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Landesruderverband MV Posts

Feuerzangenbowlenfahrt 2017

Der Achter des RRC auf der Feuerzangenbowlefahrt 2017 (Foto: RRC)

Am 30.9.2017 lud der RRC zur traditionellen „Feuerzangenbowlenfahrt“ ein. Mit unseren Gästen aus Bergen und der HSG Uni Rostock trafen wir uns um 9 Uhr im Bootshaus. Nach kurzer Beratung entschieden wir, dass die Windverhältnisse eine Befahrung des Breitlings zuließen. Heike teilte die Bootsbesatzungen ein und kurz darauf legten 20 Ruderkameraden in vier Booten vom Steg ab.
Nach einer kurzen Pause „über dem Warnowtunnel“, die wir nutzten um unseren Flüssigkeitshaushalt mit rudertypischen Getränke aufzufüllen, passierten wir die Fähranleger im Überseehafen und fuhren weiter auf den Breitling. Die Wasserverhältnisse wurden schwieriger, doch pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den Strand am Schnatermann. Wolfgang transportierte mit seinem Motorboot dankenswerter Weise wieder unsere Verpflegung zum Ziel unserer Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein gab es eine Runde isotonische Getränke. Gerd hatte den traditionellen Erbseneintopf mit Kassler vorbereitet, der allen hervorragend schmeckte. Nach dem Essen wurde am Strand die Feuerzangenbowle zubereitet. Wie der Name dieser Veranstaltung unschwer erkennen lässt, ist dies ein wesentlicher Programmpunkt. Inzwischen bekamen wir Besuch von weiteren Mitgliedern, die als Verkehrsmittel das Fahrrad oder den PKW gewählt hatten.

Die Pause beim Schnatermann (Foto: RRC)

Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Im Bootshaus hatten fleißige Helfer bereits die Kaffeetafel zum Ausklang dieses Tages vorbereitet. Wir bedanken uns bei allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der diesjährigen Feuerzangenbowlenfahrt beigetragen haben.

Der Rückweg im Doppelzweiter dauerte etwas länger (Foto: RRC)

Text: Wolfgang Krutzke

WM Sarasota / Florida – B-Finale


Bei kräftigem Seitenwind starteten Julia Leiding und Partnerin Carlotta Nwajide im B-Finale der Doppelzweierkonkurrenz. Auf der ersten Streckenhälfte konnte die junge Crew an der Spitze des Feldes mitfahren, musste nach 1400m jedoch den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen und passierte als Vierter die Ziellinie. „Bis 1400m sind wir ein sehr gutes Rennen gefahren, danach wurde es richtig schwer. Es waren hier die härtesten Rennen meiner Ruderkarriere, wir haben viele kleine Schritte nach vorn gemacht, doch der Abstand zur absoluten Weltspitze ist noch groß.“ meldete sich die RRC-Sportlerin nach dem Rennen aus Sarasota.
Im wohlverdienten Urlaub kann sich Julia Leiding von den Strapazen der langen Saison erholen, danach wird Heimtrainer Rene Burmeister mit ihr das Ergebnis auswerten und schauen, was in Hinblick auf die kommende Saison verändert werden kann.

Text: RRC

Gold-Moment: Hannes ist Weltmeister

SrG-Zuschauer jubeln
Hannes fährt in Florida über die Ziellinie – und hier flippen alle aus.

Die SRG-Ruderinnen und Ruderer oben im Ruderhaus sahen auf dem Fernseher einen Deutschlandachter, der in Hannes Takt vom Ziel weg den Bugball vorn hatte. Bei knapp 1400 Metern wich dann das bange Daumendrücken allmählich einer gewissen Zuversicht, dass Hannes‘ jahrelanges Streben nach WM-Gold in wenigen Schlägen Wirklichkeit werden könnte.

Screenshot ZDF, Zieleinlauf Deutschlandachter WM 2017.
Gold-Moment: Der Deutschlandachter holt den WM-Titel 2017.

Konfetti flog, Applaus, Jubel, Umarmungen – die SRG-Zuschauer hatten Hannes angefeuert und waren binnen 5:26 Minuten immer lauter geworden.

Jubel bei der Schweriner Rudergesellschaft.
Und alle so: „Yeah!“

Und während Hannes mit seinem Team Deutschlandachter in Florida die National-Hymne hörte…

Deutschlandachter Mannschaft bei Nationalhymne, Fernsehscreenshot.
Der Deutschlandachter hört die Nationalhymne.

… gab Hannes‘ Mutter Martina Ocik schon ein Interview fürs Nordmagazin heute Abend im NDR-Fernsehen.

Martina Ocik gibt einem Kamerateam ein Interview.
Erleichterung: Martina Ocik beim NDR-Interview.

Inzwischen hatten die Deutschlandachter-Goldjungs Lust auf ein Weltmeister-Selfie. Überraschend starke Bronze-Italiener durften sich gern mit ins Bild drängeln.

Selfie des Deutschland-Achter-Teams nach dem Sieh bei der WM 2017.
Und auch in Florida: Alle so: „Yeah!“

Und dann war natürlich auch noch offizieller Fototermin für den DRV-Fotografen Detlef Seyb.

Deutschlandachter-Ruderer jubeln in Florida.
Weltmeister-Posen-Foto von rudern.de (Fotograf: Detlef Seyb).

Mit fast einer Bootslänge Vorsprung war der Deutschlandachter ins Ziel gefahren. Es ist der zwölfte Sieg in dieser Saison – Höhepunkt für ein überragendes sportliches Jahr. Eine ausführlilche Zusammenfassung der Ruder-Leistung findet sich auch auf mv-sport.de.

Und hier sind alle Zeiten des Finallaufs.

WM 2017 – M8+

Ergebnis WM 2017 M8+
Rang Team Zeit
1 GER 05:26.850
2 USA 05:28.450
3 ITA 05:28.900
4 NED 05:29.230
5 ROU 05:31.410
6 NZL 05:34.000

Vereinsfest: Jetzt gibts die Karten

Einladung SRG-Fest 2017
Jetzt könnt Ihr Tickets reservieren und im Ruderhaus kaufen.

Einladung SRG-Fest 2017
Jetzt könnt Ihr Tickets reservieren und im Ruderhaus kaufen.

Einladung SRG-Fest 2017
Jetzt könnt Ihr Tickets reservieren und im Ruderhaus kaufen.

Einladung SRG-Fest 2017
Jetzt könnt Ihr Tickets reservieren und im Ruderhaus kaufen.

Ein internationales Buffet, Getränke inklusive und unsere SRG-Liveband „Tripod“, bis sie nicht mehr kann: Wir feiern die SRG-Saison 2017. Wir feiern jeden Start, jede Fahrt, jeden Sieg, jeden Platz, jede Tour, jedes Event, jeden Kilometer – denn das haben wir uns verdient! Unser Vereinsfest am Sonnabend, 28. Oktober, krönt die Saison. Tickets für 40 Euro könnt ihr jetzt online reservieren oder direkt im Ruderhaus kaufen (ab 3. Oktober).

### FORMULAR ###
SRG-Feier Anmeldung 2017 (ID: 11)

Was ist drin?

Beim Vereinsfest bekommt Ihr ein vielfältiges Buffet aus der Ruderhaus-Küche. Weil jetzt ja gerade Ruder-WM in Florida ist (#GoHannes), haben die Jungs sich ein US-mäßig angehauchtes Buffet ausgedacht, das so viel mehr ist als Fastfood. Das wird schon mal großartig.

Und dazu gibts dann die Getränkekarte, auf der alles inklusive ist: Vom stillen Wasser bis zu einer Auswahl an Mixgetränken.

Und dann ist da ja noch unsere kleine Kapelle, die uns seit 2014 jedes Jahr eine große Freude macht: Tripod. Die Jungs spielen das, was wir ihnen zurufen. Und wenn sie den Song noch nie gespielt haben, dann schaffen sie ihn sich in einer kurzen Pause eben drauf. Bislang wars so, dass irgendwann am frühen Morgen alle nicht mehr konnten (für einige war das Vereinsfest die härteste Trainingseinheit des Jahres). Aber in diesem Jahr? Beginnt in der Nacht zum Sontag die Winterzeit. Wir haben eine Stunde mehr. Nutzen wir es aus 😉

Karten gibts oben im Online-Formular (dort könnt ihr die Tickets reservieren und dann den Betrag überweisen. Ihr bekommt die Karten dann am Einlass) – oder ihr stattet jetzt dem Ruderhaus schon mal einen Besuch ab (was immer eine gute Idee ist). Ihr könnt die Tickets fürs Vereinsfest gegen Bares (und zwar nur Bares) direkt am Tresen kaufen.

Tripod
Tripod – sehen eigentlich immer so aus.

Das war 2016 los:

Eindruck vom SRG-Fest 2016
Live-Schalte zu Hannes Ocik beim Vereinsfest 2016.

So wars 2015

Klicks aufs Bild – und du kommst zum Bericht.

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WM in Sarasota / Florida – Halbfinale

Der Frauendoppelzweier bei der WM Vorbereitung in Ratzeburg (Foto: DRV/Schwier)

Als Außenseiter ging heute der Frauendoppelzweier mit Julia Leiding und Carlotta Nwajide  auf Bahn 6 ins Halbfinale A/B. Doch mit dieser Rolle wollte sich die junge Crew nicht zufrieden geben und ging als erstes Boot über die 500m-Marke. Im Streckenverlauf wurde das deutsche Boot von Frankreich, Litauen und den USA eingeholt, doch Julia und Carlotta ließen den Kontakt zu diesen Booten,  die im vergangenen Jahr im Olympiafinale starteten,  nicht abreißen. Italien konnte auf den letzten Metern sich in diesen Kampf einschalten und wurde mit neun Hundertstelsekunden Vierter vor dem deutschen Boot.

Anschließend  äußerte sich Julia zufrieden zum Rennverlauf: „Es war unser bestes Rennen der Saison, alles was wir vorab besprochen hatten, konnten wir im Rennen umsetzen“.

Am Sonntag trifft unser Doppelzweier im B-Finale (15.05 Uhr) auf Italien, Schweden, Tschechien, Niederlande und Griechenland.

Rennvideo

Text: RRC

WM in Sarasota / Florida – Halbfinaleinzug gesichert

Julia und Carlotta am Start (Foto: DRV/Seyb)

Nach zehn Wochen intensiven Trainings ging am Montag die Startampel für Julia Leiding und Carlotta Nawjide bei der WM in Florida auf grün. Gewohnt schnell starteten beide in das Rennen und konnten bis zur 1000m-Marke gut an der Spitze des Feldes mitfahren. Gesundheitlich leicht angeschlagen, musste das Team aus Rostock und Hannover auf der zweiten Streckenhälfte die Konkurrenz ziehen lassen. Damit führte der Weg für den Frauendoppelzweier über den Hoffnungslauf am Mittwoch, was bei schwülwarmen Temperaturen eine zusätzliche Herausforderung für die Sportler darstellte.
Auch im Hoffnungslauf kam die Mannschaft gut vom Start weg und führte bis zur Streckenhälfte das Feld an. Nach 1000m entfachte ein enger Bord-an-Bordkampf zwischen dem deutschen, schwedischen und niederländischen Team. Am Ende siegte Niederlande knapp vor Schweden und der jungen deutschen Crew, die sich mit dem dritten Platz den Einzug unter die 12 besten Doppelzweier sicherte.
Am 29.09.2017 um 17.25 Uhr (deutscher Zeit) kann Julias und Carlottas Halbfinale unter www.worldrowing.com verfolgt werden.

Text: RRC

#OcikViewing: WM-Finale am Sonntag

Das WM-Finale zusammen sehen: Sonntag im Ruderhaus oben.
Das WM-Finale zusammen sehen: Sonntag im Ruderhaus oben.

Hannes Ocik (SRG) hat sich mit dem Deutschland-Achter direkt fürs WM-Finale in Florida qualifiziert. Das Rennen schauen wir uns gemeinsam an – sozusagen OcikViewing statt PublicViewing. Oben, im Ruderhaus. Sonntag, ab 16 Uhr. Das Rennen startet kurz nach 17 Uhr.

Nachwuchs und Masters holen jede Menge Titel

Zufriedene SRG-Gesichter.
Stolzer SRG-Nachwuchs

Mit sieben ersten und sieben zweiten Plätzen sind die Kinder der Schweriner Rudergesellschaft von der Hamburger Regatta zurückgekehrt. Sie waren damit ähnlich erfolgreich wie bereits die SRG-Masters Anfang September bei der WM in Bled. Der zweite Herbstwettkampf in Hamburg für die Kinder der SRG fand mit internationaler Beteiligung aus den skandinavischen Ländern wie Schweden und Norwegen statt. Die älteren Kinder der Altersklasse 13/14 konnten an die Erfolge der Meisterschaft anknüpfen.

So fuhren Wim Ruben Lenkeit und Paul Mika Ehlke zwei Mal auf den ersten Platz im Doppelzweier. Aber auch im Einer ließ Wim nichts anbrennen und fuhr zwei Mal auf den ersten Platz von immerhin 48 Startern. Die Kleinen wie Emil Görke, Jostein Tiedt, Luca Hochleutner, Max Goede und Steuermann Anjo Kühn lieferten sich einen spannenden Kampf im Doppelvierer mit einer Bernburger Mannschaft und mussten sich nur knapp geschlagen geben. Ähnlich erging es dem Mix-Doppelvierer mit Emma Kühl, Luca Hochleutner, Max Goede, Tania Rickert und Emil Göhrke an den Steuerseilen – sie mussten wiederum die Bernburger ziehen lassen. Für die Kleinen wie Emil und Jostein gilt es jetzt, im Herbst die Technik weiter zu verbessern, um im nächsten Jahr vielleicht zu gewinnen. Die Mädchen wie Emma und Tania hinterließen einen guten Eindruck und konnten erste und zweite Plätze einfahren. Die beiden Junioren Julian Schöler und Sascha Jeske konnten im Doppelzweier ihre beste Leistung mit einem dritten Platz krönen. Insgesamt erruderten die Schweriner sechs dritte Plätze.

Die Masters-Ruderinnen und Ruderer der SRG waren Anfang September bereits mit fünf Weltmeistertiteln aus Slowenien zurückgekehrt. Sie haben sehr erfolgreich an der Ruderweltmeisterschaft der Masters teilgenommen. Thomas Schulz und Kjell Lübbert holten im Doppelzweier einen WM-Titel – und wenig später auch im Doppelvierer gemeinsam mit Daniel Illmann und Markus Krenzien. Daniel Illman holte zudem einen Titel im Einer, Sabina Franke siegte in einem Renngemeinschafts-Vierer.

Nachdem die Schweriner Rudergesellschaft inzwischen drei neue Einer getauft hat, fiebern die Sportlerinnen und Sportler im Bootshaus nun den Achterrennen bei der Ruder-WM in Florida entgegen. SRG-Mann Hannes Ocik will als Schlagmann des Deutschland-Achters den WM-Titel holen.

Ocik & Co. wollen die WM rocken – Leiding und Nwajide haben „105-Prozent-Ziel“

Der Deutschland-Achter mit dem für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startenden Schlagmann Hannes Ocik aus Rostock ist bei den 47. Weltmeisterschaften ab morgen in Sarasota (Kalifornien) nach fünf Siegen in fünf Saisonrennen klarer Favorit.

Im Team des amtierenden Europameisters und Weltcup-Gesamtsiegers wird auch gar nicht in Abrede gestellt, dass schon der zweite Platz als Niederlage empfunden werden würde. „Wir sind hierher gefahren, um Weltmeister zu werden“, sagt Ocik, der schon zweimal (2013 und 2015) „Vize“ war. „Das ist unsere eigene Erwartungshaltung. Wir haben Bock, zwei Rennen noch mal richtig zu rocken.“ Sprich den Vorlauf und das A-Finale zu gewinnen. Womöglich in den Hoffnungslauf zu müssen, ist nicht vorgesehen.

„Wir hatten nach dem Weltcup-Finale in Luzern drei Trainingslager, da sind wir noch ein Stück fitter, die Bewegungsabläufe an Bord noch exakter geworden, konnten wir auch in der Feinabstimmung weitere Fortschritte erzielen“, weiß der 26-Jährige das große Selbstvertrauen zu begründen.

Malte Daberkow vom Olympischen Ruder-Club Rostock ist als WM-Ersatzmann vor Ort. In seinem ersten Männer-Jahr war die Hügelregatta Mitte Mai in Essen der bislang letzte „richtige“ Auftritt des 23-Jährigen. „Es gab Momente, wo ich durchhing, aber ich habe mir immer wieder gesagt, ich bin froh, dass Trainer Uwe Bender mir die Chance gibt, dabeizusein, und ich versuchte, mich auch ohne Wettkampfpraxis technisch und physisch zu steigern“, so Malte.

In Sarasota haben er und sein Kompagnon René Stüven (RV Emscher Wanne-
Eickel/Herten) rund um die Uhr Bereitschaft: „Unsere Aufgabe ist es, die ganze Zeit im Training an der Strecke einsatzbereit zur Verfügung zu stehen. Wir sind nur für die anderen Boote da.“

Julia Leiding (23) vom Rostocker Ruder-Club bildet schon die gesamte Saison über mit Carlotta Nwajide (22/Hannover) ein „Paar“. Die beiden Youngster, bereits 2012 in Plovdiv gemeinsam Junioren-WM-Dritte im Doppelzweier, starteten 2017 nie ohne einander, wurden Vierte der EM und (im Doppelvierer) beim Weltcup in Poznan. Hinzu kam, dort wieder zu zweit, Platz zehn beim WC in Luzern.

Das Duo Leiding/Nwajide hat sich für Sarasota viel vorgenommen. „Wir sind in der Vorbereitung rudertechnisch viel besser zusammengekommen, haben entscheidende Schritte machen können. Zudem fühle ich mich so fit wie nie. Deshalb wollen wir ins A-Finale und nicht bloß ganz gut mitfahren, sondern vor allem die Konkurrenten, die beim Weltcup in Luzern im B-Finale vor uns lagen (Italien, Griechenland, Tschechien – d. Red.), diesmal hinter uns lassen“, sagt die Niedersächsin.

Auch sie befinde sich „in einem sehr guten Zustand“, versichert Julia und ergänzt: „Das A-Finale ist unser 105-Prozent-Ziel. Sollten wir das schaffen, wäre das phänomenal. Dafür müssen wir aber über uns hinauswachsen.“

Und sehr schön formuliert die Rostockerin, worauf sich ihr Optimismus gründet, dass das erreicht werden kann: „Weil wir uns im Boot gegenseitig den Rücken frei halten und wie eine Fahrradkette ineinander übergehen.“

Autor: Peter Richter/NNN – Originalartikel

Ruderer verteidigen Vereinspokal in Frankfurt/ Oder

Jedes Jahr im September treffen sich die Master-Ruderer aus Deutschlands Nordosten in Frankfurt, um auf der Oder die besten Doppelvierer auf der Langstrecke zu ermitteln.
Bei optimalen Bedingungen starteten in diesem Jahr 4 Stralsunder Doppelvierer.

Den Anfang machten die Männer. In der bewährten Besetzung Christian Loßmann, Stefan Heinrich , Maik Damman und  Uwe Westphal mit Steuerfrau Annette Thom erreichten sie nach 17,8 km wie im letzten Jahr einen hervorragenden 2.Platz hinter den seit Jahren ungeschlagenen Ruderern von der  RG Grünau. Anschließend starteten die Frauen,( Barbara Ahlhaus, Silke Leibelt, Arlette Deutsch, Silke Rades mit Steuerfrau Sabine Moche) die nach 8,8 km hinter den überragenden Ruderinnen vom Spree-Ruderclub Köpenick auch einen sehr guten 2. Platz belegten. Um den Vereinspokal für den besten Verein zu verteidigen , fehlte jetzt nur noch eine vordere Platzierung des Mix-Bootes. Ebenfalls mit Steuerfrau Annette Thom erreichte die neu zusammengestellte Mannschaft mit Jana Schröder, Jan Koch, Ralf Schröder und Simone Loßmann nach 8,8 km einen guten 6.Platz im vorderen Mittelfeld. So ging der Vereinspokal zum dritten Mal in Folge an die Stralsunder Ruderer.

Hervorzuheben ist auch die Leistung des zweiten Frauenbootes, das den Rudersport unter  Trainer Wolfgang Brandenburg erst seit einem halben Jahr betreibt. Manuela Conedera, Claudia Hinze, Anna Szopieray und Ronny Planke erreichten bei ihrer ersten, aber sicher nicht letzten Regatta einen beachtlichen 6. Platz.
Ein Teil der erfolgreichen Ruderer begab sich gleich am nächsten Tag auf Wanderfahrt:
von Frankfurt mit dem Ruderboot zurück nach Stralsund.
Alle Ruderkameraden hoffen auf einen Herbst ohne heftige Stürme und einen milden Winter.
Denn obwohl die Sportler wissen, dass die Erfolge im nächsten Jahr vom kontinuierlichen Training auf dem Ergometer und im Kraftraum abhängen- auf dem Wasser ist es eben doch am schönsten.