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Kategorie: Allgemein

Medaillenregen bei den Jugendsportspielen

Medaillenregen beim RRC (Foto: RRC)

Am ersten Wettkampftag galt es für die Kinder, sich auf der Langstrecke zu beweisen. Vor und nach dem langen Kanten gingen die Junioren jeweils zur 1.000m Strecke an den Start. Bei sonnigem und warmen Wetter haben sich die 300 Teilnehmer spannende Wettkämpfe geboten und die Qualifizierungen für den Bundedwettbewerb unter sich ausgetragen. Heute geht es dann für alle auf die Kurzstrecke.

Nur noch eine Woche

…bis zu den 14. Jugendsportspielen und dem Landesentscheid der Kinder für MV, Bremen und Hamburg.
Unsere Helfer bereiten alles auf Hochtouren vor und freuen sich auf Euch!

Wenn Ihr Euch bereits jetzt das Meldeergebnis und weitere Hinweise anschauen wollt, schaut doch mal auf den Blog von RudernInRostock.
Dort werdet Ihr am Wettkampfwochenende auch die Ergebnisse finden. Mehr Infos gibt es hier.

59. Internationale Ratzeburger Ruderregatta

Traditionell findet am ersten Juniwochenende die Internationale Ratzeburger Ruderregatta statt. Für den RRC ging am Sonntag Julia Leiding im Frauen-Einer an den Start. Im Vorlauf konnte sie das gesamte 8-Boote-Feld auf Distanz halten und fuhr mit der schnellsten Vorlaufzeit aller Athletinnen über die Ziellinie. Im Finale traf Julia dann unter anderem auf Olympiasiegerin Julia Lier, sowie Marie-Louise Dräger, die inzwischen für Schwerin startet. Nach verhaltenen 1000 Metern kam Julia im besser in Fahrt und konnte auf dem letzten Teilstück dicht an die beiden führenden Boote heranrudern. Innerhalb von 1,5 Sekunden überquerten die ersten drei Boote die Ziellinie, Platz 3 hieß es am Ende für die RRC-Sportlerin. Nach einigen Rückschlägen am Anfang dieser Saison zeigten sich Julia und ihr Trainer Rene Burmeister zufrieden mit dem Rennausgang. „Julia hat die besprochenen Aufgaben gut in beiden Rennen umgesetzt und eine starke zweite Rennhälfte abgeliefert“, freute sich der Coach.

Text: RRC

Interview mit K. Köster auf mv-sport.de

„Endlich die lang ersehnten Schwielen an den Händen…“

Kati Köster, Vorsitzende des Rostocker RC von 1885, über die bisherigen rudersportlichen Wochen 2018, die kommenden internationalen Regatten, den Ruder-Nachwuchs beim RRC, die Ruder-Bedingungen in Rostock  und die Ambitionen von RRC-Ruderin Julia Leiding.

Interview

Frage: Vier sportliche Monate liegen hinter uns. Welche Veranstaltungen im Rudern standen schon auf dem Programm? Wer konnte besonders beeindrucken?

Kati Köster: Unsere Rudersaison begann am 24. März mit dem Stegeinsatz. Seitdem kamen bereits alle Mitglieder auf ihre Kosten. Die Breitensportler starteten beim ersten 50 Kilometer-Langstrecken- Cup und holten dort die ersten lang ersehnten Schwielen an den Händen.

Unsere Kids waren bereits zur Langstrecke im Nachbarverein in Kessin, dem Olympischen Ruderclub Rostock. Dazu kamen die Regatten in Lübeck und Rüdersdorf, bei denen auch unsere Jüngsten endlich die erste Wettkampf-Luft schnuppern konnten.

Die Wanderruderer unternahmen jüngst ihre Pfingstfahrt auf der Oberwarnow. Bei den Spitzen-Sportlerinnen bzw. -Sportlern wird der Rostocker Ruderclub auch in dieser Saison durch Julia Leiding vertreten. Sie stellte ihr Können bereits auf der Langstrecke in Leipzig bei der ersten nationalen Kaderüberprüfung mit dem sechsten Platz unter Beweis. Zur anschließenden Kleinbootüberprüfung musste Julia leider krankheitsbedingt abmelden.

Frage: Was sind die Höhepunkte in den kommenden Monaten?

Kati Köster: So wie die Ruder-Saison auch in den vergangenen Monaten für alle etwas parat hielt, wird es auch bis zum Ende der Rudersaison weitergehen. Im Bereich des Spitzen-Sportes müssen wir für Julia derzeit noch die Daumen drücken, weil sie durch ihren krankheitsbedingten Ausfall aktuell nicht für die Nationalmannschaft nominiert ist.

Für unsere Kids ist der nächste Höhepunkt der Landesentscheid als Qualifikation zum Bundeswettbewerb. In diesem Jahr richten wir als Rostocker Ruderclub diese Regatta in Kooperation mit dem Landessportbund und der Hansestadt Rostock als Landesjugendsportspiele für die Bundesländer Mecklenburg- Vorpommern, Hamburg und Bremen aus.

Mit einer erwarteten Teilnehmerzahl von fast 300 Aktiven ist die Ausrichtung dieser Regatta für den ganzen Verein ein Highlight. Der Bundeswettbewerb selbst ist dann natürlich das große Ziel für die Kinder. In diesem Jahr reist die Trainingsgruppe dazu nach München an die Olympiastrecke von 1972.

Unsere Studenten werden ihre Deutschen Hochschulmeisterschaften im Juli in Brandenburg auf dem Beetzsee absolvieren. Dort starten sie zwar nicht als Rostocker Ruderclub, sondern als Universität Rostock, vertreten jedoch mit Booten und Skulls die Vereinsfarben.

Und bereits am kommenden Wochenende fahren unsere Wanderruderer nach Stralsund zum diesjährigen Landeswanderrudertreffen.

Frage: Wie beurteilen Sie das internationale Ruder-Geschehen 2018?

Kati Köster: Hannes Ocik ist zurzeit mit seinen Olympia- und WM Erfolgen der erfolgreichste Ruderer in M-V. Durch die Unterstützung des Bundes, des Landes und der Hansestadt bestehen im Landesleistungszentrum in Rostock zudem auch für den Nachwuchs aus M-V tolle Trainingsbedingungen.

Es ist in den letzten Jahren schwieriger geworden, den Nachwuchs dauerhaft für den Leistungssport zu begeistern. Rudern als Ausdauersportart erfordert erhebliche Trainingsumfänge, wenn man langfristig erfolgreich sein will. Dazu kommt, dass die Ausbildung oder das Studium mit dem Sport vereinbart werden muss. Zum jetzigen, noch frühen Zeitpunkt der Saison ist es schwierig die Leistungen im internationalen Vergleich einzuschätzen. Das erste internationale Aufeinandertreffen in 2018  ist der Weltcup in Belgrad vom 1. bis 3. Juni. An diesem ersten von drei Weltcups nehmen noch nicht alle führenden Ruder-Nationen teil, der Deutsche Ruder-Verband testet verschiedene Bootsbesetzungen, um die Mannschaften  zur Weltmeisterschaft im September zu selektieren.

Letzte Frage: Wie steht es derzeit um die Ruder-Talente beim RRC?

Kati Köster: Unser erfolgreichstes Talent ist leider nicht so in der Saison angekommen, wie wir es uns für sie erhofft haben. Julia Leiding ist jedoch eine äußerst disziplinierte und ehrgeizige Sportlerin.

Allerdings kam ihr ein Infekt in die Quere und verhinderte ihre Teilnahme an den Deutschen Kleinbootmeisterschaften. Diese sind jedoch ein fundamentaler Baustein für die Besetzung der Nationalmannschaft.

Wir sind aber sehr optimistisch, dass Julia mit ihren Leistungen weiterhin immer wieder unter Beweis stellen wird, dass sie an die Spitze gehört und neben den Farben des Rostocker Ruderclubs auch die deutschen Farben vertreten sollte.

Im Bereich der Juniorinnen bzw. Junioren sind wir nach langer Zeit endlich wieder breit aufgestellt und haben unter anderem mit Mathilda Kitzmann, Helen Kath und Philip Jürß „heiße Eisen im Nachwuchsfeuer“. Auch unsere „Sportlerinnen bzw. Sportler von übermorgen“ lassen uns optimistisch in die Zukunft schauen –  mit durchschnittlich etwa 30 Mitgliedern im Alter bis 14 Jahre konnten wir im Vergleich zum Jahr 2014 die Zahlen um fast 10 Mitglieder steigern.

Text: Marko Michels

https://mv-sport.de/endlich-die-lang-ersehnten-schwielen-an-den-haenden/

Pfingsten? Natürlich nach Schwaan und Bützow! – Von der Wanderfahrt 19. bis 21. Mai 2018 berichtet

Wenn das Pfingstfest naht, packen wir Rostocker Ruderer unsere Sachen, machen Boote, Zelte
und Zubehör klar, denn es geht traditionell auf die Oberwarnow. Wehmütig denken wir dann an
die schönen vergangenen Zeiten als wir noch von unserem Bootshaus in Gehlsdorf mit unseren
Booten starten konnten, um zu Wanderfahrten wie Pfingsten oder „Feuerzangenbowlenfahrt“ auf die Oberwarnow nach Papendorf, Schwaan oder Bützow aufzubrechen. Seit fünf Jahren macht die geschlossene Schleuse solche Touren in unserem Ruderrevier unmöglich. Also mussten wir uns in Kessin im ORC treffen und den dort stationierten C-Gig-Vierer „Bützow“ ruderklar machen. Kurz nach 10.30 Uhr sassen wir, Gerhard, Wolfgang, Frank, Tim und Hans, im Boot und ruderten bei strahlendem Sonnenschein Richtung Schwaan. Mit kleinen Pausen in Papendorf und auf einem privaten Grundstück kamen wir gegen 14 Uhr in Schwaan auf dem Campingplatz Sandgarten an. Tonner hatte als Fahrtenleiter nicht nur für das Ruderzeug gesorgt, sondern kam mit dem gesamten Equipment zum Grillen. Unsere Frauen, Marion und Dagmar, machten den Landdienst und fuhren die vollgepackten PKWs zum Zeltplatz. Ernie hatte Campingstühle zur Verfügung gestellt. Und Jörg war mitgefahren, um schon einmal „Wanderfahrt-Atmosphäre“ zu schnuppern. Er und die Frauen halfen beim Aufbau und Einrichten der beiden Zelte, spendierten Kuchen und blieben ein wenig in unserer fröhlichen Runde.
Nach einer kalten Nacht weckte uns herrlicher Sonnenschein. Am Pfingstsonntag ging es aufs
Wasser. Wir konnten ohne Probleme am späten Vormittag Richtung Bützow rudern. Bei Kambs
machten wir eine kleine Pause. In diesem Jahr wollten wir nicht über den Bützower See, sondern direkt am Warnow-Wehr fest machen. Gegen 13 Uhr sassen wir beim Imbiss im Eiscafé am alten Hafen. Nach ausführlicher Ruhepause und einem kleinen Stadtbummel durch Bützow stiegen wir wieder ins Boot und ruderten zum Quartier in Sandgarten. Am Abend wurde wieder lecker gegrillt.
Nachdem uns Dagmar mit Nachschub, Decken und Klamotten versorgt hatte, wurde die zweite
Nacht nicht so eisig. Ein morgendliches Bad in der Warnow stärkte die matten Glieder und müden Knochen. Das Abbauen und Packen ist bekanntlich nicht gerade ein Highlight einer solchen Wanderfahrt… Unsere Frauen standen uns aber ermutigend zur Seite und nahmen uns den ganzen Trödeltransport ab. So ruderten wir unbeschwert heimwärts; d.h. öfter war ein Durchkommen durch Stand-up-Paddler, ungeübte Sonntagskanuten und andere Hindernisse gar nicht so einfach.
Unterwegs begegneten wir den RRC Olympioniken Rene Burmeister („Burmi“), der jetzt als Trainer im Leistungszentrum arbeitet und einen Frauen-Zweier-ohne trainierte. In Papendorf wurde Pause mit Resteessen eingelegt. Dagmar und Marion empfingen dann die sonnengebräunte Crew auf dem ORC-Gelände mit Kaffee. Alle sehnten sich nach einem Bad unter der Dusche oder in der Badewanne, frischer Wäsche und ein wenig Schatten und Ruhe am Abend. Die Pfingstfahrt auf unserer Oberwarnow war wieder eine schöne, runde, gelungene Sache. Lob und Dank an den Anreger, Organisator und Fahrtenleiter Tonner und die zuverlässigen Helferinnen Marion und Dagmar. Im nächsten Jahr sind wir hoffentlich wieder dabei. D.h. es können ja mehr dabei sein: ein zweiter Vierer liegt in Kessin; bei Bedarf kriegen wir auch einen Transport von unserem Bootshaus auf die Reihe.
Berichterstatter: Hans Druckrey
Fotos: Hans Druckrey, Frank Zimmermann

Der Countdown läuft

Nur noch wenige Tage liegen zwischen heute und der diesjährigen Rostocker Regatta (16. bis 17. Juni). In diesem Jahr richtet der RRC wieder den Landesentscheid für die Qualifikation zum Bundeswettbewerb der Kinder der Bundesländer Mecklenburg- Vorpommern, Hamburg und Bremen aus. Gleichzeitig lädt der RRC in Kooperation mit dem Landessportbund Mecklenburg- Vorpommern und der Hansestadt Rostock zu den 18. Jugendsportspielen des Landes ein. Die Sportjugend bietet ein buntes Rahmenprogramm für die Jugendsportspiele an. Dazu zählt neben diversen Workshops auch die Skaternight. Infos zur Veranstaltung findet ihr hier.

Text: K. Köster

30. Herrentagsachter

Seit 1989 finden sich jedes Jahr am Herrentag die drei Rostocker Rudervereine auf dem Gelände des Rostocker Ruderclubs in Gehlsdorf ein, um in drei Gig-Achtern gegeneinander anzutreten. Diese schöne Tradition wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt. Etwa 150 Zuschauer und Athleten trafen am Nachmittag bei schönstem Sonnenschein am Uferweg ein, um dem Spektakel beizuwohnen. In allen Booten waren viele Altersgruppen vertreten, was das gute Vereinsleben wiederspiegelt. Unter den Zuschauern waren auch viele ehemalige Leistungssportler und Trainer, für die dieser Termin fest im Kalender eingeplant ist. Die Boote gingen kurz vor 15:00Uhr auf das Wasser und ruderten zum Start. Moderiert wurde das Rennen von Wolfgang, der auch nochmal betonte, dass die Ruderer der Hochschulsportgemeinschaft (HSG) unter einem besonders großen Druck stehen. Die HSG hat den Himmelfahrtsachter die letzten zwei Jahre gewonnen. Bei einem Sieg in diesem Jahr würde der Wanderpokal also in deren Vereinshaus „wandern“.  Schiedsrichter Falk ließ die Boote dann einschwimmen und startete das Rennen fast pünktlich. Bei guten Bedingungen dominierte der Olympische Ruderclub (ORC) das Rennen von Anfang an. Die Ruderer der HSG kamen etwas schlecht vom Start weg und kämpften sich beeindruckend zurück ins Rennen. Unsere „Jungs“ konnten sich durch einen guten Start den zweiten Platz sichern und hielten auch die HSG auf Distanz. Unser Dank gilt allen Helfern und auch ausdrücklich der HSG und dem ORC die diese wichtige Tradition und damit auch den Rudersport in der Hansestadt am Leben erhalten.

Erster Eindruck – Lübecker Frühjahrsregatta

Zur alljährlichen Lübecker Frühjahresregatta, konnte man am letzten Wochenende einen ersten guten Eindruck über das Leistungsvermögen der Trainingsgruppe gewinnen. Bei bestem Wetter an beiden Tagen mit Sonnenschein und wenig Wind waren Bedingungen ideal für unsere erste auswärtige Regatta. Der RRC war mit 15 Sportlern vertreten.
Die 14 jährigen Jungen haben eine gute und solide Leistung auf das Wasser gebracht. Finn und Fabian konnten auf drei von vier Rennen eine Goldmedaille gewinnen. Die beiden fuhren zusammen mit Eric und Cornell zu einer Goldmedaille über die Langstrecke (3000 m) im Doppelvierer. Am Sonntag wurde für das 1000 m Rennen Cornell gegen Ben ausgetauscht. Der Doppelvierer konnte wieder am Siegersteg anlegen. Finn und Fabian konnten das Wochenende dann noch mit ihrer dritten Goldmedaille krönen.
Die jüngeren Ruderer konnten am Samstag über die Langstrecke ebenfalls am Siegersteg anlegen. Marten gewann erst im Einer und danach mit Willi im Doppelzweier. Leider blieb ihnen der Erfolg am Sonntag verwehrt, da sie dort gegen den älteren Jahrgang starten mussten.
Die Mädchen konnten in Lübeck leider keine Medaillen gewinnen. Sie konnten trotzdem gute Erfahrungen sammeln und gehen voller Optimismus in die nächsten Wettkämpfe.
Insgesamt konnten die RRC RudererInnen die 5. Platz beim Gummibärchenpokal (Gesamtvereinswerbung) belegen.

Text: P. Heinrich

Text: P. Heinrich

Angelique und Julia gewinnen die NNN Sportlerwahl

Die erfolgreichen Rostocker Ruderer mit Trainer Rene Burmeister (2vl) und Paul Heinrich (1vr), sowie Ruderin Julia Leiding (5vl). Foto: Peter Richter/NNN

Annähernd 200 Gäste feierten gestern Abend im VW-Autohaus Ferdinand Schultz Nachfolger die von den Leserinnen und Lesern der NNN gewählten populärsten Sportler/innen von Rostock und Umgebung. Die Umfrage 2017, für die eine Vorschlagsliste mit 75 Kandidat(inn)en aufgestellt worden war, lief über einen Zeitraum von 70 Tagen, von kurz vor Weihnachten 2017 bis einschließlich Februar 2018.
Mit 739 bekam nicht unerwartet Hannes Ocik, Weltmeister mit dem Deutschland-Achter, die meisten Stimmen. Da er sich in Dortmund intensiv auf die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften am Wochenende in Essen vorbereitet, fiel ein rascher Abstecher in seine Geburtsstadt aus. Per Videobotschaft war Hannes dennoch dabei und teilte, teils mit Augenzwinkern, mit: „Das ist eine große Wertschätzung. Ich bedanke mich, dass ich von den Leserinnen und Lesern der NNN so viele Stimmen bekommen habe, obwohl ich für die Schweriner Rudergesellschaft starte – aber ich wohne ja in Rostock. Ich wäre echt gern gekommen, aber zur Zeit muss das Training hier Vorrang haben.“
Am spannendsten ging es im Wahlzeitraum bei den Mannschaften zu, wo nach Auszählung aller Stimmen, die per Post oder Mail in der Redaktion eintrafen, die Beachsoccer-Robben und die Drachenbootsportler der KfRG Seebären exakt gleichauf lagen – das gab es in der Geschichte der NNN-Sportlerumfrage nie zuvor. Für die letztlich noch recht klare Entscheidung zu Gunsten der Strandkicker gab das Internet-Voting den Ausschlag.
Rang drei ging an die Fußballer des FC Hansa. Als die Platzierung vorher durchsickerte, mimte Trainer Pavel Dotchev den Enttäuschten und forderte seine Begleiter – Vorstandsvorsitzender Robert Marien sowie die Spieler Stefan Wannenwetsch und Kapitän Amaury Bischoff – auf: „Kommt, wir gehen.“ Natürlich im Spaß. Geradezu den Schalk im Nacken hatte Dotchev, als er bei der eigentlichen Ehrung NNN-Redaktionsleiter und Conférencier Dietmar Tahn das Ziel des FC Hansa für die nächste Saison verriet: „Platz eins zu machen – hier bei Ihnen.“ Bemerkenswert: Die Hanseaten landeten erstmals seit der Umfrage 2010 (damals befanden sie sich auf dem Weg zum Aufstieg in die 2. Bundesliga) wieder auf einem Podestplatz bei der NNN-Wahl.
Hannes Knüppel vom würdigen Sieger in der Kategorie Mannschaften nutzte die
Gelegenheit, eine Einladung an die Rasen-Kollegen aus der 3. Liga auszusprechen: „Wenn ihr Bock habt, kommt gern im Sommer in der Vorbereitung mal bei uns am Strand vorbei.“
Ebenso wie die Veranstaltung hat auch das gute Abschneiden der Ruderinnen und Ruderer Tradition. Diesmal räumten sie gar in allen Rubriken, in denen sie gelistet waren, die „Goldmedaillen“ ab. Julia Leiding kam fast direkt vom Krankenbett zu ihrer Auszeichnung als Siegerin bei den Frauen: „Ich habe mir einen Infekt eingefangen, musste eine Woche lang pausieren und habe erst gestern wieder mit ganz leichtem Training begonnen.“
Für die musikalische Umrahmung sorgte singend und am Klavier die Rostockerin Susi Koch, die soeben ihr erstes Album „Mit dem Kopf durch die Wand“ herausgebracht hat und einige Stücke daraus vortrug.
Wie populär neben den Sportlern aus dem Verbreitungsgebiet der Zeitung auch die NNN-Umfrage selbst ist, zeigte eine erneut überwältigende Resonanz. Selbst Sportfreunde aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beteiligten sich.
So haben wir wohl gar keine andere Wahl, als auch für 2018 wieder die Populärsten der Körperertüchtigung zu ermitteln. Die ersten Kandidaten stehen fest. Zum Beispiel Moritz Langer, der vor wenigen Tagen Deutscher A-Jugend-Meister im Freistilringen wurde.
Text: Peter Richter/NNN
Foto: Peter Richter/NNN