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Monat: Oktober 2017

See doch schon wieder frei

Schweriner See wieder freigegeben.
Der Schweriner See ist weitgehend wieder frei – aber Vorsicht beim Rausfahren!

Es ging hin und her – erst die verlängerte Vollsperrung, jetzt die vorzeitige Freigabe: Die Wasser- und Schiffahrtsstraßenverwaltung hat den Schweriner See wieder freigegeben. Und zwar früher, als ursprünglich angekündigt. Ausnahmen: Stangengraben, Ziegelsee, Heidengraben, Werderkanal, Langer Graben sind weiterhin dicht. Allerdings: Auf allen Gewässern gibt es noch viel Treibgut, seid bitte besonders vorsichtig!

Die Sperrung war notwendig, weil Sturmtief „Xavier“ Tonnen und Markierungen losgerissen und zahlreiche Bäume und Äste ins Wasser geschleudert hatte. Auch auf unserem Vereinsgelände gibt es Schäden. An der Grillecke hat der Sturm einen Baum zerlegt. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen.

See bleibt weiter gesperrt!

Schweriner See gesperrt bis Freitag, 13. Oktober 2017
Schweriner See gesperrt bis Freitag, 13. Oktober 2017

Keine gute Nachricht von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Der Schweriner See ist weiterhin gesperrt. Die Frist wurde verlängert bis einschließlich Freitag, 13. Oktober. Mindestens. Bleiben nur unsere Trainingsräume – und Anmelden fürs Vereinsfest.

Rostocker rudern zum Kanzleramt

Bei amtlichem Schietwedder machte sich eine kleine Truppe Rostocker am 07. Oktober auf den Weg nach Berlin, um an der internationalen Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ teilzunehmen. Das Besondere an dieser Regatta ist der 7 Kilometer lange Streckenverlauf von der Charlottenburger Schleuse zum Kanzleramt, der uns Ruderern sonst vorenthalten bleibt und jedes Mal ein Erlebnis ist.
Im Gig-Doppelvierer der Männer ging eine Renngemeinschaft aus RRC und HSG an den Start. Steuerfrau Wiebke Grünhagen, Marten Maack und Daniel Harnack vertraten den RRC. Leider mussten die Männer außer Konkurrenz starten, wollten sich das Rennen aber nicht nehmen lassen und konnten sich im Ziel über eine starke Zeit freuen.
Gina Neureither und Laura Karsten gingen gemeinsam mit Frauen des GRC Hilda im Achter an den Start. Obwohl die Mannschaft von der Küste sich der erfahreneren Konkurrenz aus Berlin geschlagen geben musste, war die Stimmung im Team gut. Das Rennen in der größten Bootsklasse war für alle ein schönes Erlebnis.
Abgerundet wurden die Rennen von der tollen Stimmung um die Regatta. Von zahlreichen Brücken und Plätzen am Ufer wurden die Regattateilnehmer angefeuert und beklatscht.
Text: L. Karsten

v.l.n.r.: Daniel, David, Marten, Laura, Gina, Sebastian (Foto: W. Grünhagen)

Rund um den Wannsee 2017

Eine Renngemeinschaft aus HSG, ORC, RRC und Neuruppiner RC hatte sich in diesem Jahr zur Internationalen Achter Regatta Rund um den Wannsee angemeldet. Bereits am Samstag wurde der Achter der HSG per Bootstransport nach Berlin gebracht und aufgeriggert. Am Sonntag versammelten sich früh morgens 27 Achter auf dem großen Wannsee zum warmrudern, um dann Punkt 9 Uhr mit dem Startschuss per Massenstart ins Rennen zu gehen. Bei so vielen Achtern kochte der Wannsee förmlich und es dauerte eine Weile bis sich das Feld sortiert hatte. Unsere Steuerfrau Rosi Langhammer steuerte uns jedoch souverän durch das Gewimmel und suchte uns die ideale Route auf Wannsee und Havel. Nachdem die erste Engstelle an der Pfaueninsel passiert war kam auch schon die Glienicker Brücke in Sicht. Unser Boot lief hervorragend und so ließen wir schnell Schloss Glienicke und Schloss Babelsberg an uns vorbeiziehen und passierten eine weitere Engstelle an der Einfahrt zum Griebnitzsee. Mit zügigen Schlägen erreichten wir den Kleinen Wannsee wo wir zum Endspurt ansetzen bis wir das Ziel vor dem Bootshaus des Berliner Ruder Clubs erreichten. Wir erruderten auf den 15km eine respektable Zeit von 1 Std 25 Sek. Leider reichte es damit aber nur für Platz zwei in unserer Klasse, das Boot vom „Ruderclub am Wannsee“ konnten wir mit ihrer Altersgutschrift von 4 Min 12 Sek nicht erreichen. Insgesamt war es eine schöne Ruderveranstaltung auf einer besonderen Naturstrecke. Besonderer Dank an dieser Stelle geht an Lutz Richter und Olaf Schwittlick für den Bootstransport und Andreas Borgwardt für die Gesamt Organisation und Trainingskoordination.

Text und Foto: Lars Süßenbach
Teilnehmer 2017
Andreas Borgwardt (HSG), Lutz Richter (HSG), Olaf Schwittlick (HSG), Axel Zimmermann (RRC), Tino Kitzmann (RRC), Lars Süßenbach (RRC), Dirk Pfaffe (Neuruppin), Mario Minge (ORC) Stf. Rosi Langhammer (RRC)

Hafffahrt 30.09.-02.10.17

Schön war sie, unsere 104 km lange Schneewittchen-Hafffahrt am ersten langen Oktoberwochenende. Am Samstagfrüh 30.09.17 starteten sieben Ruderrecken um VL Christine bei bestem Ruderwetter in Anklam mit Fahrtziel Bellin am Stettiner Haff. Die erste Pause machten wir in der Marina Karnin. Das Haff war bei frischem Südostwind ziemlich unruhig und forderte den beiden Mannschaften der Inrigger Rügen und Störtebeker so einiges ab. Besonders im Bug des leichten Zweiers war es eher eine Berg- und Talfahrt. Die zweite Pause, diesmal mit Strandgang, war in Mönkebude. „Schuhe aus!“ hieß es dann auch wieder am Hotel Haffhus in Bellin, wo wir erfreulicherweise über Nacht die Boote lassen konnten. In der JH Bellin wartete – passend zur Teilnehmerzusammensetzung – das Schneewittchenzimmer. Schlicht, aber doch irgendwie gemütlich. Den Abend ließen wir nach einem warmen Zwei-Gang-Menü feuchtfröhlich im Fernsehraum ausklingen. 
Der zweite Tag verlief sehr entspannt. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter gen Osten mit einer Pause am Strand von Altwarp. Zum Mittagsimbiss kehrten wir wie im Vorjahr unweit des kleinen Strandes in Nowe Warpno (Neuwarp) ein und ließen uns polnische Spezialitäten schmecken. Für einen anschließenden Ortsrundgang war auch noch Zeit, bevor wir uns auf den Rückweg zum Haffhus Bellin machten, wo schon Kaffee und Torte auf uns warteten. Den Abend ließen wir wieder in gemütlicher Runde in der JH ausklingen.

Die Rückfahrt am Montagmorgen von Bellin bis Karnin war wettertechnisch sehr angenehm – frisch, aber teilweise sonnig. Der aufkommende Wind aus Süd-Südwest und der kurz vor der Einfahrt in die Peene einsetzende Regen ließen dann aber jeden nur noch eins denken: durchhalten. Klitschnass, teilweise bis auf die Haut, war das anschließende Booteputzen dann auch einfach nur noch unangenehm.
Alles in allem haben wir diese Hafffahrt aber doch sehr genossen und planen auch im kommenden Jahr wieder eine mehrtägige Tour zwischen Polen und Deutschland.

Seen gesperrt – Rudern nicht möglich!

Sperrung Schweriner See Oktober 2017
Rudern ist derzeit nicht gestattet.

Abgerissene Tonnen, jede Menge Treibgut – die Schweriner Seen sind derzeit nicht sicher. Darum hat die Wasser- und Schifffahrtsstraßenverwaltung des Bundes die Seen und Wasserstraßen gesperrt. Ruderbetrieb ist bis voraussichtlich Dienstag, 10. Oktober, nicht gestattet. Die Wasserschutzpolizei kontrolliert dies. Ihr könnt derzeit also nur unsere Trainingsräume nutzen.

Feuerzangenbowlenfahrt 2017

Der Achter des RRC auf der Feuerzangenbowlefahrt 2017 (Foto: RRC)

Am 30.9.2017 lud der RRC zur traditionellen „Feuerzangenbowlenfahrt“ ein. Mit unseren Gästen aus Bergen und der HSG Uni Rostock trafen wir uns um 9 Uhr im Bootshaus. Nach kurzer Beratung entschieden wir, dass die Windverhältnisse eine Befahrung des Breitlings zuließen. Heike teilte die Bootsbesatzungen ein und kurz darauf legten 20 Ruderkameraden in vier Booten vom Steg ab.
Nach einer kurzen Pause „über dem Warnowtunnel“, die wir nutzten um unseren Flüssigkeitshaushalt mit rudertypischen Getränke aufzufüllen, passierten wir die Fähranleger im Überseehafen und fuhren weiter auf den Breitling. Die Wasserverhältnisse wurden schwieriger, doch pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den Strand am Schnatermann. Wolfgang transportierte mit seinem Motorboot dankenswerter Weise wieder unsere Verpflegung zum Ziel unserer Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein gab es eine Runde isotonische Getränke. Gerd hatte den traditionellen Erbseneintopf mit Kassler vorbereitet, der allen hervorragend schmeckte. Nach dem Essen wurde am Strand die Feuerzangenbowle zubereitet. Wie der Name dieser Veranstaltung unschwer erkennen lässt, ist dies ein wesentlicher Programmpunkt. Inzwischen bekamen wir Besuch von weiteren Mitgliedern, die als Verkehrsmittel das Fahrrad oder den PKW gewählt hatten.

Die Pause beim Schnatermann (Foto: RRC)

Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Im Bootshaus hatten fleißige Helfer bereits die Kaffeetafel zum Ausklang dieses Tages vorbereitet. Wir bedanken uns bei allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der diesjährigen Feuerzangenbowlenfahrt beigetragen haben.

Der Rückweg im Doppelzweiter dauerte etwas länger (Foto: RRC)

Text: Wolfgang Krutzke

WM Sarasota / Florida – B-Finale


Bei kräftigem Seitenwind starteten Julia Leiding und Partnerin Carlotta Nwajide im B-Finale der Doppelzweierkonkurrenz. Auf der ersten Streckenhälfte konnte die junge Crew an der Spitze des Feldes mitfahren, musste nach 1400m jedoch den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen und passierte als Vierter die Ziellinie. „Bis 1400m sind wir ein sehr gutes Rennen gefahren, danach wurde es richtig schwer. Es waren hier die härtesten Rennen meiner Ruderkarriere, wir haben viele kleine Schritte nach vorn gemacht, doch der Abstand zur absoluten Weltspitze ist noch groß.“ meldete sich die RRC-Sportlerin nach dem Rennen aus Sarasota.
Im wohlverdienten Urlaub kann sich Julia Leiding von den Strapazen der langen Saison erholen, danach wird Heimtrainer Rene Burmeister mit ihr das Ergebnis auswerten und schauen, was in Hinblick auf die kommende Saison verändert werden kann.

Text: RRC