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Monat: Dezember 2018

Schweriner Geschichte

Schweriner Schloss mit aufgehender Sonne im Hintergrund.
Morgenstimmung am Schweriner Schloss.

700 n. Chr. siedelten sich Obotriten im Gebiet des heutigen Schwerin an und errichteten dort eine Burg. Die deutsche Gründung erfolgte 1160 durch den Welfenherzog Heinrich den Löwen nach dem Sieg über den Obotritenfürsten Niklot.

Nach der Weihe des ersten Doms um 1171 entwickelte sich Schwerin zum Zentrum der Christianisierung und Besiedlung des späteren Mecklenburgs. Albrecht II. erwarb 1358 die Stadt, machte sie zu seiner Residenz und damit zum kulturellen und politischen Zentrum Mecklenburgs. Brände in den Jahren 1531 und 1558 vernichteten große Teile der Stadt. Im 19. Jahrhundert veränderten umfangreiche Baumaßnahmen das Stadtbild. Schwerin verlor seinen mittelalterlichen Charakter.

Nachdem unter Großherzog Paul Friedrich 1837 die herzogliche Residenz aus Ludwigslust nach Schwerin zurückverlegt worden war, wurde wegen des schlechten baulichen Zustandes ein grundlegender Neubau des Schweriner Schlosses beschlossen. Es wurde in den Jahren 1845 bis 1857 grundlegend renoviert und teilweise neu erbaut.

1918 dankte Großherzog Friedrich Franz IV. ab.

1934 wurde Schwerin Hauptstadt des Gaus Mecklenburg, der aus dem Zusammenschluss der Freistaaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz hervorgegangen war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Regierungssitz des Landes Mecklenburg-Vorpommern und nach der Wiedervereinigung 1990 Landeshauptstadt. Kriterien dabei waren die geschichtliche Rolle Schwerins und vorhandene Gebäude, die sich für Ämter, Ministerien und die Regierung gut nutzen ließen.

Dies ist ein Auszug aus dem deutschsprachigen Artikel zu Schwerin in der Wikipedia. Der komplette Artikel ist hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin

Viele historische Ansichten und eine Chronik der Stadt gibt es auch auf der Internetseite der Stadtverwaltung:
https://www.schwerin.de/kultur-tourismus/stadtportrait/