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Landesruderverband MV Posts

Drei Tage wehte der Dannebrog auf der Warnow

Vom 24. August bis zum 27. August weilten Gäste aus Dänemark im Bootshaus des Rostocker Ruderclubs: neun Ruderinnen aus Kopenhagen – die meisten vom Hellerup Dameroklub.
Am Freitag ruderte die Gruppe bei gutem Wetter zum Schnatermann, nahm dort einen Imbiss und ruderte dann zurück zum RRC-Bootshaus. Am Abend folgte ein Ausflug in die Rostocker Innenstadt.

Ausfahrt zum Schnatermann am Freitag (Foto: Druckrey)

Am Sonnabend sicherten drei Ruderkameraden nach dem Frühstück den Transfer der Gruppe nach Kessin zum ORC. Beim Olympischen RC wurden die „Bützow“ und die „Challenge Day“ ausgerüstet und es folgte eine Ruderfahrt nach Schwaan mit Pausen in Papendorf und unter der Schwaaner Eisenbahnbrücke.

Die dänichen Ruderinnen genossen die Zeit an der Ostseeküste (Foto: Druckrey)

In Schwaan wurde das Quartier im Ausbildungszentrum Bützower Strasse aufgebaut und am Nachmittag bis Werle bei Schwaan mit Eispause auf dem Campingplatz gerudert. Abendessen gab es im Deutschen Haus nahe der Kirche. Die Auswahl für Essen und Trinken und der gute Geschmack fanden Anklang bei den dänischen Ruderinnen.
Der Sonntag lief routiniert ab. Zurückrudern zum ORC. Boote einlagern und die Reste der beiden Frühstücke als Picknick essen. Diesmal dann mit dem Transfer direkt zum Fährkai im Überseehafen.
Dank an Dagmar und Hans für die Bereitung des Frühstücks am Freitag und Sonnabend.

Das Gruppenfoto darf natürlich nicht fehlen (Foto: Druckrey)

Text: Wolfgang Krutzke
Fotos: Hans Druckrey

Aktuelles Juli-August 2017


Bornholm – im Hintergrund die Festung Hammerhus
Bornholm – im Hintergrund die Festung Hammerhus

Im August 2017 haben sich sieben Ruderer, darunter die ARK-Gastmitglieder Uta und Ute, auf den Weg gemacht, die kleine dänische Ostseeinsel Bornholm zu umrunden. Mit zwei in Rønne geliehenen Inriggern sind sie an den Start gegangen. Am ersten Tag machte Ihnen der Wind noch einen Strich durch die Rechnung. Bei Windstärke 5 und gut einem Meter hohen Wellen, konnten die Boote nicht ablegen. Aber schon am nächsten Tag hatte das Wetter ein Einsehen und der Wind beruhigte sich. So ist es in den nächsten 2,5 Tagen gelungen, die 110 km zu bewältigen und die hübsche Insel zu umrunden.


Am Wochenende 18.-20. August 2017 nahmen die Anklamer Ruderkameraden Christine und Andreas zum 7. Mal gemeinsam an der traditionellen Hiddenseefahrt mit Fahrtenleiter Wolfgang Krutzke teil.


Als neues Gastmitglied begrüßen wir herzlich Karsten Schacher, seit 20 Jahren aktiver Wanderruderer beim Frankfurter Ruder-Club von 1882 e.V. Seine erste Tagesfahrt machte er mit den Anklamer Ruderkameraden am 12. August 2017 zum Karniner Brückenfest.


Die für den Zeitraum 22.-30. Juli 2017 geplante Wanderfahrt „Vorpommersche Boddenlandschaft“ erhält das Prädikat ‚Adventure extreme‘ – Extreme Freude über die km-reichen ersten drei Tage, extrem schneller Zeltaufbau wegen Unwetter mit extremer Mückenschlacht im Hafen Barhöft sowie extremer Wind und Dauerregen in Stahlbrode mit fluchtartigem Zeltabbau und extrem schnellem Verladen unseres Inriggers … Somit war die Fahrt, die für unsere sieben Ruderkameraden aus Anklam und Birkenwerder am Abend des 21. Juli so schön begann, bereits am 26. Juli aufgrund langanhaltender, äußerst widriger Witterungsbedingungen vorzeitig beendet. 

Unsere erfolgreichen drei Tagesetappen:

1. Ribnitz – Fuhlendorf, 2. Fuhlendorf – Barhöft, 3. Barhöft – Stahlbrode


Auf dem Landeswanderrudertreffen Anfang Juli 2017 wurde der Anklamer Ruderklub als Sieger des Landeswanderruderwettbewerbs 2016 mit dem Wanderruderpokal ausgezeichnet.


Am Wochenende 7.-9. Juli 2017 lud die SANA-Sportgemeinschaft Rügen e.V. zum Landeswanderrudertreffen MV 2017 nach Zittwitz ein. 40 Ruderkameraden aus 12 Vereinen waren der Einladung gefolgt und erlebten ein perfekt durchorganisiertes Ruderwochenende auf Deutschlands größter Insel. Die kulinarischen Leckereien, der Besuch des Baumwipfelpfades in Prora und das gemeinsame Gruppenfoto aller Teilnehmer auf dem Kleinen Jasmunder Bodden – fotografiert per Tele vom Baumwipfelpfad – wird allen ganz besonders in Erinnerung bleiben. Allen Organisatoren und Helfern um die Fahrtenleitung mit Frank Lieberwirth und Wilfried Liedtke ein großes Dankeschön! … zum Video


Helle Stimmung bei dunklem Wasser

Ruderboot im Vollmondlicht.
SRG-Ruderboot im Vollmondlicht.

Rudern bei Vollmond: Martin Deimel hatte zu einer Ruderausfahrt bei Vollmond am Info-Brett aufgerufen. 7 Ruderinnen (Hannelore Dorenkamp, Edda Gerusel, Doris Kröpelin, Marion Link, Heidemarie Otto, Kirstin Pingel, und Ute Sadewasser) sowie 3 Ruderer (Wolfgang Dorenkamp, Siegfried Sköries und Hanning Wüsthoff) waren seinem Ruf gefolgt.

11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Eigentlich eine beschämende Tatsache bei ca. 360 Mitgliedern. Aber die fehlenden 349 haben viel versäumt! Nunmehr wissen alle, wie schön und gesellig diese Fahrt war, und sie werden 2018 sicherlich dabei sein wollen. Warum?

1. war es ein schöner lauer Sommerabend ohne Regen auf dem Reppin unterhalb des Friedrich Wilhelm Turms.

2. war es gut zu ruderndes Wasser.

3. war es ein Erlebnis, bei Vollmond in gut beleuchteten Booten zu rudern. Steuerleute mussten natürlich gute Kenntnisse der Bojenpositionen in der Dunkelheit haben.

4. war es eine prächtige Stimmung mit viel Gelächter bei einer Vielzahl von mitgebrachten Snacks und Getränken.

Also: 2018 mitgemacht!

Bilder: Doris Kröpelin, Ute Sadewasser

Trainingslager Weißensee

Julia im Trainingslager (Foto: privat)

Vor 10 Tagen sollte es für mich wieder mit der Frauen Skull Nationalmannschaft ins Trainingslager nach Weißensee, Österreich gehen. Dort werden wir 17 Tage lang jede Menge Ruderkilometer, Minuten im Kraftraum und auf dem Rad verbringen. Dabei fehlen darf natürlich nicht ausreichend Gymnastik und Physiotherapie.
Hier direkt am Weißensee, umgeben von Bergen lässt es sich besonders gut trainieren. Ideale Wasserbedingungen und eine top Unterbringung lassen die Trainingstage wie im Flug vergehen. Das eine oder andere Abenteuer auf dem Rad (nach einem Gewitter mit mehr als 30 umgestürzten Bäumen) ließ auch nicht auf sich warten. Wenn wir mal nicht trainieren genießen wir die Sonne auf den Liegen direkt am Steg mit einem kleinen Eis und schwimmen eine kleine Runde im See.

Text: J. Leiding

Nachwuchsruderer tauschen Boot gegen Wanderrucksack

Nach der Premiere im Vorjahr ging es in der letzten Woche zum zweiten Mal für unsere Stralsunder Ruderer zum Wandern in die Berchtesgadener Alpen. Mit dabei waren Benno Petersen, Christoph Koos, Felix Kopplin, Jonas Rüprich, Ole Klepin und Hagen Petersen sowie die Betreuer Uwe und Anne Breitsprecher und Roland Petersen.
Bereits am ersten Tag stand der Aufstieg auf die Reiteralm mit dem Reiter Steinberg (2.060 m) auf dem Programm. Nach einigen Kletterpartien auf dem Böslsteig folgte der einfachere aber umso längere Abstieg über die Neue Traunsteiner Hütte, den Wachterlsteig und Taubensee.

Am nächsten Tag führte der Weg durch das Klausbachtal hinauf zum Hirschbichl und weiter auf die in Österreich gelegene Litzlalm. Insbesondere der hervorragende Kaiserschmarrn bleibt hier sicherlich allen in guter Erinnerung.
Das nächste Highlight wartete am dritten Tag auf die 9-köpfige Gruppe. Vom Parkplatz Hinterbrand ging es über das Stahlhaus auf das Hohe Brett (2.340 m). Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch und einigen Fotos verlief der abwechslungsreiche Weg weiter über Schneefelder, gut gesicherte Kletterstellen und viel Geröll in Richtung Tal.
Auf Grund der sich häufig ändernden Wetterprognosen mussten alle weiteren Touren sehr kurzfristig geplant werden. So ging es beispielsweise noch auf den Grünstein (1.304 m) und in die Almbachklamm. Eine Laufeinheit rund um den Hintersee sowie die Besichtigung von Schloss Hellbrunn in Salzburg sorgten für weitere Abwechslung.

A.B.

Landeswanderrudertreffen 2017 ist Geschichte

Alle Teilnehmer des Landeswanderrudertreffens (Foto: SANA-SG Rügen)

Am Juli-Wochenende vom 7. bis 9.7. fand in Bergen-Zittwitz das Landeswanderrudertreffen 2017 mit ca. 40 Teilnehmern statt. So ein Verbandstreffen der Ruderer hat folgende Ziele:
1. Kennenlernen der Teilnehmer untereinander
2. Erfahrungs- und Informationsaustausch
3. Kennenlernen des Veranstaltungsorts und seiner Umgebung
4. Motivationsschub für die Verantwortungsträger, wieder ein Jahr weiter zu machen.
5. Aufmerksamkeit in der Region und im Land erregen.

Der Rostocker Ruderclub war mit sieben Teilnehmern vertreten. Der Kleine Jasmunder Bodden konnte trotz einer frischen Brise gut berudert werden und am Sonntag wurde sogar Spitzer Ort bei Lietzow erreicht.

Der Kleine Jasmunder Bodden gehört zu den Nordrügener Bodden und ist ein Randgewässer der südlichen Ostsee innerhalb der Insel Rügen. Er ist rund 7 Kilometer lang und maximal 5 Kilometer breit mit einer Fläche von 28,4 km².

Die Wasserfläche ist im Norden von der Halbinsel Jasmund, im Osten von der Nehrung der Schmalen Heide und im Süden vom Hauptteil der Insel Rügen, dem Muttland, begrenzt. Im Nordwesten existiert bei Lietzow über einen Ablauf mit Schleuse eine Verbindung zum Großen Jasmunder Bodden. Die Trennung der beiden Bodden erfolgte erst 1869 durch Aufschüttung eines Dammes (Bundesstraße 96 und Bahnstrecke Stralsund–Sassnitz). Durch diesen Damm wurde der Bodden mehr oder weniger ein See. Die Küste des Boddens ist relativ stark gegliedert, so ragt im Südwesten die Halbinsel Pulitz weit in den Bodden. Das Wasser des Kleinen Jasmunder Boddens ist kaum salzhaltig, da keine direkte Verbindung mehr zur Ostsee besteht. Der Bodden gilt als sehr fischreich und ist bei Anglern und natürlich den Ruderern äußerst beliebt.

Als Highlight wurde eine Fahrt zum Baumwipfelpfad Prora gestaltet. Hier wurden die 80 Höhenmeter auf den vorgegebenen Wegen erklommen und auf dem Turm die Aussicht über den südlichen Teil Rügens genossen. Allerdings wird auch durch solche Anlagen die Natur geschädigt, denn an den Wurzeln beschädigte Bäume gehen erst nach 15 Jahren ein.

Baumwipfelpfad Prora (Foto: Christine Zornow (Heringsdorf))

Am Sonntag konnte der gesamte Bodden berudert werden. Nach der Rückkehr wurden die Boote geputzt und die Anklamer Boote verladen. Zum Abschied gab es Kaffee und Kuchen. Dank an die SANA-SG für die Klasse-Organisation.

Text: W. Krutzke

Rudern gegen Krebs 2017

Gruppenbild der RRC Ruderer beim „Rudern gegen Krebs“ (Foto: RRC)

Am 08. Juli 2017 fand in Neuruppin die 10. Jubiläumsveranstaltung der Benefitzregatta „Rudern gegen Krebs“ statt. Mit dabei waren jeweils ein Frauen- und ein Männervierer aus Rostock. Vom RRC gingen Ann-Dominique Scheiber, Wiebke Hahne, Pauline Heidemann und Gina Neureither an den Start. Ebenfalls vom RRC startete Marten Maack in einer Renngemeinschaft mit den Ruderkameraden Hannes Kornmesser, Sebastian Schaefer und Julian Da Cunah von der HSG.
Bei der Regatta, die vom Neuruppiner Ruder Club ausgetragen wurde, fuhren 105 bunt gemischte Teams aus Sportbegeisterten, erfahrenen SportlerInnen, Ruderneulingen, ehemaligen SportlerInnen, Kindern, Junioren und sogar aus einigen KrebspatientInnen über 430m um die Medaillen. Im Vordergrund stand neben dem Sport vor allem der gute Zweck.
Sämtliche Einnahmen dieser Regatta gehen an die Stiftung Leben mit Krebs. So auch die Meldegelder unserer beiden Vierer-Mannschaften, welche die Stadt Rostock für uns übernahm. Diese großzügige Unterstützung ermöglichte uns die Teilnahme an dieser besonderen Regatta. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister herzlich bedanken!
Ein sportliches Highlight der Regatta war die Austragung des Städtepokals zwischen der Hansestadt Rostock und der Kreisstadt Neuruppin. In beiden Rennen gab es tollen Sport und knappe Zieleinläufe zu sehen. Die gute Partnerschaft der beiden Städte wurde durch die gleiche Verteilung des Erfolgs in diesem Wettkampf deutlich – Der Rostocker Frauenvierer erruderte Gold, unsere Männer erreichten das Ziel knapp hinter dem Neuruppiner Vierer.
Insgesamt verbrachten wir ein schönes und sonniges Wochenende in Neuruppin. Von der Stadt sowie vom Neuruppiner Ruderclub wurden wir sehr freundlich empfangen und untergebracht. Wir freuen uns auf weitere, gemeinsame Sportereignisse!

Der Studentendoppelvierer des RRC (Foto: RRC)

Rudern gegen Krebs

Am 08. Juli 2017 fand in Neuruppin die 10. Jubiläumsveranstaltung der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ statt. Mit dabei waren jeweils ein Frauen- und ein Männervierer aus Rostock, mit SportlerInnen von uns, der HSG Uni Rostock, und dem RRC.

Bei der vom Neuruppiner Ruder Club ausgetragenen Regatta fuhren 105 bunt gemischte Teams aus Sportbegeisterten, erfahrenen SportlerInnen, Ruderneulingen, ehemaligen SportlerInnen, Kindern, Junioren und sogar aus einigen KrebspatientInnen über 430m um die Medaillen. Im Vordergrund stand neben dem Sport vor allem der gute Zweck.

Sämtliche Einnahmen dieser Regatta gehen an die Stiftung Leben mit Krebs. So auch die Meldegelder unserer beiden Vierer-Mannschaften, welche die Stadt Rostock für uns übernahm. Diese großzügige Unterstützung ermöglichte uns die Teilnahme an dieser besonderen Regatta, wofür wir uns an dieser Stelle bei der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister herzlich bedanken!

Nach dem Rennen des Städtepokals der Männervierer der Rostocker Mannschaft: v.l. Tom Spaniel (Steuermann), Hannes Kornmesser, Sebastian Schaefer, Julian Da Cunha, Marten Maack

Ein sportliches Highlight der Regatta war die Austragung des Städtepokals zwischen der Hansestadt Rostock und der Kreisstadt Neuruppin. In beiden Rennen gab es tollen Sport und knappe Zieleinläufe zu sehen. Die gute Partnerschaft der beiden Städte wurde durch die gleiche Verteilung des Erfolgs in diesem Wettkamp deutlich – Für die Rostocker erruderte der Frauenvierer Gold und für die Neuruppiner siegte der Männervierer.

Nach dem erfolgreichen Städtepokal der Frauenvierer der Rostocker Mannschaft: v.l. Gina Neureither, Pauline Heidemann, Wiebke Hahne und Ann Dominique Scheiber

Insgesamt verbrachten wir ein schönes und sonniges Wochenende in Neuruppin. Von der Stadt sowie vom Neuruppiner Ruderclub wurden wir sehr freundlich empfangen und untergebracht. Wir freuen uns auf weitere, gemeinsame Sportereignisse!

Die Mannschaften des Städtepokals nach dem Rennen. Links die beiden Rostocker Mannschaften und rechts die Frauen- und Männermannschaft aus Neuruppin

(BILD – Die Mannschaften des Städtepokals nach dem Rennen. Links die beiden Rostocker Mannschaften und rechts die Frauen- und Männermannschaft aus Neuruppin )

— Sebastian Schaefer

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