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Kategorie: Schweriner Rudergesellschaft

Meldungen der Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.

LRV-Ehrung in Schwerin

Geehrte Ruderinnen und Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Steg der SRG.
Freudensprung: Mecklenburg-Vorpommerns beste Ruderinnen und Ruderer.

Feierstunde auf der sonnigen Terrasse vom Restaurant Ruderhaus bei der SRG: Der Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern hat die erfolgreichsten Ruderinnen und Ruderer der Saison geehrt. Fünf Auszeichnungen gab es für die SRG.

Gut 40 Ruderinnen und Ruderer von mehreren Vereinen im ganzen Land waren zur Sportlerehrung gekommen. Dazu zählten auch die SRG-Sportler Marie Louise Dräger und Hannes Ocik, Paul Thoben und Clemens Jeschke. Sie bekamen vom LRV Pokale und Gutscheine, SRG-Trainer Joachim Dreifke als besondere Anerkennung seiner sportlichen Laufbahn noch eine besondere Erwähnung. Dreifke ist schon im Ruhestand, weil die Suche nach einem neuen Trainer seit fast zehn Monaten aber bislang keinen Erfolg hatte, übernimmt Joachim Dreifke das Kinder- und Juniorentraining zunächst für ein paar Monate weiter. Verein und LRV arbeiten bereits an einem Plan, wie das Training im kommenden Jahr abgesichert werden kann.

Erst gabs die Pokale vom LRV-Präsidium, dann das Pressefoto auf dem großen Steg – und dann ein abwechslungsreiches Grillbüffet vom Ruderhaus. Ein entspannter Abschluss für eine erfolgreiche Saison auf dem Wasser.

Joachim Dreifke, Paul Thoben, Clemens Jeschke, Hannes Ocik, Marie Louise Dräger
Joachim Dreifke, Paul Thoben, Clemens Jeschke, Hannes Ocik, Marie Louise Dräger von der SRG

Erfolge bei Deutschen Meisterschaften

Die erfolgreichsten Ruderinnen und Ruderer aus Mecklenburg-Vorpommern 2018.
Senioren Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Marie Louise Dräger SRG 3. Platz im Lgw. Einer
Frauke Hacker ORC 5. Platz im Zweier ohne
Hannes Ocik SRG 4. Platz im Zweier ohne
Stephan Krüger ORC/Frankfurt 2. Platz im Einer
Malte Daberkow ORC 6. Platz im Zweier
U23 Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Carolin Dold GRC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Christin Stöhner Energie Berlin 1. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Paula Stolzmann ORC 3. Platz Vierer ohne und 5. Platz im Zweier ohne
Benjamin Leibelt SRC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Max John ORC 2. Platz im Vierer mit Steuermann und Achter
Simon Klüter Mannheim 4. Platz im Leichtgewichtsdoppelzweier
Philipp Schröder ORC 6. Platz im Doppelzweier und 5. Platz im Doppelvierer
U19 Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Tori Schwerin ORC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Maike Böttcher GRC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Noreen Junges SRC 3. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Lena Kolwey SRC 3. Platz im Vierer mit Steuermann und 2. Platz im Achter
Paul Toben SRG 5. Platz im Doppelzweier und 4. Platz im Doppelvierer
Hermann Krüger ORC 4. Platz im Doppelzweier und 4. Platz im Doppelvierer
Til Martini ORC 1. Platz im Vierer mit Steuermann und 3. Platz im Achter
U17 Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Daria Arndt ORC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Mathilda Kitzmann RRC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Helen Kath RRC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Jenny Mehlhorn ORC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Emely Nehls (Stm.) RRC 1. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Theo Zankow ORC 1. Platz im Leichtgewichtseiner
Julian Schröder ORC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Philip Jürß RRC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Oliver Holtz RRC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Clemens Jeschke SRG 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Ole Senz (Stm.) RRC 5. Platz im Doppelvierer mit Steuermann
Laura Bibow ORC 4. Platz im Einer B-Finale (10. Platz)

MV-Erfolge International Weltcup/EM/WM

Internationale Rudererfolge für MV-Sportler 2018
Name Verein Platzierung/Bootsklasse
Frauke Hacker ORC 4. Platz Vierer ohne WC Linz/ 9. Platz WC Luzern/ 6. Platz EM
Glasgow
Marie Louise Dräger SRG 7. Platz Lgw. Einer WC Linz/ 3. Platz WC Linz/ 1. Platz WC
Luzern/ EM Krank
Stephan Krüger ORC/Frankfurt 2. Platz Doppelvierer WC Belgrad/ 3. Platz Linz
4. Platz Luzern
Hannes Ocik SRG alle drei Weltcups Gewonnen/ 1. Platz EM Glasgow
Julia Leiding RRC WC Linz Ersatz/ 18. Platz im Einer WC Luzern/
9. Platz im Doppelvierer EM Glasgow
Carolin Dold GRC 5. Platz im Achter U23 WM
Christin Stöhner Berlin/ Rostock 5. Platz im Achter U23 WM
Maike Böttcher GRC 4. Platz im Achter JWM
Lena Kolwey SRC 5. Platz im Vierer mit Steuermann JWM
Noreen Junges SRC 4. Platz im Achter JWM
Max John ORC 4. Platz im Vierer mit Steuermann U23 WM
Simon Klüter Mannheim/ORC Ersatz U23 WM / 1. Platz im Lgw. Einer U23 EM
Tori Schwerin ORC 5. Platz im Vierer mit Steuermann JWM
Til Martini ORC 4. Platz im Vierer mit Steuermann JWM

Firmencup: Feuerwehr-Triple

Ruderer des Feuerwehrteam im blau-gelbem Trikot.
Blau-gelbes Trikot: Ruderer der Berufsfeuerwehr Schwerin.

Die Berufsfeuerwehr Schwerin hat zum dritten Mal in Folge den Firmencup der Schweriner Rudergesellschaft gewonnen. Die Mannschaft war das schnellste von neun Teams, die zur Kollegen-Regatta an den Start gegangen waren. Siegerzeit im Finale: 1:59:71.

Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zu den Vorjahren klein, dafür waren die Witterungsbedingungen in der Schlossbucht ideal: Kaum Wind, kaum Welle, sonniger Himmel.

Ruderteams und Zuschauer erlebten in den Vorläufen darum schon sehr schnelle Rennen mit knapp über zwei Minuten. Das lag vielleicht auch ein wenig am Kaffee, den das Schweriner Nestlé-Werk im Akkord an alle Besucher und Rudersportler ausschenken ließ. Nestlé hatte zum ersten Mal den Kaffee-Part am SRG-Büffet übernommen und die Gelegenheit genutzt sich am Rande der Regatta zu präsentieren. Vielen Dank dafür. Die SRG wiederum hat Dank des Festausschusses für Kuchen, Brötchen, Gegrilltes und alle anderen Getänke gesorgt.

Jede Mixed-Mannschaft ging am Freitag-Nachmittag in drei Rennen an den Start. Beim Firmencup sind gemischte Teams gefragt. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Nestléwerk haben zunächst gut mitgerudert. Auf die geballte Kraft des Feuerwehrteams hatten aber auch sie im Laufe des Renngeschehens dann irgendwann keine Antwort mehr. Auch die ehemaligen Firmencupgewinner vom Ingenieurbüro HTG mussten im Finale schließlich zusehen, wie die Feuerwehr erneut den Sieg errang. Das Team Planet XPress von Planet IC schaffte es auf Platz 2. Die Onliner hatten im Halbfinalezuvor Verletzungspech. Ein Ruderer fiel fürs Abschlussrennen aus. Die Regattaleitung gestattete, dass das Team durch einen SRG-Ruderer ergänzt wird. Dadurch hatte Planet XPress einen leichten Vorteil. Nestlé kam auf Platz drei.

Ein launiger Regattanachmittag, das war der Firmencup 2018. Die Neuauflage im kommenden Jahr erleben dann hoffentlich wieder viel mehr Firmenteams aus Schwerin und Umgebung.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer aus dem Verein, die die Teams trainiert und die Regatta auf dem Wasser und an Land mit betreut haben.

In der Galerie findet Ihr schon viele Fotos von Wolfgang Dorenkamp. Wir erweitern die Galerie in den nächsten Tagen.

PS: Was kommt eigentlich nach Triple? Quaddel?

Firmencup 2018 – Rennen und Zeiten

Vorlauf 1

Platz Zeit Team
1 2:06:49 Expresso
2 2:19:36 Planet Xpress
3 2:39:25 Berg45
Platz Zeit Team
1 2:02:64 Berufsfeuerwehr
2 2:17:88 Treibholz
3 2:30:28 Landgesellschaft

Vorlauf 3

Platz Zeit Team
1 2:14:50 Mehlsackpiraten
2 2:26:91 IBK
3 2:31:24 Menschen machen Energie

Halbfinale 1

Platz Zeit Team
1 2:06:60 Berufsfeuerwehr
2 2:10:56 Expresso
3 2:35:60 Landgesellschaft
4 2:40:23 Berg45
5 2:49:16 IBK

Halbfinale 2

Platz Zeit Team
1 2:17:35 Planet Xpress
2 2:17:84 Treibholz
3 2:28:52 Menschen machen Energie
4 2:32:53 Mehlsackpiraten

Finale B

Platz Zeit Team
1 2:22:88 Berg45
2 2:24:12 Mehlsackpiraten
3 2:36:01 Menschen machen Energie
4 2:36:04 IBK

Finale A

Platz Zeit Team
1 1:59:71 Berufsfeuerwehr
2 2:07:78 Planet Xpress
3 2:11:49 Expresso
4 2:21:29 Treibholz
5 2:24:55 Landgesellschaft

Des war a Gaudi!

Daniel Illmann, vierfacher Europameister der Masters-Ruderer 2018
Daniel Illmann, vierfacher Europameister der Masters-Ruderer 2018

Im Vorfeld zogen dunkle Wolken über die Schweriner Mastersruderinnen und Mastersruderer: drei Ausfälle waren zu verzeichnen, Urlaub, Krankheit und ein Unfall reduzierten das Team auf fünf Ruderinnen und drei Ruderer. Es war unfassbar und kaum zu glauben: Thomas, Kjell und Sebastian blieben zu Hause. Nicht nur ruderische Leistungen fielen damit aus, sondern auch unser Chefkoch. Und jetzt kann ich es ja sagen, lieber Kjell, wir haben das Kochgeschirr nicht mitgenommen, die Fußstapfen waren zu groß, diesen Erwartungen konnte keiner genügen. Sorry.

Unverdrossen fuhren wir los, zur berühmten Olympiaregattastrecke bei München. Und es war wieder einmal eine ganz effizient organisierte Regatta mit pünktlichen Rennabläufen, freien Stegen zum Ab- und Anlegen und sogar einem Livestream, sodass auch die Daheimgebliebenen ganz nah am Geschehen waren. Jeden Abend war die Anlage illuminiert und man konnte die eine oder andere Maß im Bierzelt heben, was wir natürlich nur am letzten Abend machten.

Ein gewisser Personenkult ist an dieser Stelle nicht zu umgehen. Daniel wurde 4x Europameister, im Einer, im Zweier mit Markus, sowie bei den Mixrennen im Vierer und Zweier mit der Kieler Rudergesellschaft. Die Besonderheit des Einerrennens muss hier erwähnt werden, in seinem Rennen wurde er Zweiter, gehörte damit aber zu den sechs besten Zeiten und durfte dann mit diesen Besten noch einmal am Freitagabend ein Rennen fahren. Das war Spannung pur und nichts für schwache Nerven. Und dort wurde er erster, somit ist er wahrhaft Europas schnellster Einerfahrer in seiner Altersklasse. Ganz großer Respekt!!!

Vizeuropameisterin wurde Tessa im Einer, sowie Martina und Antje im Zweier. Tessa gehörte damit auch zu den sechs schnellsten Ruderrinnen und durfte auch noch einmal das Bestenrennen fahren, in dem sie Platz 5 belegte. Die Männer fuhren im Vierer mit Jan und Ralf aus Lüneburg auch einen Zweiten ein. Da dies ja das spontan zusammengestellte Boot war, basierend auf den kurzfristigen Ausfällen, kann man wirklich nur gratulieren.

Manfred schlug sich wacker in seinen Einerrennen, ein 3. Platz war die Belohnung. Sabina fuhr in Renngemeinschaften im Zweier und Vierer dritte Plätze ein.

Der Frauenvierer verharrte dieses Jahr an der Vier, 3x am Start, 3x die Holzmedaille – 4. Platz. Spätestens beim 3. Mal war die Enttäuschung schon zu spüren. Aber es fördert auch ungemeine Motivationskräfte. Da im Winter die Ruderinnen und Ruderer gemacht werden, wird der Winter hart.

Insgesamt war es wieder eine wunderbare Zeit. Wir sind ein tolles Team, es ist ein Gemeinschaftsgefühl, welches absolut durch Vertrauen, Verlässlichkeit, Mut, ganz viel Spass und Witz besteht. Selbst wenn man nicht die Plätze erreicht hat, die man sich in seinem Innersten wünschte, schon alleine das Teamgefühl war die Reise wert. Danke an alle.

Und wie schon unser erfolgreichster Ruderer rief: nach der Regatta ist vor der Regatta.

Bayerische Version: „Scho aloa des Teamgfui“

Im Voafejd zogn dunkle Woiknn üba de Schwerina Mastersruderinna und Mastersrudera: drei Ausfälle warn zua vazeichna, Urlaub, Krankheit und a Unfoi reduzierdn des Team auf fünf Ruderinna und drei Rudera. ’s war unfassbar und kaum zua glam: Thomas, Kjell und Sebastio bliabn zua Heisle. Ned grod ruderische Leistunga fieln damit aus, sondern aa unsa Chefkoch. Und ‚etz konn i ’s jo song, liaba Kjell, mia hom des Kochgeschirr ned mitgnomma, de Fuaßstapfa warn zua grous, desn Eawartunga konnte koana genügn. Soary.

Unvadrossn fuhrn mia los, zua berühmdn Olympiaregattastrecke bei Minga. Und ’s war wieda oamoi a ganz effizeant oaganisierte Regatta mid pünktlichn Rennobläufa, frein Stegn zum Ob- und Olegn und sogar am Livestream, sodass aa de Daheimgebliabane ganz nah am Gschehn warn. Jedn Omd war de Olog illuminiad und ma konnte de a oda andere Maß im Bierzelt hebn, wos mia natürlich grod am letzdn Omd machdn.

A gewissa Personenkult is an dea Stäi ned zua umgehn. Danil wurde 4x Europamoasda, im Oana, im Zwoara mid Markus, sowia bei den Mixrenna im Viera und Zwoara mid da Kiela Rudergsejschoft. De Besonderheit des Oanarennens mua do eawähnt wern, in seim Renna wurde ea Zwoata, gehörte damit aba zua den secks besdn Zeidn und durfte dann mid desn Besdn no oamoi am Freidogomd a Renna fahrn. Des war Spannung pur und nix fia schwache Nervn. Und do wurde ea easta, somit is ea wahrhoft Europas schneista Oanafahra in seina Oidasklasse. Ganz grousa Respekt!!!

Vizeiropameisterin wurde Tessa im Oana, sowia Martina und Otje im Zwoara. Tessa gehörte damit aa zua den secks schneisdn Ruderrinna und durfte aa no oamoi des Bestenrenna fahrn, in am sie Blotz 5 belegte. De Männa fuhrn im Viera mid Jo und Ralf aus Lüneburg aa oan Zwoadn a. Do des jo des sponto zuasammengestäite Boot war, basierend auf den kuazfristign Ausfälln, konn ma wirklich grod gratuliarn.

Manfred schlug si wacka in sein Oanarenna, a 3. Blotz war de Belohnung. Sabina fuah in Renngemeinschofdn im Zwoara und Viera dritte Plätze a.

Da Frauenviera vaharrte dess Joar an da Via, 3x am Start, 3x de Hoizmedaille ? 4. Blotz. Schbadestens beim 3. Moi war de Enttäuschung scho zua spürn. Aba ’s fördert aa ungemeine Motivationskräfte. Do im Winta de Ruderinna und Rudera gemacht wern, werd da Winta hart.

Insgesamt war ’s wieda a wunderbare Zeid. Mia san a bärigs Team, ’s is a Gmoaschoftsgfui, welchs obsolut duach Vatraun, Valässlichkeit, Mut, ganz vui Gaudi und Witz bestäd. Seibsd wenn ma ned de Plätze eareicht hod, de ma si in seim Innersdn wünschte, scho aloa des Teamgfui war de Reise wert. Measse an olle.

Und wia scho unsa eafolgreichsta Rudera rief: noch da Regatta is voa da Regatta

Was für ein Spaß! Wir haben Antjes Text automatisiert mit diesem Bayerisch-Deutsch-Übersetzer gewandelt.

Hannes Ocik: Europameister

Hannes Ocik (SRG) ist Europameister 2018.
Hannes Ocik ist Europameister 2018 (Screenshot: ecs.sportschau.de)

Seit dem Olympiarennen 2016 ungeschlagen: Der Deutschlandachter mit Hannes Ocik von der SRG hat soeben die Europameisterschaften 2018 in Glasgow gewonnen. Ein beeindruckender Sieg mit fast einer Bootslänge Vorsprung. Glückwunsch, Hannes! Viel Erfolg bei der WM. Marie-Louise Dräger hatte sich im Hoffnungslauf stark fürs Finale qualifiziert – aber ein Infekt hat den Start heute verhindert. Gute Besserung!

Für die Zuschauer wirkte der Start des Achters zunächst nicht ganz optimal, da das Boot nicht so gut wegkam, wie die anderen, aber nach gut der Hälfte sahen die Fans und Zuschauer eine der berüchtigten Aufholjagden. Hier in der Galerie ein paar Screenshots vom Livestream der Sportschau (ecs.sportschau.de).

18.8.: Finde-Dein-Team-Tag

Der „Finde-Dein-Team-Tag“ am 18. August um 14 Uhr.

Du hast Rudern gelernt, im Anfängerkurs wars toll, Du hast Dich richtig reingehängt, aber irgendwie hats dann mit dem Weitermachen nicht so geklappt? Du suchst alle, denen es genau so geht, die auch unbedingt wieder ins Boot wollen – und die nicht wissen, dass auch Du Mitruderer suchst?

Du bist ein alter Hase und suchst neue Gelegenheiten, mit frischen Gesichtern gemeinsam aufs Wasser zu gehen?

Du möchtest Dein Ruderwissen auffrischen, Deine Technik verfeinern, Deine Fitness erhöhen?

Du hast dieses eindeutige Verlangen nach den Schweriner Seen, nach Feierabendfahrten, nach Wochenendtouren, nach Mittagsrunden, nach was für Ruderfahrten auch immer?

Dann finde Dein Team. Wir organisieren einen Kennlern-Tag. Rechtzeitig, um in diesem Jahr noch jede Menge Kilometer im Boot machen zu können.

Wenn Ihr aus den Anfängerkursen der vergangenen Jahre seid, wenn Ihr neue oder zusätzliche Gruppen sucht, wenn Ihr seit Jahren in der SRG rudert und noch mehr Gelegenheiten zum Rudern braucht, dann kommt zusammen, bildet Gruppen, Mannschaften, Teams, verabredet Euch zur ersten Fahrt, und macht gleich den nächsten Termin.

Rudern in Schwerin ist sooo schön, aber im Bootshaus könnte noch viel mehr Trubel herrschen. Sorgt dafür, dass die Boote nicht verstauben und die Schlossbucht nicht zuwuchert. Und wenn jede Menge Action am Bootshaus ist, dann verziehen sich hoffentlich auch mal die Maulwürfe. Das wäre also eine Win-Win-Situation für alle (außer die Maulwürfe):

Der „Finde-Dein-Team-Tag“ 2018, am Sonnabend, 18. August, 14 Uhr, natürlich am Bootshaus. Wer macht mit?

Doppelt Gold für Dräger und Ocik

Montage Siegerfotos Marie-Louise Dräger und Hannes Ocik beim Weltcup III in Luzern 2018.
Marie-Louise Dräger (2.v.l.) und Hannes Ocik (2.v.r.) von der SRG holten am Wochenende zwei Gold-Medaillen.

Die dritte Runde im Weltcup war aus SRG-Sicht besonders erfolgreich. In Luzern holten Marie-Louise Dräger im Leichten Einer und Hannes Ocik im Deutschland-Achter Gold. Für den Achter wars ein knapper Sieg gegen die Australier. Für Marie wars ein Start-Ziel-Sieg.

„Es war schon sehr anstrengend, da ich mich auch nicht an die Renntaktik gehalten hatte. Ich wusste, dass ich gut starten kann, danach wollte ich eigentlich mit den anderen Booten mitfahren, aber als ich gesehen habe, dass ich so gut unterwegs bin, habe ich einfach weiter Gas gegeben. Und es hat sich ja gelohnt“, zitiert rudern.de Marie-Louise Dräger.

Der Deutschlandachter ist auch in dieser Weltcupsaison ungeschlagen. Der Vorsprung (5:31:81) auf das Boot aus Australien (5:31:95) betrug gerade mal 14 Hundertstel Sekunden. Die Niederländer fuhren mit 5:33:72 auf Platz drei.

Auch Marie-Louise siegte vor dem australischen Leichtgewichtseiner. Der Vorsprung war deutlich: Marie siegte mit 7:39:21 vor Alice Arch (7:42:77) und Katarzyna Welna aus Polen (7:43:07). Marie-Louise startet seit dieser Saison für die SRG. Wir freuen uns über ihre Goldmedaille und gleichermaßen über den Erfolg des Deutschlandachters!