG. Rund um die Rudergeräte gabs Gedrängel und jede Menge Fights um die besten Zeiten. Alle Ergebnisse und Bilder.

Ruderer auf Trockenrudergeräten bei der Schweriner Rudergesellschaft.
Harte Fights beim SRG-internen Ergo-Cup.

Ergo-Cup 2017, Kinder 500 Meter

Platz Name Jg Zeit
1 Jostein Tiedt 05 2m 2s 900ms
2 Max Goede 04 2m 3s 900ms
3 Emil Görke 05 2m 13s
4 Philipp Jeske 06 2m 18s 200ms

Ergo-Cup 2017, Kinder 1000 Meter

Platz Name Jg Zeit
1 Wim Ruben Lenleit 3 3m 26s 500ms
2 Paul-Mika Ehlke 3 3m 41s 900ms
3 Luca Hochleutner 4 3m 47s
4 Anjo Kühn 3 4m 4s 200ms
5 Julia Wedemeier 3 4m 21s

Ergo-Cup 2017, Junioren 1000 Meter

Platz Name Jg Zeit
1 Vincent klee 99 3m 7s 600ms
2 Thilo Lindner 00 3m 9s 200ms
3 Clemens Jeschke 02 3m 19s 800ms
4 Julius Kuhlmann 01 3m 32s 800ms
5 Julian Schöler 02 3m 35s 900ms
6 Sascha Jeske 02 3m 36s 900ms
7 Leonardo Schitz 02 3m 40s
8 Moritz Rentzow 02 3m 41s 200ms

Ergo-Cup 2017, Frauen/Männer 1000 Meter

Platz Name Jg Zeit
1 Kjell Lübbert 71 3m 1s 900ms
2 Karsten Lindemann 91 3m 3s 100ms
3 Hartmut Austinat 72 3m 11s 700ms
4 Holger Göths 69 3m 17s 200ms
5 Jannis Kaiser 95 3m 20s 300ms
500m
1 Knut Mehl 42 1m 39s 600ms
1 Antje Wendler 64 3m 49s 700ms
2 Tessa Kuhn 90 3m 57s 800ms

Ergo-Cup 2017, Staffel 5x200m

Platz Name Jg Zeit
1 Jostein, Wim, Thilo, Moritz, Jannis 3m 16s 100ms
2 Julia, Vincent, Leonardo, Holger, Julian 3m 17s 800ms
3 Max, Luca, Sascha, Hartmut, Knut 3m 22s 600ms
4 Emil, Mika, Clemens, Kjell, Tessa 3m 24s 900ms
5 Philipp, Anjo, Julius, Karsten, Antje 3m 37s 900ms

Winterlager Schneckenberg 2017

Es heißt: gute Ruderer werden im Winter gemacht. Die Nachwuchssportler des RRC kennen dieses Credo und trainieren daher nach einem anstrengenden und abwechslungsreichen Trainingsplan. Das alljährliche Wintertrainingslager ist schon seit langem eine Tradition des RRC. Im Jahr 2017 fuhren die Mädchen und Jungen nach Schneckenstein im Freistaat Sachsen. Bei idealen Bedingungen konnten viele Langlaufkilometer in der Loipe gefahren werden. Die frische Luft, viel Schnee und Sonnenschein ließen auch so manchen Muskelkater vergessen. Aber natürlich darf auch der Spaß niemals fehlen. Dieses Jahr ging es mit großen Gummireifen den Berg hinunter – da waren die meisten auch schneller, als in der Loipe.

Spaß gehört dazu – in großen Gummireifen ging es die Abfahrt hinunter (Foto: Heinrich)

Zum Abschluss hab es noch einen Staffelwettkampf bei dem jungen und älteren Nachwuchsrudern nochmal alles geben mussten. In den heimischen Gefilden geht es nun wieder zurück in den Kraftraum und auf das Ruderergometer. Alle Sportler möchten sich ganz herzlich bei Tims Mutti bedanken. Sie hat nicht nur die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn begleitet, sondern auch die Woche in Schneckenberg geholfen.

Beim Staffelwettkampf am letzten Tag gaben die Sportler nocheinmal alles (Foto: Heinrich)

Text und Fotos: Trainer Paul Heinrich, Frank Heinrich

Ergebnisse der Mitgliederversammlung 2017

Die Mitgliederversammlung 2017 hat den Vorstand im Amt bestätigt, die Mitgliedsform „Auswärtiges Mitglied“ eingeführt, die Regelung zu Arbeitsstunden angepasst und Martin Meermann und Thomas Dickmann zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Der Vorstand der Schweriner Rudergesellschaft wurde für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Nach einem Jahr an der Spitze des Vereins hatten sich Martina Ocik als stellvertretende Vorsitzende und Christian Kohlhof als Vorsitzender gemeinsam mit Schriftführer Kay-Olaf Schuldt und Schatzmeister Thomas Schulz zur Wiederwahl gestellt. Nicht nur der geschäftsführende Vorstand, auch alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Die Vorstandsliste der Schweriner Rudergesellschaft

Neu: Auswärtiges Mitglied

Umkreiskarte: 50 Kilometer rund ums Bootshaus der SRG.
Umkreiskarte: 50 Kilometer rund ums Bootshaus der SRG.

Die 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahreshauptversammlung haben auch den Weg frei gemacht für „Auswärtige Mitglieder“. Auswärtiges MItglied kann werden, wer außerhalb eines Umkreises von 50 Kilometern ums Bootshaus seinen Lebensmittelpunkt hat. Dies richtet sich an alle SRG-Mitglieder, die – aus welchen Gründen auch immer – Schwerin verlassen, ihrem Ruderverein aber verbunden bleiben wollen. Dementsprechend wurden die Paragraphen 4 und 5 der Satzung ergänzt. Zudem hat die Mitgliederversammlung die Beitragshöhe für auswärtige MItglieder auf 162 Euro pro Jahr festgelegt. Anträge auf „auswärtige Mitgliedschaft“ können beim Vorstand eingereicht werden.

Im Laufe dieses Jahres wird der Vorstand prüfen, in welchem Umfang diese Form der Mitgliedschaft genutzt wird und dann der nächsten Mitgliederversammlung berichten und bei Bedarf eine modifizierte Regelung vorschlagen.

Übersicht über Beitragssätze und Mitgliedschaften

Arbeitsstunden: Zehn statt Zwanzig

Arbeitseinsatz 2016
Arbeitseinsatz 2016

Die seit mehreren Jahren geltende Regelung zu Arbeitsstunden hat die Mitgliederversammlung angepasst. Bislang war jedes Mitglied von 16 bis 70 Jahren verpflichtet, 20 Arbeitsstunden für den Verein zu leisten. Darüber ist mit einer Arbeitskarte Buch zu führen. Ausgenommen sind lediglich Mitglieder, die weniger als 5 Ausfahrten im Jahr unternehmen. Für jede nicht geleistete Arbeitsstunden wurden nach Ende jedes Jahres 5 Euro, also maximal 100 Euro, berechnet.

Diese Regelung gilt im Grundzug weiter, allerdings sind nun pro Mitglied 10 Stunden pro Jahr festgelegt, jede nicht geleistete Stunde wird mit 10 Euro abgerechnet, so dass sich am Höchstbetrag nichts ändert.

Die Regelung lautet nun wie folgt und wirkt sich ab sofort auf die Arbeitsleistungen in diesem Jahr aus:

„Ab dem Jahr 2018 zahlt jedes Mitglied zwischen 17 und 70 Jahren jährlich zum 1.4. oder mit der Halbjahresabrechnung eines jeden Jahres einen Zusatzbeitrag von 100 Euro.

Die Zahlungspflicht entfällt, wenn das Mitglied nachweist, im Vorjahr mindestens 10 Stunden für die Rudergesellschaft gearbeitet zu haben. Die Nachweise in Form der veröffentlichten Arbeitskarten müssen jeweils bis zum 31.1. vorliegen. Fehlende Arbeitsstunden werden mit 10 Euro/Stunde verrechnet.

Stunden sind innerhalb einer Familie übertragbar. Mitglieder, die im Vorjahr weniger als 5 Ausfahrten hatten, sind von der Arbeitspflicht befreit. Bestand die Mitgliedschaft im Vorjahr nur zeitweise, werden die Arbeitsstunden anteilig verrechnet.“

Ehrenmitgliedschaften

Die Mitgliederversammlung hat zudem die ehemaligen Vorsitzenden Martin Meermann und Thomas Dickmann zu Ehrenmitgliedern ernannt, weil sie sich maßgeblich um die Erneuerung des Bootshauses und des Bootsparks in den vergangenen Jahren verdient gemacht haben.

Der SRG-Vorsitzende Christian Kohlhof betonte mehrfach, dass der Verein auf die Mithilfe aller Mitglieder angewiesen ist, nicht nur bei Arbeitseinsätzen (der nächste ist am 18. März), sondern auch durch Mithilfe in den Vorstandsressorts wie zum Beispiel beim Wanderwart oder beim Sportwart. Wenn Ihr dort unterstützen wollt, dann sprecht Holger oder Sebastian gern an.

SRG-Erfolge auf dem Ergometer

Thomas Schulz SRG bei der Ergometermeisterschaft in Essen.
Thomas Schulz bei der Ergometermeisterschaft in Essen.

Wie in jedem Winterhalbjahr konzentrieren unsere Ruderer ihre sportlichen Aktivitäten auf das Ergometerrudern. Das ist ein idealer Ausgleich und dient der Vorbereitung auf das Wassertraining im Sommer. Dementsprechend gibt es Wettbewerbe und Meisterschaften auf den verschiedenen Ebenen von Vereinen, der Länder bis zu den Deutschen Meisterschaften, sowie auf internationaler Ebene. Unser Verein bereitet ja gegenwärtig die interne Ergometermeisterschaft 2017 vor, zu der alle aktiven Sportler zur Teilnahme aufgerufen sind.

Am 3. Dezember 2016 fanden in Rostock die Landesmeisterschaften Mecklenburg-Vorpommern statt, wo die SRG-Ruderer mit Kinder/Junioren und Masters teilnahmen und 7 Landesmeistertitel und diverse Platzierungen errangen. Sodann fanden am 14. Januar 2017 in Lübeck die Norddeutschen Meisterschaften statt, wo sich Ergometer-Ruderer aus Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zum Wettkampf trafen. Im Hafenschuppen Nr. 6, ganz in der Nähe des Holstentores an der Untertrave, rangen um die 600 Ruderer und Ruderinnen aller Leistungs- und Altersklassen um den Sieg. Unser Verein hatte mit einer kleinen Abordnung von 5 Masters und 4 Junioren gemeldet. Die zu rudernde Distanz beträgt 1000 m und erfordert eine ausgewogene Mischung von Schnellkraft und Ausdauer, um erfolgreich zu sein. Unsere Athleten waren gut vorbereitet und sicherten sich 4 Meistertitel sowie einen zweiten Platz. Dabei erruderten Sandor Drews den Sieg der bis 39-jährigen, Kjell Lübbert den Sieg und Thomas Schulz den 2. Platz der bis 49-jährigen, Uwe Knaack den Sieg der bis 64-jährigen und Knut Mehl den Sieg der ab 75-jährigen Masters. Die im Juniorenalter gestarteten Schweriner konnten sich mit einem 3. Platz und Achtungserfolgen im Übrigen ins Gespräch bringen.

Desweiteren fanden am Sonntag, den 29. Januar 2017 die Deutschen Ergometermeisterschaften in Essen-Kettwig statt, zu denen unser Verein mit 4 Startern aus dem Masterbereich vertreten war. Es waren Karsten Lindemann für die offene Männerklasse 19 – 29, Kjell Lübbert und Thomas Schulz für die Masters 39 – 49 sowie Knut Mehl für die Masters ab 75. Kettwig gilt als Hochburg des Ergometerruderns und hat zum ersten Mal als zentraler/alleiniger Startort für die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet. Dem entsprach dann auch die Teilnehmerzahl und das Gesamtambiente. Eine tolle Veranstaltung mit fast 800 Sportlern aus rund 100 Vereinen. Die Stimmung kochte gelegentlich über. Unser Senior Karsten musste bereits am Vormittag über den Vorlauf seine Startberechtigung für das Finale nachweisen, was ihm gelang. Im Finale erreichte er unter den 10 Finalisten den 7. Platz mit einer ansprechenden Zeit von 6:30, Damit steigerte er sich und konnte seine Verfolger recht deutlich distanzieren. Am frühen Nachmittag schlug dann die Stunde für die Männer-Masters aller Altersgruppen in einem Lauf, was die Anzahl von gut 40 Ergometern auf einmal ermöglichte. Kjell Lübbert, Thomas Schultz und Knut Mehl absolvierten ihr Rennen also zur gleichen Zeit, natürlich bei getrennter Wertung. Thomas wollte aufs Treppchen und kämpfte gnadenlos gegen sich selbst. Kjell wollte unbedingt den Sieg und setzte alles auf eine Karte. Beide sind ja eigentlich der Konkurrent jeweils für den anderen, so gleichwertig sind sie auf dem Ergo. Mit nur 4 Zehntel sec. (3:03, ) verfehlte Thomas sein Ziel, während Kjell deutlich den Silberrang schaffte (2:57, ). Knut war der älteste Teilnehmer der Meisterschaft überhaupt und hatte sein Vorhaben, ehrenvoll abzuschneiden, gut erreicht. Sein Gegner, mit deutlich günstigeren Wettkampfergebnissen, ließ ihm nur den ehrenvollen 2. Platz, also die Silbermedaille. Insgesamt war es für alle eine gute Erfahrung, an der Meisterschaft teilgenommen zu haben, wenn auch sehr aufwendig.

Meine erste Hiddensee-Winterwanderung

Ich hatte schon viel gehört über die legendäre Hiddensee-Wanderung der Stralsunder Ruderer im Januar, teilnehmen wollte ich in diesem Jahr erstmalig, ich war neugierig geworden.
Etwa 33 Mal fand sie schon statt. Zwischen 6 und 75 Personen haben daran teilgenommen, fast immer konnte sie durchgeführt werden, meistens wurde im Kindergarten in Vitte geschlafen, jedes mögliche Winterwetter hatte es geben -und immer war von Hartmut alles bestens organisiert worden. Die Ruderfreunde hatten Tonnen von Bernstein gefunden, waren über Robben gestolpert, hatten mehrere Seeadlerpärchen beobachtet und den Füchsen die Gänse entrissen. Es kursieren großartige Bilder vom nächtlichen Leuchtturm aus dem letzten Jahr und die große Angst, haben wieder alle Gaststätten zu? Wird man hungern müssen?

Am Samstagmorgen war um 8.30 Uhr Treffpunkt an der Fähre in Schaprode, 26 Ruderfreunde aus Magdeburg, Naumburg, Frankfurt/ Oder, Berlin und Stralsund machten sich auf den Weg.
In Vitte warteten bereits 8 Ruderkameraden aus Königs Wusterhausen. Gemeinsam wanderten wir am Ufer entlang bis zum Klausner. Drei der eifrigen Bernsteinsucher wurden tatsächlich fündig. Andere freuten sich über Wurzeln, Hühnergötter, Donnerkeile, Ruhe und schöne Gespräche. Die Wanderung ging bei herrlich sonnigem Wetter weiter in verschiedenen Gruppen über den vereisten Norden der Insel und ab 14 Uhr gab es Mittag im „Enddorn“, wo wir auf die Dunkelheit warteten, denn traditionsgemäß bewegt sich die ganze Gruppe dann zum Leuchtturm, um herrliche Bilder zu machen- und um sich für den Heimweg zu stärken. (Leider konnte ich an diesem Spektakel  nicht teilnehmen, da ich zu der Bockwurst auf der Fähre nicht -wie von erfahrenen Hiddensee-Fahrern empfohlen- zwei Glühwein getrunken hatte). Das Abendessen war von Hartmut für einige im „Godewind“ bestellt worden, der Rest verspeiste Mitgebrachtes in der Unterkunft.

Sonntags wird (auch traditionsgemäß) in die andere Richtung gelaufen, auch ein herrlicher Marsch am Wasser und zurück durch die Heide.
Pünktlich um 12.30 traf sich die Gruppe am Fähranleger, um die Heimreise anzutreten.

Ich kam zu folgender Erkenntnis:
-Hiddensee ist im Winter wunderbar menschenleer
-Bewegung an der frischen Luft tut gut
-Bockwurst auf der Fähre esse ich nie wieder
-es gibt keine Zwänge, jeder kann schlafen, laufen und Spaß haben, wieviel er möchte
-es gibt einen Rettungswagen auf der autofreien Insel
-Ruderer sind angenehme Weggefährten
-alle Menschen brauchen Traditionen, auch Ruderer

Vielleicht gehört die Winterwanderung auf Hiddensee auch bald zu meinen Traditionen
( Barbara Ahlhaus)

Stralsunder Ruderer überzeugen bei Norddeutscher Meisterschaft

Seit einigen Jahren starten die Stralsunder Ruderer bei den Norddeutschen Ergometer Meisterschaften in Lübeck in die neue Wettkampfsaison. Nach einigen krankheitsbedingten Ausfällen gingen noch 10 Stralsunder Sportler in Lübeck an den Start. Gleich im ersten Rennen der Juniorinnen B (AK 15/16) zeigte Lena Kolwey ein starkes Rennen über 1.500 Meter. In der ersten Abteilung konnte sie sich mit einer Zeit von 5:27,2 Minuten klar durchsetzen, musste aber noch abwarten was in der zweiten Abteilung ihrer Altersklasse passiert. Und es blieb spannend bis zum letzten Meter weil ihre Trainingspartnerin in Rostock, die Greifswalderin Maike Böttcher bis auf eine Sekunde an ihre Zeit heranfuhr. Dann stand aber fest, das es für Lena zum ersten Titel der noch jungen Saison gereicht hatte. Unter 20 Starterinnen aus ganz Norddeutschland belegte zudem Jennifer Schäning einen guten 8. Platz. Im Rennen der gleichaltrigen Leichtgewichts-Junioren stellten sich 24 Aktive dem Starter. Noch mit Potenzial nach oben schlugen sich die drei Stralsunder Junioren zwar platzmäßig ganz achtbar, konnten die erhofften Zeiten dennoch nicht erreichen. In der Reihenfolge Christoph Koos, Oliver Remus und Benno Petersen  erreichten sie die Plätze 11, 13 und 16.

Im Kinderbereich der Altersklassen 12 bis 14 über 1.000 Meter sollte es sofort wieder für die Stralsunder Mannschaft sehr gut losgehen. Hannes Engel fuhr in 4:09,3 Minuten bei den 12-jährigen Jungen einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg ein und hatte im Ziel 20 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Die vielleicht größte Überraschung gelang dann Nick Häusler bei den Jungen der AK 13. Gegen 15 Konkurrenten setzte er sich in einem der spannendsten Rennen des Tages im Endspurt durch und siegte mit 0,4 Sekunden Vorsprung. Da mit diesem Ergebnis im Vorfeld nicht zu rechnen war, wurde diese Goldmedaille dann auch besonders gefeiert. Zu den Favoriten zählte dagegen Jolina Schäning bei den 14-jährigen Mädchen. Sie fuhr dann auch ein kontrolliertes Rennen und sah lange wie die sichere Siegerin aus. Allerdings konnte sie nicht verhindern, das es am Ende noch knapp wurde. Mit letzter Kraft konnte sie den Angriff ihrer Konkurrentin aus Kappeln abwehren und mit einer Sekunde Vorsprung den vierten Meistertitel nach Stralsund holen. In der Altersklasse 14 der Jungen starteten insgesamt 19 Sportler. Mit Platz 5 und einer guten Zeit schlug sich Jonas Rüprich in seinem ersten großen Wettkampf mehr als achtbar und lässt so auf eine positive Entwicklung in dieser Saison hoffen. Nicht ganz die Erwartungen erfüllen konnte Lukas Weiße mit seiner Zeit bei den gleichaltrigen Jungen im Leichtgewicht. Er musste sich mit dem 6. und damit letzten Platz in seinem Rennen begnügen. U.B.

Mitgliederversammlung: Top-Themen

Am letzten Sonntag im Februar ist Mitgliederversammlung. Wir treffen uns um 15 Uhr im Restaurant Ruderhaus. Auf der Tagesordnung stehen wichtige Themen, die alle Mitglieder betreffen. Hier gibt es die Erläuterungen dazu.

Die Tagesordnung 2017 umfasst zwölf Punkte. Zunächst geht es um die Berichte des Vorsitzenden Christian Kohlhof, der seit einem Jahr im Amt ist, sowie um den Kassenbericht. Der Vorstand stellt sich im Anschluss zur Wiederwahl.

Status „Auswärtiges Mitglied“

Die Mitgliederversammlung kann dann darüber abstimmen, ob der Verein eine neue Form der Mitgliedschaft einführt, und zwar mit dem Status „Auswärtiges Mitglied“. In anderen Ruderverein gibt es bereits vergleichbare Regelungen. Die Idee, die dahinter steckt: Zum Ende der Schulzeit verlassen viele Nachwuchsruderinnen und -ruderer die Stadt und damit den Verein, obwohl sie der Rudergesellschaft eigentlich verbunden bleiben wollen. Allerdings würde der volle Jahresbeitrag das Budget eines Azubis oder Studenten sprengen, erst recht, wenn sie hunderte Kilometer entfernt leben und unsere Boote und Trainingsanlagen gar nicht nutzen können. Das wird spätestens dann akut, wenn die erste Ausbildung abgeschlossen ist oder die Mitglieder 25 Jahre alt werden – bis dahin wird schließlich nur der Mitgliedsbeitrag für Jugendliche fällig. Aber auch andere Ruderer ziehen ja gelegentlich mal in eine andere Stadt und wollen trotzdem weiter der SRG angehören. Damit sie die Verbindung zum Verein aufrecht erhalten können, schlägt der Vorstand vor, den Status „Auswärtiges Mitglied“ einzuführen.

Dazu ist es nötig, die Paragraphen 4 und 5 unserer Satzung anzupassen. Näheres ist in der Tagesordnung angegeben. Sofern die Mitgliederversammlung zustimmt, könnte dann auswärtiges Mitglied werden, wer weiter als 50 Kilometer Luftlinie vom Bootshaus entfernt lebt.

Umkreiskarte: 50 Kilometer rund ums Bootshaus.
Der Umkreis von 50 Kilometern rund ums Bootshaus der SRG.

Der Vorschlag sieht vor, dass jedes Mitglied, das diese Bedingungen erfüllt, diese Mitgliedschaftsform beim Vorstand beantragen kann. Dieser entscheidet dann darüber, ob das Mitglied in den Status „Auswärtig“ übernommen wird.

Für auswärtige Mitglieder schlägt der Vorstand einen Jahresbeitrag von 162 Euro vor.

Update der Arbeitsstunden-Regelung

Die SRG-Mitgliederversammlung vor knapp einem Jahr hat dem Vorstand den Auftrag gegeben, einen Vorschlag für eine Neuregelung der Arbeitsstunden vorzulegen. Bislang gilt ein Beschluss der Mitgliederversammlung 2011, dass jedes aktive Mitglied zwischen 16 und 70 Jahren mit mehr als 4 Ausfahrten pro Jahr, 20 Arbeitsstunden leisten muss. Darüber führt jedes Mitglied eine Arbeitskarte, auf der der Einsatz für den Verein dokumentiert wird. Für jede nicht geleistete Arbeitsstunde werden der bisherigen Regelung zufolge 5 Euro zusätzlicher Mitgliedsbeitrag fällig, maximal also 100 Euro.

Das Ziel dieser Regel ist, viele Ruderinnen und Ruderer zur Mithilfe im Verein zu bewegen. Die Schweriner Rudergesellschaft ist ein großer Verein, wir brauchen definitiv die Hilfe möglichst vieler Vereinsmitglieder. Darum hält der Vorschlag an den grundsätzlichen Regeln fest, berücksichtigt aber die Anmerkungen aus der vergangenen Versammlung, dass 20 Arbeitsstunden recht viel und für einige kaum zu leisten sind. Der neue Vorschlag reduziert die jährlichen Arbeitsstunden auf 10, gleichzeitig würden für jede nicht geleistete Stunde dann 10 Euro fällig, unterm Strich bliebe es maximal also bei 100 Euro pro Jahr. Die Regelung erhöht auch das Mindestalter von 16 auf 17. Abgerechnet werden die Arbeitsstunden jeweils rückwirkend zum 1. April.

Arbeitseinsatz 2016
Arbeitseinsatz 2016

Ehrenmitgliedschaften

Der SRG-Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung vor, zwei verdiente SRG-Mitglieder zu Ehrenmitgliedern zu ernennen: Den bisherigen Vorsitzenden Martin Meermann und seinen damaligen Stellvertreter Thomas Dickmann. Beide haben sich mit der Errichtung des neuen Bootshauskomplexes und dem Aufbau des Vereins besonders große Verdienste um die Schweriner Rudergesellschaft erworben. Der Verein wäre nicht so wie heute, wenn Martin und Thomas sich nicht jahrelang für die Erneueruung und den Ausbau der Schweriner Rudergesellschaft eingesetzt hätten.

Martin Meermann, ehemaliger Vorsitzender der SRG.
Martin Meermann.

Thomas Dickmann.
Thomas Dickmann, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der SRG.

Was für die Abstimmungen nötig ist

Laut Satzung kann die Mitgliederversammlung die Satzung ändern, wenn zwei Drittel der anwesenden Mitglieder dafür stimmen. Bei allen anderen Entscheidungen reicht die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Näheres regelt §13.

Die offizielle Einladung zur Mitgliederversammlung hängt am Blauen Brett im Bootshaus und ist hier auf unserer Internetseite zu finden.