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Landesruderverband MV Posts

Erfolgreicher Auftakt in Lübeck

Am 27. und 28.04. fand in Lübeck die 52. Jungen und Mädchenregatta statt. An zwei Tagen, welche vom Wetter nicht unterschiedlicher hätten sein können, durften die Kinder und Jugendlichen der Schweriner Rudergesellschaft, auf verschiedenen Wettkampfdistanzen Ihr Können beweisen.

Am Samstag ging es bei Sonnenschein und leichtem Nebel für die potentiellen Teilnehmer des Bundeswettbewerb 2019 auf die Langstrecke. Hier starten die Kinder zwischen 12 und 14 Jahren einzeln und mit einem kurzen zeitlichen Abstand auf eine 3.000m lange Strecke. Es gilt das davor gestartete Boot einzuholen. Gleichzeitig gilt es dem folgenden Boot davon zu fahren.

Jostain startete im Einer der 14-jährigen Jungen und belegte in seiner Abteilung den 1. Platz. Emil erreichte bei dem 14-jährigen Leichtgewichts-Jungen den 3. Platz.

Philipp und Flint erreichten im leichten Doppelzweier der 13-Jährigen den 2. Platz.

Birk und Antonia fuhren jeweils auf Platz 2.

Jostain

Nach der Langstrecke durften die Junioren der Altersklasse B über 1.000m starten.

Hier siegten Tania und Luca in Ihren Rennen deutlich.

Bei inzwischen fast sommerlichen Temperaturen wurde die Strecke für die 500m Distanz vorbereitet. Hier siegten die Schweriner Jungs in Ihren Rennen. Tania erkämpfte sich einen tollen 2. Platz.

Am Nachmittag starteten Sascha und Julian bei den Junioren der Altersklasse A im Zweier. Auf Grund der langen Wettkampfpause von einem Jahr von Sascha und der kurzen Vorbereitung von 5 Wochen galt es das Können und die Leistungsfähigkeit in der Leistungsgruppe 3 zu beweisen. Unter den Augen der inzwischen extra angereisten „Kleinsten“ Sportler, welche nachmittags von Sascha und Julian betreut und ausgebildet werden, siegten die beiden deutlich mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung vor dem 2. Platzierten Boot.

Den Abschluss bildeten Birk und Antonia im Einer. Birk sorgte noch für Aufregung, da er bei der Rennvorbereitung auf dem Wasser kenterte. Trotz des Missgeschicks zog er schnell trockene Sachen an und stieg wieder in sein Boot und fuhr auf Platz 2 in der nächsten Abteilung.

Antonia erkämpfte sich bei nun starken Gegenwind ebenfalls den 1. Platz.

Das war ein gelungener Auftakt für den 1. Regattatag. Neun erste, fünf zweite und ein dritter Platz machten Lust auf mehr.

An Tag 2 war es dann regnerisch und mit maximal 8 Grad kalt und sehr ungemütlich.

Am zweiten Regattatag starteten dann alle Sportler über 1.000m. Luca holte sich in strömenden Regen in einem spannenden Rennen den 1. Platz. Emil erkämpfte sich einen tollen 2. Platz.

Unser Duo Philipp und Flint mussten dieses Mal getrennt jeder für sich starten. Flint fuhr in seiner Abteilung auf Platz 4, Philipp auf Platz 2.

Tania fuhr in Ihrem Rennen deutlich vor dem Feld auf Platz 1.

Philipp und Flint mussten nun wieder als Duo ein zweites Mal auf diese Distanz. Sie siegten in Ihrem Rennen deutlich.

Birk erreichte mit seinem Zweierpartner deutlich den ersten Platz und im Mixvierer – hier sitzen Jungen und Mädchen zusammen im Boot, den 4. Platz.

Antonia fuhr im leichten Mädchen Vierer auf Platz 4 und im leichten Mädchenzweier auf Platz 1.

Somit erreichten die Kinder und Jugendlichen der Schweriner Rudergesellschaft am ersten „großen“ Wettkampfwochenende:

14 x Platz 1

7 x Platz 2

2 x Platz 3

2 x Platz 4

Herzlichen Glückwunsch allen Sportlern!

Ein gelungener Auftakt für den neuen Trainer Rene Flaschmann, welcher auf die guten Leistungen seines Vorgängers Joachim Dreifke aufbauen konnte.

Jetzt geht es in 3 Wochen nach Rüdersdorf zur Frühjahrsregatta. Dort heißt es an die Erfolge anknüpfen.

Frühjahrsregatta in Berlin Grünau

Aurelia-Maxima Katharina in Grünau (Foto: Janzen)

Nicht nur in Köln und Fürstenwald waren die Sportler des Rostocker Ruderclub dieses Wochenende vertreten, sondern auch an der altehrwürdigen Regattastrecke in Berlin Grünau. Aurelia-Maxima startete dort im Juniorinnen B Einer über 1 500 m gleich viermal. Bei allen Rennen überquerte sie auch die Ziellinie als erste und konnte so u.a. Ruderinnen aus Potsdam, Dresden, Magdeburg und Berlin schlagen.

Text: RRC

Ein Wochenende – 4 Regatten

Das Wochenende vom 12. – 14.04. war für viele Ruderer des RRC ein spannendes, denn es wurde auf 4 Regatten um Medaillen, Pokale aber auch Startplätze in Großbooten gekämpft.

Zu den Regatten in Berlin-Grünau und der Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Köln findet Ihr eigene Artikel.

Ebenfalls auf der Regattabahn in Köln Fühlingen. fand die Leistungsüberprüfung der Junioren und Juniorinnen A statt. In Ihrem ersten A-Junioren Jahr mussten sich hier Mathilda und Philip jeweils im Zweier ohne gegen die teilweise ein Jahr älteren Konkurrenten behaupten. Philip konnte mit seinem Schweriner Partner im E-Finale den 2. Platz erkämpfen. Mathilda schaffte es zusammen mit Ihrer Berliner Partnerin sogar ins A-Finale, in dem 2 weitere LRV-Boote waren. Ein starkes Mannschaftsergebnis. Der dritte Platz war eine sehr gute Leistung, gerade auch auf dem steinigen Weg sich für internationale Ereignisse zu qualifizieren.

Mathilda bei der Siegerehrung (links). Foto: Kitzmann

Auch auf der Langstreckenregatte in Fürstenwald war der RRC vertreten. Axel und Rosi kämpften zusammen mit den Ruderrecken von der HSG und aus Neuruppin im Gig-Doppelachter auf der Langstrecke um jede Sekunde. Und die Kiste lief! Mal wieder wurde in der Altersklasse D der Standard gesetzt und souverän gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch an alle aktiven Sportler und auf ein schönes Ruderjahr 2019.

Text: Kitzmann/RRC

Anpaddeln

Am 13.04.2019 fand die traditionelle Wassersaisoneröffnung mit dem „Anpaddeln“ im Wassersportverein statt. Die Ruderer, die Kanuten und die Drachenbootsportler holten ihre Boote raus und machten eine Ausfahrt auf dem Zierker See. Das Wetter zeigte sich von seiner kühlen aber sonnigen Seite. Nach dem Anpaddeln wurde noch in geselliger Runde gegrillt und die Kinder erfreuten sich am Lagerfeuer mit dem Knüppelkuchen.

   Bootstaufen „Lieps“ und „Labus“

  Bootstaufe des neuen Ruderbootes


Diesjährige Kenterkönigin wurde Emely Kley. Sie fiel als Erste im März diesen Jahres ins Wasser. Die Wassertemperatur lag bei ca. 6 Grad.

Deutsche Kleinbootmeisterschaften Köln 2019

Mit den Deutschen Kleinbootmeisterschaften begann an diesem Wochenende der Start in die vorolympische Rudersaison. Julia Leiding vom Rostocker Ruderclub hat in den vergangenen Wintermonaten sowohl am Stützpunkt Frauen Skull in Berlin als auch in Trainingslagern in Italien und Spanien viele Bootskilometer absolviert, um auf diesen ersten Saisonhöhepunkt gut vorbereitet zu sein.

Julia Leiding bei den European Games (Foto: DRV)

Ein Sieg im Vorlauf am Freitag gab ihr Selbstvertrauen für die nachfolgenden Rennen auf dem Fühlinger See in Köln. Je ein 2.Platz im Viertel- und Halbfinale sicherten Julia den Einzug in das A-Finale. Mit dem 5.Platz im Finale bestätigte sie das Ergebnis der Einerüberprüfung, die Ende März in Hamburg stattfand. Nach dem Rennen zeigte sich der Schützling von Trainer Rene Burmeister zufrieden mit dem Wettkampfwochenende: „Nachdem ich im vergangenen Jahr krankheitsbedingt abmelden musste, freue ich mich über das Ergebnis. Ich konnte zeigen, dass ich zu den besten deutschen Skullerinnen gehöre.“ Am 11./12. Mai gibt es dann ein erstes Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz bei der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg.

Text: CL/RCC

Foto: DRV

Der RRC in der Presse – Ruderer Stephan Krüger will noch einmal die Meisterkette tragen

Die MV-Elite-Ruderer gehen mit einigen Medaillenkandidaten in die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften von Freitag bis Sonntag auf dem Fühlinger See in Köln. Aber sie haben auch einen herben Rückschlag zu verkraften: Frauen-Riemen-Bundestrainer Sven Ueck hat verfügt, dass sich das gerade erst gebildete Zweier-ohne-Team Frauke Hacker/Christin Stöhner vom Olympischen Ruder-Club Rostock auflöst. Grund war eine rätselhaft schlechte Ergometer-Zeit von Frauke und dass beim sogenannten Vortest ein ebenso unbefriedigender „Auftritt“ von beiden auf dem Wasser folgte. In Köln starten Christin Stöhner, die ihrerseits ein Top-Ergo-Ergebnis vorzuweisen hatte, mit der Potsdamerin Annabel Oertel sowie Frauke Hacker mit Katja Fuhrmann aus Dresden (ohne dass die beiden vorher je zusammen gefahren wären). „Frauke lag vorher bei den Trainingsleistungen unter den ersten Drei. Ich bin enttäuscht vom Bundestrainer, dass er ihr bei ihrem ersten Ausrutscher nicht das Vertrauen schenkt, und auch von der Art und Weise, dass er das der Sportlerin fünf Tage nach dem Test per Mail mitteilt“, redet Olympiastützpunkt-MV-Coach René Burmeister: nicht um den heißen Brei herum. Neben der für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startenden Rostockerin Marie-Louise Dräger, die mit ihren 38 Jahren (sie hat am Donnerstag Geburtstag – herzlichen Glückwunsch!) das Feld der Leichtgewichts-Skullerinnen aufzumischen gedenkt, sollte aus MV-Sicht Stephan Krüger die besten Chancen haben, in Köln ganz vorn zu landen. Der 30-Jährige vom ORC würde sich nur zu gern noch einmal die berühmte Meisterkette mit Brillant-Stern um den Hals hängen lassen. Dieses sowohl vom Material- als auch gerade vom ideellen Wert kostbare Museumsstück trug schon der erste nationale Titelträger im Skiff-Rudern, Achilles Wild, im Jahr 1882. Dieser war für die Stifterin des Preises, die Frankfurter Ruder-Gesellschaft von 1869, am Start – genau wie es heute Stephan Krüger ist. Auf einem der zahlreichen Gold-Plättchen, aus denen die Kette besteht, ist sein Name bereits eingraviert – für den Titel 2015, erobert ebenfalls auf dem Fühlinger See. Am Wochenende wird ein Dreikampf zwischen ihm, der unlängst beim Vortest in Hamburg Zweiter war, dem dortigen Sieger Oliver Zeidler (Donau-RC Ingolstadt) sowie Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg), dem Titelverteidiger von 2017 und 2018, erwartet. Der Vorjahres-Zweite Krüger sagt: „Bei Deutschen Meisterschaften muss man absolut auf den Punkt da sein, da muss alles passen. Olli ist Favorit, aber ich werde versuchen, im Wettkampf an ihn ranzukommen. Und Tim Ole Naske ist auch noch da, den darf man nicht unterschätzen.“ Was auch immer am Sonntag herauskommt, Stephan Krüger will im Gegensatz zur vergangenen Saison, als er den deutschen Doppelvierer anführte, auf Biegen und Brechen in den Einer: „Ich würde in diesem Jahr darum streiten und es wenn nötig auf die Spitze treiben. Ich halte daran fest und will es solange wie möglich* probieren.“ René Burmeister hofft über Dräger und Krüger hinaus, dass auch Julia Leiding (Rostocker Ruder-Club) und Achter-Weltmeister Hannes Ocik (Rostock/Schwerin) im „Zweier ohne“ mit Christopher Reinhardt (RV Dorsten) „auf alle Fälle erst mal das Finale erreichen“. Stöhner/ Oertel traut er ebenfalls zu, dass sie unter die besten Sechs kommen. Zu Frauke Hacker sagt er: „Sie hat alles verloren und jetzt nichts mehr zu verlieren. Es kann nur bergauf gehen. Sie soll da unbekümmert rangehen. Wenn Frauke effektiver rudert, dann passt es wieder.“

Text: Peter Richter/NNN Quelle: https://www.nnn.de/23351602 ©2019

Anklamer Ruderklub startet in den Frühling

Der ARK kann auf einen erfolgreichen vereinsinternen Winterwettbewerb 2018/2019 zurückblicken. Auf der Peene konnte fast den ganzen Winter über gerudert werden.

Den Höhepunkt des Winterwettbewerbs bildeten die traditionelle Fahrt in den Frühling am 20. März und das Anrudern im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung am 30. März 2019. Beim Anrudern wurde zum 2. Mal unser Neuzugang „Moby Dick“ zu Wasser gelassen. Unser Hamburger Gastmitglied Hans-Heinrich Busse hatte uns im Herbst diesen gut erhaltenen, aus Leer (Ostfriesland) stammenden D4x+ der Firma Empacher spendiert. Erste Kleinreparaturen wurden schon durchgeführt, die Taufe ist im Frühjahr 2019 vorgesehen. Obwohl wir ja wahrlich über genügend Boote verfügen, stellt die Neuanschaffung eine echte Bereicherung für unseren Bootspark da, handelt es sich doch um einen 1 m breiten unsinkbaren und mit Abdeckungen versehenen Doppelvierer.