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Monat: Oktober 2017

Das war der 17. Rostocker Warnowpokal

Hier nun das Regattaergebnis des 17. Rostocker Warnowpokals.

Wir gratulieren allen Siegern und bedanken uns bei allen Aktiven und Helfern ohne deren Unterstützung wir diese Regatta nicht hin bekommen hätten.

Wir würden uns freuen, Euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

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Neulich, bei der Matjesregatta

Matjesregatta: Ruderer aus Schleswig-Holstein und Schwerin.
Matjesregatta: Siegreiche Ruderer aus Schleswig-Holstein und Schwerin.

Es geht um Vierer und Fische, es geht um Bille und Bier, es geht um Herausforderungen und Heringe: Die Matjesregatta in Hamburg zählt wohl zu den ungewöhnlichsten Ruderwettbewerben im Norden. SRG-Ruderer Knut Mehl hat sich rechtzeitig angemeldet – und hat die Matjes-Ruderei mit Kieler Ruderfreunden genossen.

Matjesregatta: Trubel an der Bille
Matjesregatta: Trubel an der Bille in Hamburg

„Matjesregatta??“ Zugegeben, es klingt etwas nach Kirmes des Nordens oder so und weniger nach einer realen Ruderregatta. Ist es aber, obgleich es auf dem Vereinsgelände streckenweise, wie auf einem Volksfest zugeht. Grillbude, Kuchenbuffet, Bierbar mit Tischen und Bänken sind aufgebaut und viele Hundert Sportler und Gäste tummeln sich bunt vermischt, teils nach dem Rennen und teils davor.

Matjesregatta: Vereinsgelände
Der Andrang ist seit Jahren groß.

Seit Jahren immer für den 2. Samstag im Oktober ruft die Rudervereinigung Bille (R.V. Bille) nach Hamburg zum Kräftemessen mit anschließender Belohnung für alle mit einem traditionellen Matjesessen. Die Regatta ist so beliebt, dass schon im Juni – bei Meldeschluss im Oktober – weit über 100 Teilnahmemeldungen vorliegen. Gestartet wird nur in C-Vierern m. Stm. über einen Rundkurs von 4.200 m bei Rotenburgsort. Es ist eine typische Breitensportregatta für jeden, der sich auspowern und mit anderen messen will.

Matjesregatta: Kulinarischer Teil
Matjesregatta: Kulinarischer Teil.

Es gibt zwei Arten der Wertung nebeneinander. Einesteils rudert jedes Boot um die absolut schnellste Zeit und zum anderen gibt es eine Sonderwertung, in der die jeweiligen Crews über ihren Altersdurchschnitt zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Ab dem Altersdurchschnitt über 50 Jahren gibt es einen Zeitbonus von 8 sec./Jahr und beim Durchschnitt darunter einen entsprechenden Aufschlag. Das macht die Regatta für noch fitte ältere Ruder/innen durchaus reizvoll. Gestartet wird im Doppel und Riemen und jeweils für Männer, sowie Frauen und Mix. Sodann gehen über einen Zeitraum von gut 5 Std. bis zu 120 Boote nach freier Startzeit nacheinander auf die Strecke. Die Durchlaufzeiten liegen zwischen 15 und 22 Minuten, was durchaus für eine Herausforderung für alle Beteiligten spricht. Man muss sich schon sputen und durchhalten! Den eigentlichen Matjespokal bekommt das schnellste Riemenboot, und im weiteren erhält in jeder Kategorie die beste Mannschaft einen Pokal.

Ruderer beim Matjesessen.
Erfolgreiche Ruderer: Auf dem Wasser – und am Teller.

Für Knut aus der SRG ergab sich die Gelegenheit mit aktiven Seniorensportlern vom Ersten Kieler Ruderklub, dem Eckernfördener Ruderklub und dem Rendsburger Ruderklub eine sehr schön harmonierende Truppe zu bilden und im Doppelvierer zu starten. Im Jahre 2017 nun bereits zum 3. Mal hintereinander. Ihr Lebensaltersdurchschnitt errechnete sich auf 75 Jahre. Sie waren damit die älteste Mannschaft überhaupt unter allen Startern. Wie schon in den beiden Vorjahren waren sie nicht zu schlagen und gewannen ihre Regatta bei der Beteiligung von 31 Doppelvierern m. Stm. in einer realen Zeit von 18:34 min., was einer Zeit von 15:24 min in der Sonderwertung entspricht.

Knut Mehl mit Pokal von der Matjesregatta
Knut Mehl mit Pokal (enthalten jeweils: Sekt)

Erst nachdem auch das zuletzt gestartete Boot seinen Durchlauf absolviert hatte, ergab der Zeitvergleich aller Boote, dass ihr Sieg fest stand. Das wurde natürlich nach der Siegerehrung mit Sekt aus dem Siegerpokal begossen und dann das Matjesessen satt mit Zwiebeln, Pellkartoffeln, Remoulade und Speckstippe vollends genossen. Wenn es ihre Fitness es zulässt, werden sie auch 2018 wieder dabei sein, allerdings mit dem Altersdurchschnitt von 76 Jahren.

Unterstützt den RRC bei den Spendenaktionen der ING DiBa und der Canada Life

Wir nehmen in diesem Jahr an gleich zwei großen Spendenaktionen teil und mit Eurer Hilfe kann der Rostocker Ruderclub 2.700€ gewinnen. Wie? Ganz einfach!

Zunächst könnt ihr bis zum 7.11. bei DiBaDu (DiBa Link) und dein Verein mit insgesamt drei Stimmen für den RRC voten. Die ersten 200 Vereine erhalten 1.000€. Dazu fordert Ihr auf der Ing-DiBa Homepage die drei Abstimmcodes ein und gebt diese auf der gleichen Seite für unseren Verein ein. Ihr könnt im Anschluss sofort sehen, auf welchen Platz uns Eure Stimmen gebracht haben. Die Codes könnt Ihr HIER anfordern.

Bei der Canada-Life (Canada-Life Link) könnt Ihr bis zum 26.10. einmal täglich pro internetfähigem Gerät für uns abstimmen. Einfach den RRC aus den 6 Projekten aus Mecklenburg- Vorpommern auswählen ( siehe HIER), Mailadresse zum Abstimmen eingeben und Eure Stimme mit der dann folgenden Verifizierungsmail bestätigen. Bei dieser Aktion können wir sogar 1.700€ gewinnen.

Also rührt die Werbetrommel und sammelt von Freunden, Verwandten und Bekannten jede Stimme, die Ihr bekommen könnt.

Vielen Dank für Euer Engagement!

Glänzender Saisonabschluss

Julia und Clara vor dem Rennen (Foto: RRC)

Nach ihrer Rückkehr von der Ruderweltmeisterschaft in Florida legte RRC-Sportlerin Julia Leiding einen Zwischenstopp am Salzgittersee ein. Gemeinsam mit Clara Bergau (Frankfurter Germania), beide waren schon in Juniortagen eine erfolgreiche Doppelzweierbesatzung, ging es in Salzgitter über die 1000m-Distanz bei den 104. Deutschen Großbootmeisterschaften. Beide konnten in einem vollen Teilnehmerfeld einen respektablen Bronzerang errudern. Nur kurz nach der Siegerehrung gingen Julia und Clara erneut aufs Wasser. Für den Doppelvierer hatten sie sich weitere Verstärkung bei der Frankfurter Germania geholt. Gemeinsame mit Christiane Huth und Elisabeth Ursprung sicherten sie sich den Sieg und den Titel des Deutschen Großbootmeisters.

Der Frauendoppelvierer mit Christiane, Clara, Julia und Elisabeth (vlnr) Foto: RRC

Die Videos zu den Rennen findet ihr hier:
W2x Finale W2x Siegerehrung
W4x Finale W4x Siegerehrung

See doch schon wieder frei

Schweriner See wieder freigegeben.
Der Schweriner See ist weitgehend wieder frei – aber Vorsicht beim Rausfahren!

Es ging hin und her – erst die verlängerte Vollsperrung, jetzt die vorzeitige Freigabe: Die Wasser- und Schiffahrtsstraßenverwaltung hat den Schweriner See wieder freigegeben. Und zwar früher, als ursprünglich angekündigt. Ausnahmen: Stangengraben, Ziegelsee, Heidengraben, Werderkanal, Langer Graben sind weiterhin dicht. Allerdings: Auf allen Gewässern gibt es noch viel Treibgut, seid bitte besonders vorsichtig!

Die Sperrung war notwendig, weil Sturmtief „Xavier“ Tonnen und Markierungen losgerissen und zahlreiche Bäume und Äste ins Wasser geschleudert hatte. Auch auf unserem Vereinsgelände gibt es Schäden. An der Grillecke hat der Sturm einen Baum zerlegt. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen.

See bleibt weiter gesperrt!

Schweriner See gesperrt bis Freitag, 13. Oktober 2017
Schweriner See gesperrt bis Freitag, 13. Oktober 2017

Keine gute Nachricht von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Der Schweriner See ist weiterhin gesperrt. Die Frist wurde verlängert bis einschließlich Freitag, 13. Oktober. Mindestens. Bleiben nur unsere Trainingsräume – und Anmelden fürs Vereinsfest.

Rostocker rudern zum Kanzleramt

Bei amtlichem Schietwedder machte sich eine kleine Truppe Rostocker am 07. Oktober auf den Weg nach Berlin, um an der internationalen Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ teilzunehmen. Das Besondere an dieser Regatta ist der 7 Kilometer lange Streckenverlauf von der Charlottenburger Schleuse zum Kanzleramt, der uns Ruderern sonst vorenthalten bleibt und jedes Mal ein Erlebnis ist.
Im Gig-Doppelvierer der Männer ging eine Renngemeinschaft aus RRC und HSG an den Start. Steuerfrau Wiebke Grünhagen, Marten Maack und Daniel Harnack vertraten den RRC. Leider mussten die Männer außer Konkurrenz starten, wollten sich das Rennen aber nicht nehmen lassen und konnten sich im Ziel über eine starke Zeit freuen.
Gina Neureither und Laura Karsten gingen gemeinsam mit Frauen des GRC Hilda im Achter an den Start. Obwohl die Mannschaft von der Küste sich der erfahreneren Konkurrenz aus Berlin geschlagen geben musste, war die Stimmung im Team gut. Das Rennen in der größten Bootsklasse war für alle ein schönes Erlebnis.
Abgerundet wurden die Rennen von der tollen Stimmung um die Regatta. Von zahlreichen Brücken und Plätzen am Ufer wurden die Regattateilnehmer angefeuert und beklatscht.
Text: L. Karsten

v.l.n.r.: Daniel, David, Marten, Laura, Gina, Sebastian (Foto: W. Grünhagen)

Rund um den Wannsee 2017

Eine Renngemeinschaft aus HSG, ORC, RRC und Neuruppiner RC hatte sich in diesem Jahr zur Internationalen Achter Regatta Rund um den Wannsee angemeldet. Bereits am Samstag wurde der Achter der HSG per Bootstransport nach Berlin gebracht und aufgeriggert. Am Sonntag versammelten sich früh morgens 27 Achter auf dem großen Wannsee zum warmrudern, um dann Punkt 9 Uhr mit dem Startschuss per Massenstart ins Rennen zu gehen. Bei so vielen Achtern kochte der Wannsee förmlich und es dauerte eine Weile bis sich das Feld sortiert hatte. Unsere Steuerfrau Rosi Langhammer steuerte uns jedoch souverän durch das Gewimmel und suchte uns die ideale Route auf Wannsee und Havel. Nachdem die erste Engstelle an der Pfaueninsel passiert war kam auch schon die Glienicker Brücke in Sicht. Unser Boot lief hervorragend und so ließen wir schnell Schloss Glienicke und Schloss Babelsberg an uns vorbeiziehen und passierten eine weitere Engstelle an der Einfahrt zum Griebnitzsee. Mit zügigen Schlägen erreichten wir den Kleinen Wannsee wo wir zum Endspurt ansetzen bis wir das Ziel vor dem Bootshaus des Berliner Ruder Clubs erreichten. Wir erruderten auf den 15km eine respektable Zeit von 1 Std 25 Sek. Leider reichte es damit aber nur für Platz zwei in unserer Klasse, das Boot vom „Ruderclub am Wannsee“ konnten wir mit ihrer Altersgutschrift von 4 Min 12 Sek nicht erreichen. Insgesamt war es eine schöne Ruderveranstaltung auf einer besonderen Naturstrecke. Besonderer Dank an dieser Stelle geht an Lutz Richter und Olaf Schwittlick für den Bootstransport und Andreas Borgwardt für die Gesamt Organisation und Trainingskoordination.

Text und Foto: Lars Süßenbach
Teilnehmer 2017
Andreas Borgwardt (HSG), Lutz Richter (HSG), Olaf Schwittlick (HSG), Axel Zimmermann (RRC), Tino Kitzmann (RRC), Lars Süßenbach (RRC), Dirk Pfaffe (Neuruppin), Mario Minge (ORC) Stf. Rosi Langhammer (RRC)

Seen gesperrt – Rudern nicht möglich!

Sperrung Schweriner See Oktober 2017
Rudern ist derzeit nicht gestattet.

Abgerissene Tonnen, jede Menge Treibgut – die Schweriner Seen sind derzeit nicht sicher. Darum hat die Wasser- und Schifffahrtsstraßenverwaltung des Bundes die Seen und Wasserstraßen gesperrt. Ruderbetrieb ist bis voraussichtlich Dienstag, 10. Oktober, nicht gestattet. Die Wasserschutzpolizei kontrolliert dies. Ihr könnt derzeit also nur unsere Trainingsräume nutzen.