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Landeswanderrudertreffen 2017 ist Geschichte

Alle Teilnehmer des Landeswanderrudertreffens (Foto: SANA-SG Rügen)

Am Juli-Wochenende vom 7. bis 9.7. fand in Bergen-Zittwitz das Landeswanderrudertreffen 2017 mit ca. 40 Teilnehmern statt. So ein Verbandstreffen der Ruderer hat folgende Ziele:
1. Kennenlernen der Teilnehmer untereinander
2. Erfahrungs- und Informationsaustausch
3. Kennenlernen des Veranstaltungsorts und seiner Umgebung
4. Motivationsschub für die Verantwortungsträger, wieder ein Jahr weiter zu machen.
5. Aufmerksamkeit in der Region und im Land erregen.

Der Rostocker Ruderclub war mit sieben Teilnehmern vertreten. Der Kleine Jasmunder Bodden konnte trotz einer frischen Brise gut berudert werden und am Sonntag wurde sogar Spitzer Ort bei Lietzow erreicht.

Der Kleine Jasmunder Bodden gehört zu den Nordrügener Bodden und ist ein Randgewässer der südlichen Ostsee innerhalb der Insel Rügen. Er ist rund 7 Kilometer lang und maximal 5 Kilometer breit mit einer Fläche von 28,4 km².

Die Wasserfläche ist im Norden von der Halbinsel Jasmund, im Osten von der Nehrung der Schmalen Heide und im Süden vom Hauptteil der Insel Rügen, dem Muttland, begrenzt. Im Nordwesten existiert bei Lietzow über einen Ablauf mit Schleuse eine Verbindung zum Großen Jasmunder Bodden. Die Trennung der beiden Bodden erfolgte erst 1869 durch Aufschüttung eines Dammes (Bundesstraße 96 und Bahnstrecke Stralsund–Sassnitz). Durch diesen Damm wurde der Bodden mehr oder weniger ein See. Die Küste des Boddens ist relativ stark gegliedert, so ragt im Südwesten die Halbinsel Pulitz weit in den Bodden. Das Wasser des Kleinen Jasmunder Boddens ist kaum salzhaltig, da keine direkte Verbindung mehr zur Ostsee besteht. Der Bodden gilt als sehr fischreich und ist bei Anglern und natürlich den Ruderern äußerst beliebt.

Als Highlight wurde eine Fahrt zum Baumwipfelpfad Prora gestaltet. Hier wurden die 80 Höhenmeter auf den vorgegebenen Wegen erklommen und auf dem Turm die Aussicht über den südlichen Teil Rügens genossen. Allerdings wird auch durch solche Anlagen die Natur geschädigt, denn an den Wurzeln beschädigte Bäume gehen erst nach 15 Jahren ein.

Baumwipfelpfad Prora (Foto: Christine Zornow (Heringsdorf))

Am Sonntag konnte der gesamte Bodden berudert werden. Nach der Rückkehr wurden die Boote geputzt und die Anklamer Boote verladen. Zum Abschied gab es Kaffee und Kuchen. Dank an die SANA-SG für die Klasse-Organisation.

Text: W. Krutzke

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